Der Wahrheit Gottes auf der Spur ...
Wir erleben derzeit eine Renaissance, ein „Wiederaufleben“ der Religion. Man sagt, dass das gänzlich atheistische Menschenbild ein „Vakuum“ in den Seelengründen hinterlassen hat – und jetzt sehnen sich die Leute also nach irgendetwas „Sinn-Gebenden“, nach Orientierung und Halt, nach Antworten und Wahrheit.
Die Kirche profitiert vom Boom der Zeiten, die Kirche triumphiert und frohlockt: „Lobet den Herrn! Denn wir erleben einen herrlichen Aufschwung – die Menschen fragen wieder nach Gott.“
Doch vom „Gott der Bibel“ sind wir alle weit entfernt, denn die Gesellschaft wünscht sich lediglich den „lieben Gott“ – die Strenge Gottes, der „heilige Zorn“, Maßregelungen, ja, bis hin zur Vernichtung einer ganzen Welt – damit kann und will man nichts anfangen, im Gegenteil: Schließlich wissen wir doch alle – oder etwa nicht? – dass wir ins Paradies kommen werden! Wir haben nichts zu befürchten; alles wird gut und allemal auch besser. Gott nimmt uns so, wie wir sind – er liebt uns alle – unveräußerlich, ewig und ohne Vorbehalte. Alle sind willkommen, keiner ist verstoßen, keiner bleibt außen vor – jeder ist Sohn und Tochter, Bruder und Schwester! Gerade so klingt uns die ewige „Werbetrommel“ der Kirche und ihrer hochwürdigen Vertreter im Ohr.
Dem frontal gegenüber steht die Anti-Gott-Kampagne vieler zeitgenössischer Atheisten: Ihr wollt an Gott glauben? Ihr wollt der „Heiligen Schrift“ vertrauen! Gerade die „Heilige Schrift“ ruft zu Gewalt und Morden auf! – Wie soll das mit der „ewigen Liebe Gottes“ harmonieren?
Die Antwort bleibt aus. – Im Alten Testament herrschten eben andere Voraussetzungen, heißt es da. Oder: Man muss sich eben auf das Wichtigste konzentrieren und das ist grundsätzlich die „christliche Botschaft der Nächstenliebe“! –
Menschen, die nun zwischen den Fronten stehen, sind hin- und hergerissen, wobei die stärkeren Argumente schließlich ziehen. - Und weil wir ja ohnehin alle wissen, dass die Kirche ein machtopulenter Konzern ist, der regelmäßig Milliardengewinne einfährt, überwiegt bei den meisten schon fast selbstverständlich das „gottlose Bekenntnis“.
Die Gottlosigkeit führt jedoch in die Gewissenlosigkeit, denn wenn es Gott nicht gibt, hat auch das Gewissen keinen Sinn, das Empfinden von „Recht und Unrecht“ also. Wer aber gewissenlos ist, der handelt auch nicht selten rücksichtslos. Rücksichtslosigkeit hat wiederum mit Gemeinheit, Frechheit, Kaltherzigkeit zu tun. „Mobbing“ beispielsweise ist ein neuzeitliches „Phänomen“, das der Wirtschaft – bedingt durch häufigen Krankheitsfall der Betroffenen und psychosomatische Folgeschädigungen – Milliardenverluste beschert. – Ja, ohne Gott wird der Mensch zum Maßstab seiner Selbst: Regeln, Gesetze, Anstand, Ethik und Moral sind ohne Gott völlig ohne Belang. Denn wer der Evolution glaubt, der glaubt ganz einfach an „das Recht des Stärkeren“, aber darum soll es uns heute nicht gehen.
Es geht um Gott und um die Frage: Ist Gott etwa ungerecht?
Die Kirche konstruiert ihre Lehre nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten, nach Angebot und Nachfrage. Das Wort Gottes allerdings zeichnet ein Gesamtbild – schonungslos, reell, parteilos, kraftvoll, dynamisch – gottgemäß.
Aber ist die Bibel überhaupt vertrauenswürdig? Haben wir Grund zur Freude, zur Euphorie? – Oder ist das Leben tatsächlich sinnlos, bedeutungslos, hoffnungslos dem Zufall unterworfen und der Ironie des Schicksals verkauft?
„Wer sucht, der findet, wer anklopft, dem wird aufgetan.“ (Matthäus 7,7-11) – „Glauben versetzt Berge.“ (Markus 11,23) – mithin eines der bekanntesten Bibelverse.
Können, ja, dürfen wir uns daran festhalten? – Geht da wirklich etwas über unseren Horizont hinaus? – Gibt es Antworten auf die vielen Fragen von Leben und Tod, Sinn und Bedeutung, Zukunft und Gegenwart?
Wenn ja, dann wäre es einen Versuch wert, die Bibel aufzuschlagen, um gläubig aus dem Vollen zu schöpfen ...
„Ist Gott etwa ungerecht?“ - eine systematische Analyse der aktuellen Weltsituation – im Lichte der Bibel.
Der vollständige Artikel kann unter folgendem Link eingesehen werden: http://www.zeitanalysen.de/art_ist_gott_etwa_ungerecht-1039.htm
S. Walther
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Quelle: Aktuelle Zeitanalysen und Gesellschaftsportraits / pressbot.net
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21.04.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 282 X
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