Dämmen bringt’s
Dämmstoffbroschüre informiert - Klimaschutz, Geld sparen und viele weitere Vorteile durch gute Dämmung
Die wirkungsvollste Maßnahme zum Sparen von Heizenergie ist das Dämmen eines Hauses. Durch gut geplante Dämmung werden die Heizkosten eines Hauses erheblich reduziert und zugleich Komfort und Behaglichkeit wirkungsvoll erhöht. Positiver Nebeneffekt: ein Beitrag zum Klimaschutz! „Private Haushalte verbrauchen die meiste Energie für die Raumwärme, also für das Heizen. Nur der Treibstoffbedarf eines durchschnittlichen deutschen Haushalts verschlingt ähnliche Energiemengen“, erklärt Raymond Krieger, Geschäftsführer des Bundesverbandes für Umweltberatung e.V. Neben der Kostenersparnis sprechen noch weitere Vorzüge für eine Dämmung:
• Die Behaglichkeit steigt, da die Wandflächen in den Innenräumen nicht so stark abkühlen und somit auch nicht als unangenehm empfunden werden.
• Wenn Decken- oder Fensteranschlüsse gut gedämmt sind, werden Wärmebrücken vermieden. Diese Maßnahme hilft, dem Schimmel vorzubeugen.
• Platzraubende Heizkörper sind nicht notwendig, denn gut gedämmte Häuser kommen mit Wand- und Fußbodenheizungen aus, Passivhäuser sogar mit Luftheizungen.
Wer in Wärmedämmung investiert, erhält eine lebenswerte Umwelt durch die Verringerung des Brennstoffeinsatzes und der Heizschadstoffe. Dämmen ist ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz. Die Kosten einer guten Wärmedämmung sind im Vergleich zu den Gesamtkosten eines neu errichteten Hauses relativ gering (ca. 5-10%). Die Mehrkosten für sinnvolle Dämmstärken von 20-30 cm betreffen nur das Dämmmaterial und fallen gegenüber den ohnehin entstehenden Fixkosten wie z.B. die Einrüstung und Verarbeitung nur wenig ins Gewicht.
Für die verschiedenen Bauteile eines Hauses wie Wände, Decken und Fenster, gibt es rechtliche Vorschriften zum Wärmeschutz, also vorgeschriebene U-Werte. Der UWert ist der Wärmedurchgangskoeffizient in W/m²K. Er gibt an, welche Leistung pro Kelvin Temperaturunterschied zwischen innen und außen und pro m² Bauteil verloren geht. Je kleiner der Wert ist, desto mehr Energie wird gespart.
Bei den vorgeschriebenen Werten handelt es sich aber nur um Mindestwerte. Wer heute nur nach diesen gesetzlichen Vorschriften dämmt, baut das Althaus von morgen. „Der Fördertrend geht in Richtung moderne Niedrigenergiehäuser, die den Dämmstandard von morgen vorgeben“, meint Raymond Krieger. Wärmedämmung kann als Geldanlage betrachtet werden. Denn in Wärmedämmung eingesetztes Kapital bringt Zinsen in Form von ersparten Heizkosten“, erklärt der Umwelt- und Energieberater.
Wenn die ungedämmte oberste Geschoßdecke eines Altbaues mit 24 cm Dämmstoff gedämmt wird, kann mit einer „Verzinsung“ von über 20% des investierten Kapitals gerechnet werden. Wenn eine Außenwand ohnehin saniert werden muss ist, bringt die Wärmedämmung im Zuge der Sanierung ebenfalls eine „Verzinsung“ bis zu 30 %. „Wirkungsvoller Klimaschutz bei stark verbessertem Wohnkomfort und Geldersparnis – in jeder Hinsicht“, streicht Dipl. Ing. Raymond Krieger die Vorteile heraus.
Die Broschüre „Dämmstoffe richtig eingesetzt“, mit Abbildungen, Konstruktionstipps und Informationen zu Eigenschaften und Verarbeitung verschiedenster Dämmmaterialien ist für € 9,80,- plus Versandkosten ist erhältlich beim Bundesverband für Umweltberatung e.V., Bornstr. 12-13, 28195 Bremen, Email: bfubev
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Quelle: oak media GmbH / pressbot.net
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30.01.2007 - 9:22 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 1136 X