Ein recht unbekannter Beruf - Der staatlich geprüfte Geowissenschaftlich präparationstechnische Assistent
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Wer kennt ihn? Den staatlich anerkannten Geowissenschaftlich präparationstechnischen Assistenten. Das fragen wir uns vom Dinoraeum Team so langsam.
Das dieser Titel Eine Orchidee unter den Berufen ist und viele beim lesen oder hören davon eh schon am pusten sind, war uns schon früh bekannt. Das dieser Beruf aber zum Teil nicht einmal unter Geologen und Paläontologen bekannt ist, finden wir Alarmierend. Dabei ist es doch gang und gebe, dass wir und unsere Kollegen es sind, die doch die Vorarbeit ( Lat. = preparare ) leisten. Höchste Zeit für mehr Aufklärungsarbeit!
Einen ersten Schritt zu mehr Öffentlichkeitsarbeit startete die Höhere Berufsfachschule für Präparationstechnische Assistentinnen und Assistenten / Schwerpunkt Geowissenschaften im Dezember 2006, während der vergangenen Fossilien und Mineralienbörse in Dortmund.
Das Ergebnis ist für uns aber keineswegs überraschend ausgegangen. Fast keiner der Besucher wusste überhaupt, dass es uns gibt. Eine sehr traurige Bilanz. Da wir doch unter anderem dafür verantwortlich sind, dass die Dinosaurierskelette in den Naturkundemuseen der Welt überhaupt zu sehen sind.
Warum aber ist das so?
Der Grund ist leider eben so einfach wie beschämend. Seid 1976 gibt es gerade einmal diesen Beruf mit staatlichem Schutz. Zuvor bildeten Museen und Institute je nach Bedarf und ganz gezielt ihre eigenen Präparatoren für die jeweiligen Ansprüche aus. So wurde unsere Arbeit lange Zeit kaum als eigenständiger Beruf wahr genommen.
Die Stellen der staatlich anerkannten Präparatoren werden, häufig aber auch aus Unwissenheit über diesen Beruf, anderweitig vergeben. Wer hier nicht Idealismus und Ideenreichtum zeigt, der wird wohl kaum über längere Zeit diesem Beruf nachgehen können.
Doch es ist nicht nur das Unwissen über uns. Auch selbsternannte Fossiliensammler oder Hobbypräparatoren wirken hier mit ein.
Hinzu kommt ein großer Schwund im Bereich der Geowissenschaften. Das hat einen starken Rückgang der Stellen im Öffentlichen Dienst zur Folge. Studiengänge im Bereich Geologie / Geowissenschaften gehen zurück oder werden sogar ganz eingestellt. Präparatorenstellen fallen dadurch vollständig weg oder werden nur noch als Teilzeitstellen besetzt. Ein Beruf ohne Zukunft, so könnte man meinen.
Was wir erreichen möchten!
Ein negatives Phänomen, dessen Auswirkungen wir durch unsere privatwirtschaftliche Arbeit und viel Freude an unserem Kindheitstraum, zu mindern hoffen.. Wir möchten Ansprechpartner und Vermittler zwischen den überregionalen Fossiliensammlern und den großen Naturkundemuseen sein.
Vertrauenspartner für beide Seiten. Sammler erhalten die einmalige Gelegenheit, Ihre Funde von fachlicher Seite begutachtet und auch präpariert zu erhalten. Museen erhalten fachgerechte und wissenschaftlich korrekt freigelegte Fossilienfunde, als würden wir direkt bei Ihnen im Haus arbeiten.
Text: Herbert Voß
Bild: Dinoraeum Gbr - Museumsqualität, letzte Feinarbeiten am Stygimoloch spinifer
Quelle: Dinoraeum Gbr / pressbot.net
Ihr Ansprechpartner:
| Firma | : | Dinoraeum Gbr |
| Name | : | Herr Herbert Voß, Herr Aranja Brix, Frau Daniela Rachul |
| Straße | : | Kalmünzergasse 3 |
| Stadt | : | - 93047 Regensburg |
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| Telefon | : | 0941-55535 |
| Fax | : | 0162-5935392 |
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| WWW | : | www.dinoraeum.de |
| E-Mail | : |  |
05.02.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 403 X
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