anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in ca. 60.000 Artikel gesucht

 PM online: 65.291
 Redakteure registriert: 3.739
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 15.883.289

Konjunktur zieht an - Reformen greifen – Unternehmensgewinne müssen in Arbeitsplätzen investiert werden




Zu den aktuellen Konjunkturdaten erklaert der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner:

Die Konjunktur in Deutschland kommt immer mehr in Schwung. Nahezu alle aktuellen Indikatoren fuer die Konjunkturentwicklung zeigen nach oben, und zwar staerker als viele Experten erwartet haben. Die Auftragseingaenge stiegen im Juni zum Vormonat deutlich um 2,4 Prozent an. Bereits im Mai hatten sie kraeftig zugelegt (plus 2,3 Prozent). Auch die Erzeugung im Produzierendem Gewerbe stieg im Juni spuerbar um 1,4 Prozent an. Hinzu kommt der seit Anfang des Jahres klar erkennbare Rueckgang der Unternehmensinsolvenzen. In den ersten fuenf Monaten sind die Unternehmenspleiten um 4,8 Prozent zurueckgegangen. Die CDU sollte ihre populistischen Aussagen auf den Wahlplakaten zu den Insolvenzen neu berechnen.

Diese aktuellen so genannten harten Konjunkturzahlen passen sehr gut zu den letzten Zukunftsindikatoren. Erst kuerzlich hatte der Anstieg des Ifo-Index eine kraeftige Besserung signalisiert, und zwar zum zweiten Mal hintereinander. Auch der Index des ZEW war gestiegen. Nachdem sich nun auch das Mittelstandsbarometer im Juni erneut verbessert hat und damit die Stimmung im Mittelstand aufzeigt, sind sich alle Volkswirte sicher: die Wirtschaft kommt in Schwung. Die Stimmung steigt. Das erste Quartal 2005 war schon mit einem Prozent Wachstum gut gestartet. Das schwaechere zweite Quartal ist allenfalls eine kleine Konjunkturdelle, die wir laengst ueberwunden haben.

Erste positive Entwicklungen zeigen sich auf dem Arbeitsmarkt. Heute sind 600.000 Menschen mehr erwerbstaetig als noch vor zwei Jahren. Das zeigt sich auch am aktuellen Rand: die Erwerbstaetigkeit ist im Juli im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 30.000 gestiegen. Die Arbeitslosigkeit ist sogar im Ferienmonat Juli saisonbereinigt um 42.000 zurueckgegangen.

Besonders auffaellig ist die Entwicklung in der Binnenwirtschaft. Im zweiten Quartal stieg die Nachfrage nach Investitionsguetern gegenueber dem ersten Quartal saisonbereinigt um 3,8 Prozent. Das ist ein positives Signal, dass das Wachstum immer mehr von der Binnenwirtschaft getragen wird. Die Unternehmen sind aufgerufen, die gestiegenen Gewinne nicht zurueckzuhalten sondern zu investieren und damit Arbeitsplaetze zu schaffen. Unverantwortlich sind die unverbesserlichen Schlechtredner, die kein Interesse an einer besseren Stimmung in diesem Land vor der Wahl haben. So nimmt gerade Herr Pofalla in seiner heutigen Presseerklaerung nicht zur Kenntnis, dass die Unternehmensinsolvenzen kraeftig ruecklaeufig sind. Unverantwortlich sind aber besonders die Plaene von CDU/CSU zu einer Mehrwertsteueranhebung um zwei Prozent. Damit wird in einer wichtigen Konjunkturphase ein Anstieg des privaten Konsums verhindert.

 

© 2005 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de



Quelle: SPD / pressrelations.de

05.08.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 150 X

Top Tags

Unternehmensinsolvenzen   Erwerbstaetigkeit   Auftragseingaenge   Entwicklungen   Arbeitsmarkt   Brandner   Besserung   Deutschland   kraeftig   Schwung   zurueckgegangen   Erzeugung   Wachstum   Quartal   Binnenwirtschaft   Prozent   saisonbereinigt   gestiegen   Unverantwortlich   Arbeitslosigkeit   SPD-Bundestagsfraktion   Aussagen   Stimmung   Entwicklung   Experten   Anfang   Vormonat   CDUCSU   Arbeitsplaetze   stieg