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Vitamin E für ein gesundes Neugeborenes. Welchen Einfluss hat der Vitamin E-Status der Mutter auf den Fötus?


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(fet) – Forscher der University of Medicine and Dentistry of New Jersey, USA konnten belegen, dass eine erhöhte Alpha-Tocopherol-Plasmakonzentration der Mutter das Fötuswachstum und das damit verbundene Geburtsgewicht positiv beeinflussen können.

Bisher gab es nur wenige Studien, die den Einfluss von Vitamin E auf das Fötuswachstum untersuchten. Die Forscher um Theresa Scholl analysierten bei 1.231 gesunden, schwangeren Frauen den Effekt der mütterlichen Ernährung auf die Entwicklung des Embryos. Zu Beginn sowie in der 20. und 28. Schwangerschaftswoche lieferten ein 24-Stunden-Erinnerungs-Ernährungsprotokoll mit Angaben zum Lebenswandel und wirtschaftlicher Lage die ersten Daten. Nach Auswertung der Messergebnisse der Tocopherol-Plasmakonzentrationen im Schwangerschaftsverlauf bestätigte sich die Vermutung, dass eine erhöhte Alpha-Tocopherol-Plasmakonzentration einen positiven Einfluss auf das Fötuswachstum besitzt.

Die Wissenschaftler vermuten, dass während der Schwangerschaft oxidative Schäden an DNA, Proteinen und Lipiden mit verschiedenen Schwangerschaftsrisiken, wie einem niedrigen Geburtsgewicht des Neugeborenen oder Frühgeburten einher gehen. Das fettlösliche Vitamin E, besonders das Alpha-Tocopherol, ist in der Lage oxidative Schäden zu verhindern beziehungsweise zu regenerieren. Natürlicherweise kommt das Vitamin in pflanzlichen Ölen, Blattgemüse und Vollkornprodukten vor. Die tägliche Zufuhr über die Nahrung sollte 10-15 Milligramm betragen. Derzeit gibt es noch keine Empfehlungen für eine erhöhte Zufuhr für Schwangere.

Eine Erhöhung des Vitamin-E-Status könnte die oxidativen Schäden der mütterlichen Zellen reduzieren und somit das Geburtsgewicht des Neugeborenen erhöhen. Allerdings lässt die Studie offen, ob die durchschnittliche Vitamin-E-Zufuhr über die Nahrung ausreichend ist. Besonders bei künstlichen Befruchtungen und für Spätgebärende erhöhen sich die Risiken für Frühgeburten. Hier könnte eine optimale Vitamin-E-Zufuhr das Risiko verringern. 2.106 Zeichen

Redaktion: Anja Baustian

Literatur:
Scholl, O., Chen, X., Sims, M., Stein, P.: Vitamin E: maternal concentration are associated with fetal growth. Am J Clin Nutr, 2006; 84; 1442 - 1448


Quelle: Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. / pressbot.net

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19.03.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 269 X

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