Alles im Fluss: Der Hafen von Le Havre stärkt seine Infrastruktur
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Weiterer Ausbau der Zufahrtswege Motor der stetigen Umsatzsteigerung im Containerverkehr – Schienenverbindung nach Mannheim in Planung
Keine Staus auf den Verbindungswegen zum Hafen von Le Havre, stattdessen: Freie Fahrt für den Gütertransport auf der Schiene, dem Wasserweg und der Straße. Der im Westen Europas gelegene Seehafen bietet Reedern und Verladern eine erhebliche Zeitersparnis beim Warenumschlag. Dies gilt sowohl für das Import-, als auch das Exportgeschäft.
Der selbst für das Anlegen der größten Containerschiffe geeignete Port 2000 ermöglicht es Reedereien, durch eine massive Inanspruchnahme des ausgebauten Transportangebotes auf der Schiene, eine rasche und sichere Versorgung des französischen und europäischen Hinterlandes zu gewährleisten. Weitere Trumpfkarte des nordfranzösischen Hafens: Durch die seit März 2006 eingetretene Wettbewerbsöffnung werden immer mehr konkurrenzfähige Schienentransportangebote neu eingerichtet wie zum Beispiel in den süddeutschen Raum sowie nach Mitteleuropa. Mit dem Ziel, den Schienenverkehr auf dem gesamten Hafengelände noch effizienter zu organisieren, geht das Eigentum an dem insgesamt 200 Kilometer langen Schienennetz auf die Hafenverwaltung über.
Schiene-Wasser-Straße: Die Verbindungen im Überblick
• Anbindung an das Schienennetz
Wöchentliche Zugverbindungen gewährleisten den Güterverkehr zwischen dem Hafen von Le Havre und folgenden Städten:
Lyon und Clermont-Ferrand 7 x Hin- und Rückfahrt
Paris und Bordeaux 5 x Hin- und Rückfahrt
Strassburg und Marseille 2 x Hin- und Rückfahrt
Novara / Turin 6 x Hin- und Rückfahrt
Diese Transportdienstleistungen werden durch Naviland Cargo, eine Tochtergesellschaft der SNCF, durch Rail Link Europe, eine Tochtergesellschaft von CMA-CGM und Veolia Cargo sowie durch Novatrans erbracht. Zwei der genannten Transportgesellschaften wollen die Anbindung des Hafens von le Havre durch zusätzliche Transportverbindungen in den Süden von Paris, nach Cognac, Dourges und Mannheim weiter ausbauen. Die Aufnahme dieser neuen Transportdienste ist noch vor dem Sommer geplant.
• Anbindung an das Wasserstraßennetz
Sechs Containerschiffsreedereien gewährleisten eine Anbindung des nordfranzösischen Hafens an die Terminals von Radicatel und den Hafen von Rouen (GIE LOGISEINE - MAERSK - MARFRET - MSC - RSC) sowie an die Binnenhäfen (Multimodale Logistikplattformen im Pariser Becken) von Gennevilliers (GIE LOGISEINE - MAERSK - MARFRET - MSC - RSC), Bonneuil-sur-Marne (GIE LOGISEINE - MAERSK) und Nogent-sur-Seine (S.N.T.C. CARLine). Im Jahre 2006 konnte der Containertransport mit Binnenschiffen von und nach Le Havre mit einem Gesamtverkehrsaufkommen von über 112 000 TEU erneut starke Zuwächse (+15%) verbuchen.
• Anbindung an das Straßennetz
Der in unmittelbarer Nähe der Autobahnen A131 und A29 gelegene Hafen von Le Havre profitiert von einer direkten Anbindung an das europäische Autobahnnetz. In Richtung Süden bietet die Autobahn A 28 einen direkten Zugang zum Südwesten Frankreichs, Spanien und Portugal. Mit den Autobahnen A29, A26 und A4 steht eine direkte Verbindung des Hafens in Richtung Norden und Osten zur Verfügung, über die ein rascher Zugang nach Ostfrankreich und Deutschland gewährleistet ist.
Der Hafen von Le Havre wird auf der Fachmesse transport logistic in München vom 12. bis 15. Juni, Halle B4, Stand 341, als Aussteller vertreten sein und seine zahlreichen Standortvorteile einem interessierten Fachpublikum vorstellen.
Bildunterschrift:
Ab Sommer ist eine direkte Schienenverbindung von der nordfranzösischen Hafenstadt Le Havre nach Mannheim für Container geplant.
Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne umgehend weiteres Bildmaterial.
Hintergrund Le Havre und der Port 2000:
Im Laufe des 1. Quartals 2007 wurden auf allen Containerterminals des Hafens von Le Havre insgesamt 609 000 TEU umgeschlagen. Das entspricht im Vergleich zum 1. Quartal 2006 einem Zuwachs in Höhe von 27% und stellt seit dem 3. Quartal 2004 (574 000 TEU) das bisher beste Ergebnis dar.
Zu den geplanten Ausbauten zählen:
- die Inbetriebnahme des 2. Terminals des Port 2000 (Terminal Porte Océane) im Sommer 2007.
- die Einleitung der 2. Bauphase diesen Sommer (Einrichtung von sechs Umschlagstationen im Port 2000 mit geplanter Inbetriebnahme zwischen September 2009 und Mai 2010).
Der Hafen von Le Havre ist der umsatzstärkste französische Hafen mit einem Marktanteil von über 60 Prozent und fünftgrößter nordeuropäischer Hafen im Hinblick auf das Containeraufkommen (sieben Prozent Marktanteil). Die Investitionssumme für den Port 2000, mit dem das Ziel verfolgt wurde, die Containerumschlagkapazitäten drastisch zu erhöhen, belief sich auf eine Milliarde Euro.
Auch die gesamten Infrastruktureinrichtungen und insbesondere die Transportwege zu Wasser, auf der Straße und auf der Schiene sind Gegenstand großer Investitionen, um eine unterbrechungsfreie und rasche Versorgung des gesamten Hinterlandes mit immerhin mehr als 350 Millionen Einwohnern zu gewährleisten.
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Quelle: FIZIT Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik / pressbot.net
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03.05.2007 - 15:26 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 571 X