"Helft Westafrika" - Neuer Spendenappell von DRK-Präsident Rudolf Seiters und DRK-Botschafterin Maybrit Illner
Berlin, 2. August 2005 - DRK-Präsident Rudolf Seiters hat am Dienstag zusammen mit DRK-Botschafterin Maybrit Illner erneut eindringlich darum gebeten, die Not in Niger nicht zu vergessen. "Jeden Tag sterben Menschen auf Grund der akuten Hungersnot in Niger und in dessen Nachbarländern. Mit Lebensmitteln und Medizin können wir das Leiden lindern. Wir brauchen dringend mehr Spenden, um weiter helfen zu können", sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters. Mindestens sechs Monate kontinuierliche Hilfe sei für die Menschen in Niger notwendig.
"Die Vorstellung, dass hunderttausende Kinder hungern, ist unerträglich. Ich bitte jeden, das Deutsche Rote Kreuz zu unterstützen, damit weitere Lebensmittel in die Region gebracht werden können", sagte DRK-Botschafterin und ZDF-Moderatorin Maybrit Illner.
In einem Gespräch mit Bundeskanzler Schröder in Berlin hat Seiters der Bundesregierung dafür gedankt, dass sie dem DRK bisher 380.000 Euro zur Verfügung gestellt hat, um die Hilfsleistungen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu unterstützen. Die weltweit größte humanitäre Organisation rechnet damit, dass 11,6 Millionen Euro benötigt werden, um die am schwersten betroffenen Menschen sechs Monate lang zu versorgen. Das DRK startet am 8. August eine Luftbrücke und wird 105 Tonnen Lebensmittel nach Niger bringen, unter anderem mit der Notnahrung "Unimix", einer Mischung aus Mais und Sojamehl. 25 Kg Mais-Sojamehl kosten 9 Euro und reichen aus, um eine sechsköpfige Familie zwei Wochen lang zu versorgen.
Die wichtigsten Aktivitäten des Internationalen Roten Kreuzes und der nationalen Hilfsgesellschaften in Niger und den Nachbarländern - wo allein in Niger 3,6 Millionen der 12 Millionen Einwohner von der Hungersnot direkt betroffen sind und wo mehr als 800.000 Kinder unter 5 Jahren unter der Nahrungsmittelknappheit leiden - konzentrieren sich auf die Errichtung von Ernährungszentren, mobilen Gesundheitsstationen, die Verteilung von Lebensmitteln aus dem Welternährungsprogramm und die Verteilung von Saatgut und Tierfutter in ländlichen Gebieten. Allein in Niger werden 70 LKWs bereitgestellt. Auch vom Deutschen Roten Kreuz sind Experten in der Region, um die nationalen Rotkreuzgesellschaften in Niger, Mali, Burkina Faso und Mauretanien zu unterstützen.
Seiters und Illner: "Wegen eines gut koordinierten Netzwerkes von 181 nationalen Gesellschaften in aller Welt kann die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung den Notleidenden in Westafrika besonders effektiv helfen. Deshalb hoffen wir auf weitere Spenden."
Wenn Sie die Arbeiten des Roten Kreuzes in Niger unterstützen wollen, spenden Sie bitte an:
Deutsches Rotes KreuzKonto: 41 41 41Bank für SozialwirtschaftBLZ 370 205 00 Stichwort: WestafrikaOnline Spenden: www.drk.de
Weitere Informationen zum Rotkreuzeinsatz in Niger sowie die Volltextfassung des Hilfsappells der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften finden Sie unter www.DRK.de
DRK-Pressestelle: www.DRK.de Lübbo Roewer: 030 – 85 404 158 Amely Pabst: 030 – 85 404 161
Weitere Presseinformationen finden Sie unter http://www.drk.de/presseinfo
Quelle: DEUTSCHES ROTES KREUZ - DRK GENERALSEKRETARIAT / pressrelations.de
02.08.2005 - 18:11 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 141 X

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