Benneter: Merkels Fehler müssen ständig korrigiert werden
Berlin, den 3. August 2005 - Zu den Retuschen der Union bei Jahreszahlenangaben und Interviews von Angela Merkel erklärt SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter:
Frau Merkel kann ohne Aufpasser keine Interviews geben. Erst erklärt sie im Spiegel, die Union wolle schon 2006 die Maastricht-Kriterien einhalten. Dann verwechselt sie im ARD-Sommerinterview und in der BUNTEN brutto und netto.
Hinterher sind dann die Pressesprecher gefragt. Das unrealistische Maastricht-Ziel wird flugs zum bedauerlichen Autorisierungsfehler, der Brutto-/Netto-Verwechsler in der ARD dann noch dreister auf der eigenen Homepage einfach wegretuschiert.
Pech nur, dass sich der Denkfehler von Frau Merkel schon im aktuellen BUNTE-Interview wieder findet. Da bekommen die Arbeitnehmer angeblich "1 Prozent mehr Bruttolohn". Ob nun wieder retuschiert wird? Oder war es erneut ein Fehler bei der Autorisierung? Deutlich wird: Frau Merkel hat Schwierigkeiten, brutto und netto zu unterscheiden. Das Leben ist komplizierter als ein Physiklabor.
Merkels Patzer erklären die Angst bei CDU/CSU vor gemeinsamen Fernsehauftritten mit dem Bundeskanzler. Denn da kann man hinterher schlecht etwas herausschneiden oder sagen: "War doch alles nicht so gemeint".
Und es erklärt, warum Frau Merkel konkrete Aussagen meidet wie der Teufel das Weihwasser: Zu häufig macht sie Fehler.
Ich bin gespannt, wen Frau Merkel im August in ihrem Schattenkabinett für den Posten des Aufpassers präsentiert. Denn den hat sie dringend nötig.
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Quelle: SPD / pressrelations.de
03.08.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 114 X

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