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Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe[1] Juni 2005




Datum: 5.8.2005 - Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe hat sich - vorläufigen Angaben zu Folge[2] - im Juni gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt spürbar erhöht (+1,4 %). Zuvor war es von April auf Mai zu einem leichten Produktionsrückgang gekommen ( 0,4 %). Maßgeblich für den aktuellen Produktionszuwachs waren die Zunahme der Industrieproduktion um 1,3 % und die kräftige Erhöhung der Bauleistung um 4,7 %. Die Energieerzeugung schwächte sich um 0,6 % ab.

Im Zweimonatsvergleich (Mai+Juni gegenüber März+April) war ein Anstieg der Gesamterzeugung im Produzierenden Gewerbe um saisonbereinigt 0,9 % zu verzeichnen. Die Industrieproduktion nahm dabei um 0,6 % zu. Im Bauhauptgewerbe kam es zu einem kräftigen Anstieg der Erzeugung (+8,5 %). Die Entwicklung im Baugewerbe dürfte nach wie vor durch Nachholeffekte in Folge der witterungsbedingten Produktionseinschränkungen im Februar und März begünstigt worden sein. Im Bereich der Energie stagnierte die Erzeugung. Innerhalb des industriellen Sektors weiteten die Vorleistungsgüterproduzenten das Fertigungsvolumen um 1,9 % aus, während bei den Herstellern von Investitionsgütern ein leichter Rückgang der Erzeugung zu verzeichnen war ( 0,5 %). Die Hersteller von Konsumgütern verzeichneten ein Produktionsplus von 0,5 %.

Binnen Jahresfrist nahm die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im Mai+Juni arbeitstäglich bereinigt um 1,9 % zu. Während die Industrieproduktion um 2,6 % über dem entsprechenden Vorjahresergebnis lag, unterschritt die Bauleistung das Vorjahresniveau um 6,5 %.

Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement: "Die aktuellen Ergebnisse zur Entwicklung der Produktion sprechen für eine nachhaltige Aufwärtsentwicklung im Bereich der Industrie. Die Produktion - bezogen auf das gesamte zweite Quartal dieses Jahres - konnte das deutlich positive Ergebnis vom ersten Quartal noch übertreffen. Vor dem Hintergrund der ebenfalls positiven Entwicklung der Auftragseingänge in der Industrie haben sich die Perspektiven für eine Fortsetzung dieser Entwicklung in den nächsten Monaten spürbar verbessert."

[1] Methodische Erläuterungen siehe www.destatis.de/presse/deutsch/abisz/produktionsindex.htm [2] Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank

Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit: www.bmwa.bund.de

 

Für Rückfragen zu Pressemitteilungen, Tagesnachrichten, Reden und Statements wenden Sie sich bitte an:Pressestelle des BMWATelefon: 01888-615-6121 oder -6131E-Mail: buero-lp1bmwa.bund.de



Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT / pressrelations.de

05.08.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 139 X

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