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Kinderbuch macht Umweltschutz zum Thema


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Die Idee zu dem Buch „Tabby und die verschwundenen Blumen“ kam der Kinderbuchautorin Heike Schütz bei einem Waldspaziergang. „Ich entdeckte zwischen den Bäumen eine Mulde, an der die Erde abgesunken war“, erzählt sie. In der Fränkischen Schweiz, wo Heike Schütz mit ihrer Familie in einem kleinen Örtchen lebt, passiert so etwas häufiger, da der Untergrund felsig ist und es unterirdische Höhlen gibt, die auch einmal zusammenfallen können.

So beschloss die Autorin, die seit 15 Jahren Geschichten für Kinder schreibt, dieses Phänomen zum Thema eines ihrer nächsten Werke zu machen. Entstanden ist das Buch „Tabby und die verschwundenen Blumen“, eine spannende Umweltgeschichte für Kinder ab sieben Jahren.

Der neunjährige Tabby liebt Blumen über alles. Die pflückt er gerne im Garten der „Ollen“, einer ziemlich schrulligen Nachbarin. Nun ja, „pflücken“ ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck – denn eigentlich „klaut“ Tabby die Blumen ohne das Wissen der Frau und schenkt sie dann seiner Mutter. Eines Tages aber gehen im Garten der Ollen merkwürdige Dinge vor. Immer mehr Blumen verschwinden und es sieht dort bald schon sehr kahl aus. Hat das wohl etwas damit zu tun, dass ganz in der Nähe bald eine neue Startbahn für den Flughafen gebaut werden soll? Tabby will der Sache auf jeden Fall auf den Grund gehen. Doch dann gerät der Kleine in ein unglaubliches Abenteuer: Er reist hinab ins Land von König Ostibar. Und dort hat man ein ganz besonderes Verhältnis zu Pflanzen ...

Heike Schütz hat eine Geschichte geschrieben, die zeigt, dass man auch Kindern
den Umweltschutzgedanken auf spielerische Art und Weise näher bringen kann. Entstanden ist eine einfühlsame Erzählung, die an manchen Stellen an ein Märchen erinnert – immerhin liegt das Land der Panoramis, über das König Ostibar regiert, ja im Land der Fantasie. Trotzdem hat das Buch viele sehr realistische Beschreibungen, die Kindern die Problematik von Umweltzerstörung aufzeigen können.

Heike Schütz schreibt aber nicht nur Bücher für Kinder, sondern arbeitet auch erfolgreich als Buchstaben-Trainerin in Grundschulen, ein Beruf, den sie selbst kreiert und inzwischen dafür auch von offizieller Seite viel Anerkennung erfahren hat. Natürlich setzt sie das Tabby-Buch auch bei ihren Kursen in den Schulen ein, diskutiert mit den Schülern über den Inhalt des Buches und startet mit ihnen schon einmal einen Malwettbewerb zum Thema.

Auch die Lehrerin ihres Sohnes wurde auf das Buch von Heike Schütz aufmerksam und bat die Autorin zu einer Lesung in die Schule. Die Klasse war so begeistert von dem Inhalt, dass die Lehrerin das Buch gleich bei Antolin bekannt machte, einem bundesweiten und bekannten Internetforum (www.antolin.de) für Schüler zur Leseförderung. Viele Lehrer und Schüler nutzen heute dieses Forum, um intensiv an und mit Büchern im Unterricht arbeiten zu können. Nun gibt es also auch zum Buch „Tabby und die verschwundenen Blumen“ auf dieser Seite einen spannenden Fragenkatalog rund um das Buch.


Heike Schütz: Tabby und die verschwundenen Blumen
Widenboom-Verlag
2006, 71 Seiten
ISBN 3938848189; 6,20 Euro


Quelle: Redaktions- und Literaturbüro Martina Meier / pressbot.net

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31.01.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 412 X

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