Wohn-Nebenkosten - Die Klettertour der zweiten Miete stoppen
Auch im Jahr 2006 waren die Wohn-Nebenkosten weiter auf Klettertour. Allein die Kosten für die Heizung – nicht zuletzt durch explodierende Energiepreise und einem unsäglich langen und strengen Winter – kletterten um durchschnittlich 27 Prozent.
Zusätzlich hat eine Vielzahl an Kommunen die Gebühren im Bereich Kanal, Grundsteuer, Wasser usw. weiter angehoben. Zu guter Letzt kletterte auch die Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel um satte 3 Prozentpunkte. Mittlerweile sind die Nebenkosten zum wichtigen Faktor bei Vermietung oder Verkauf einer Immobilie gewachsen. “Wir können davon ausgehen, dass die zweite Miete in den nächsten Jahren wohl weiter zulegen wird“, weiß Vorstand Jochen Sasse von der Mess-Profi AG in Bielefeld. Immobilien-Experten erwarten dabei ein Anziehen der Nebenkosten bis auf Höhe der Kaltmiete.
Eine gewichtige Rolle wird dann wohl bei Immobilienverkäufen oder aber einem Mieterwechsel dem neu installierten "Energie-pass" zufallen, der zum 1. Januar 2008 verpflichtend einen Nachweis zum Energieverbrauch von Wohnungen vorsieht und diesen auch dokumentiert.
Leider gibt es nur wenige Möglichkeiten, Mietnebenkosten einzusparen. Eine relativ unbekannte Größe gewinnt dabei in Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen zusehends an Bedeutung, die Gebühren für Messgeräte und die Kosten für die Dienstleistung „Abrechnung“. Die Gebühren dafür tauchen in der Jahresabrechnung unter der Position umlagefähige Heizkosten auf und schlagen dort – überraschenderweise - mit einem Anteil von bis zu 25 Prozent der Brennstoffkosten zu Buche - je nach Ausstattung und Anbieter. Der Mieter hat hier wenig Spielraum, wird doch die Dienstleistung im Regelfall vom Ver-walter oder Hausbesitzer ausgewählt und beauftragt, die Kosten trägt allerdings der Mieter.
Stunk mit Funk
Weiter werden insbesondere durch große kommunale Wohnungsgesellschaften über Rahmenverträge oft teure und wirtschaftlich nicht sinnvolle Funkausstattungen zur Nebenkosten-Erfassung eingebaut. Obwohl sich das bei kleineren Singlewohnungen zum Beispiel in keinem Fall rechnet. Der Aufwand für die Ablesung und Abrechnung der Nebenkosten wird hier zwar reduziert, die Gebühren sinken auf den ersten Blick um 15 bis 20 Prozentpunkte. Durch höhere Kosten für Messgeräte wird dies umgehend kompensiert und ins Gegenteil verkehrt: Unterm Strich entstehen höhere Kosten für den Mieter als vorher.
Die großen Anbieter bauen zudem in vielen Fällen hauseigene Geräte ein, die für den Hauseigentümer den Nachteil bergen, dass diese nur exklusiv durch das installierende Unternehmen betreut werden können. So werden Verwalter, Mieter und Eigentümer oft unwissentlich in langfristige und teuere Verträge gelockt und vielleicht unfreiwillig über viele Jahre gebunden.
Gebührenunterschiede bis zu 50 Prozent
In der Branche Messdienstleistung wird der Markt - ähnlich der Energiewirtschaft – von wenigen großen Firmen beherrscht. Kleine, flexible Anbieter können sich als Salz in der Gebühren-Suppe entpuppen. „Vergleichen lohnt sich immer, der Markt bietet enorme Preisunterschiede für identische Dienstleitungen von bis zu 50 Prozent„ weiß Abrechnungsfachmann Jochen Sasse von der seit 2007 bundesweit tätigen Mess-Profis AG aus Bielefeld.
Informationen über Einsparmöglichkeiten bei den Betriebskos-ten für Mehrfamilienhäuser bietet das Unternehmen zusätzlich
in Veranstaltungen der Mess-Profis Akademie für Verwalter und Hauseigentümer unter der Hotline 01805-991660.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Mess-Profis AG, Industrie-straße 15, 33689 Bielefeld, Tel. 05205/9677-0, Fax 05205/9677-10, eMail JSassemess-profis.de, http://www.mess-profis.de.
Quelle: MM-PR GmbH / pressbot.net
Ihr Ansprechpartner:
| Firma | : | MM-PR GmbH |
| Name | : | Elisabeth Grimmer |
| Straße | : | Markt 9 |
| Stadt | : | - 95615 Marktredwitz |
| Telefon | : | 09231/9637-0 |
| Fax | : | 09231/63645 |
| WWW | : | www.mm-pr.de |
| : | ||
13.04.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 1148 X

RSS Feed