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Gebäude-integriertes 1,017-Megawatt-Solardach Fürth


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Solarstrom vom Golfpark Fürth

Fürth, im Januar 2007 (WWi) – Es ist ca. 800 Meter lang. Es hat eine Spitzenleistung von 1,017 Megawatt (MWp). Seine Modulfläche beträgt knapp 10.000 qm: Das neue Photovoltaik-(PV-)Dach auf dem Golfplatz-Gelände in Fürth-Atzenhof. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung stellte diesen „Golfpark“ am 9. Januar 2007 der Öffentlichkeit vor.

Das Holzgebäude mit dem integrierten Dach aus Solarmodulen steht an der Südseite des Golfparks am ehemaligen Flugplatz Fürth-Atzenhof. Es grenzt direkt an eine geschützte Magerrasenfläche an, die nicht bebaut werden darf. Schon seit 22. Dezember 2006 fließt der Ökostrom aus dem Solardach ins Netz des örtlichen Energieversorgers infra GmbH. Sunline-
Vorstand Wolfgang Wismeth ist sichtlich „stolz auf unsere Mannschaft, der es gelang, das Projekt in gerade mal vier Wochen in sehr kurzer Zeit durchzuziehen“. So haben eigene Zimmerleute die Holz-Unterkonstruktion gebaut. Dabei wurde gut mit den Fürther Behörden und der Bundesvermögensverwaltung zusammengearbeitet: Die Baugenehmigung wurde laut Wismeth „zügig erteilt; die Bauphase wohlwollend begleitet.“

Und auch für Peter M. Endres, Vorstandsvorsitzender der KarstadtQuelle
Versicherungen AG war der „Golfpark eine Referenz in Sachen Schnelligkeit.“
„Die auf dem Dach eingefangene Energiemenge des Solardachs wird ausreichen, um mehr als 250 Haushalte umweltfreundlich mit Strom zu versorgen“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Jung. Und das für mindestens 20 Jahre, denn so lange garantiert das bundesdeutsche „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) die Einspeisevergütung für jede kWh Solarstrom. Auch der Fürther Golfclub als Verpächter des Grundstücks profitiert durch jährliche Pachteinnahmen.

Das Golfpark-Megawatt-Projekt ist Teil des „WNE-Solarpark Süddeutschland“, des mit einer Spitzenleistung von insgesamt 5.000 Kilowatt (kWp) größten Solarpark Europas auf verteilten Dächern. Auftraggeber und Großinvestor sind KQV. Mit dem 1.017-Kilowatt-PV-Kraftwerk ist der 5 MWp große Solarpark nun fertiggestellt“, erinnern sich die Vorstände Wolfgang Wismeth, Sunline, und Dr. Randolf von Estorff, KQV mit Freude an
die erfolgreiche Solar-Kooperation der Unternehmen aus der Kleeblattstadt.
Dr. Clemens Bloß, der Geschäftsführer der Welivit New Energy GmbH Fürth freut sich besonders, dass die Anlage noch kurz vor Weihnachten komplett ans Netz geschlossen wurde.
Welivit, ein Tochternunternehmen der KQV, betreibt die Anlage über den WNE Solarfonds Süddeutschland 2 GmbH & Co KG.

Beispielhaftes PV-Testgebäude

Am neuen Solargebäude am Golfplatz werde sein Unternehmen nicht nur in modularen Lagerboxen große Teile aufbewahren,
erläutert Wolfgang Wismeth, sondern die installierte PVTechnik auch testen: „Ganz bewusst haben wir in Atzenhof Module und Wechselrichter unterschiedlicher Solarhersteller zu einer Vielzahl kleinerer PVA zusammengeschaltet, um Betriebserfahrungen über die Leistungsfähigkeit verschiedener Produkte zu gewinnen.“

6113 Module – 68 Wechselrichter – eine Trafostation

Drei Solarmodulhersteller aus Asien, Europa und Deutschland lieferten 6113 Module zu. 68 Wechselrichter aus Österreich und Deutschland wandeln den Solar-Gleich- in Netz-Wechselstrom um. Da die auf dem Gebäudedach erzeugte riesige Solarstrommenge dort nicht sofort verbraucht werden kann, errichtete Sunline eine eigene 1-MW-Trafostation: Diese verbindet die PV-Anlage mit dem Mittelspannungsnetz der infra Fürth GmbH. 100 Tonnen Module; 65 t bzw. 64 km Kabel; 130 t oder 220 m³ Leimholz; 90.000 Nägel: nur ein paar Zahlen zum verbauten Material.

„Dieses Konzept vom Solarpark könnte beispielhaft für die Doppelnutzung sein“ hofft der Sunline-Vorstand, dass es für die innovativ errichtete Fürther Test- und Lagerstätte auch anderswo Bedarf gibt. Gerade mit Mehrfachnutzung hat Sunline Erfahrung, wie Wolfgang Wismeth erläutert: „Im oberpfälzischen Hohenburg haben wir Bunker zu Solarkraftwerken umfunktioniert. In Würzburg ist ein ehemaliger Militärstandort zu einer friedlichen Solarstrom-Oase geworden, von deren Dach sauberer
Sonnenstrom fließt“, nennt er zwei Beispiele.
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Das Pressebild (Foto: SunlineAG / Wraneschitz) zeigt:
Große Dachintegration von Photovoltaik:
Am Golfpark Fürth in der Nähe des "Solarbergs" wurde am 9.1.07 die dachintegrierte 1.017-MW-PV-Anlage des Test- und Lagergebäudes der Sunline-AG in Betrieb genommen.

Von rechts nach links:
Wolfgang Wismeth, Vorstand und Gründer der Sunline AG
Martin Kistner, Projektentwickler der KarstadtQuelle Versicherungen AG (KQV)
Josef "Sepp" Lotter, Zimmerer der Sunline AG (sprach den Richtspruch)
Dr. Clemens Bloß und Harald Sauber, Geschäftsführer der Welivit New Energy GmbH Fürth (Anlagenbetreiber)
Matthias Bauer, zuständiger Anlagenplaner bei Sunline AG
Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der (Solar)Stadt Fürth
Dr. Randolf von Estorff, Vorstand KQV
Pressefoto: Sunline/Wraneschitz
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Hintergrund: Sunline AG, Fürth
Das Fürther Solartechnik-Systemhaus Sunline AG (entstanden aus der GWU-Solar GmbH) entwickelt, produziert, liefert und
installiert mit fast 80 Mitarbeitern seit mehr als 20 Jahren Systeme und Produkte für Solarstrom (= Photovoltaik) weltweit.

www.solartechnik.de - www.sunline.de
Unser Motto: „Power to the People!“

Quelle: bildtext.de / pressbot.net

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Firma: bildtext.de - Redaktionsbüro
Name: Heinz Wraneschitz
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12.01.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 1659 X

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