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SPD kompetenter bei Bildung




09. August 2005 - Zu dem aktuellen Bildungsbarometer erklaert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Nicolette Kressl:

Der SPD wird von der Mehrheit der Bevoelkerung in Bildungsfragen eine hoehere Kompetenz eingeraeumt als der CDU. Das ist das Ergebnis einer Befragung durch das Zentrum fuer empirische paedagogische Forschung der Universitaet Koblenz-Landau.

Die Mehrheit der Befragten gab an, dass die Sozialdemokraten ueber geeignete Konzepte verfuegten, um die kuenftigen Herausforderungen in diesem Bereich zu meistern.

Es spricht sich also langsam herum: Wir machen die bessere Bildungspolitik. Offenbar ist es der Bevoelkerung nicht entgangen, dass die CDU/CSU als Regierung und auch als Opposition in der Bildungspolitik total versagt hat.

In ihrer Regierungszeit von 1982 bis 1998 hat die Kohl-Regierung den Bildungshaushalt heruntergewirtschaftet. Das BAfoeG wurde voellig vernachlaessigt. 1998 erhielten nur noch 12,6 Prozent das BAfoeG und dementsprechend lag Deutschland mit einer Quote von rund 28 Prozent Studienanfaengern eines Jahrgangs weit unter OECD-Durchschnitt. Wir haben bei unserem Regierungsantritt das Ruder herumgerissen. Heute erhalten 45 Prozent mehr Studierende Foerderung nach dem BAfoeG als noch vor sieben Jahren, und die Zahl der Studienanfaenger eines Jahrgangs konnten wir um zehn Prozentpunkte erhoehen.

Die Union hat aber auch in ihrer Oppositionszeit seit 1998 der Zukunftsfaehigkeit Deutschlands geschadet. Waehrend wir in unserer Regierungszeit die Investitionen in Bildung und Forschung um ueber 37 Prozent erhoeht haben und dadurch Deutschland in die Weltspitze zurueckgekehrt ist, hat die Union nur blockiert. Sie hat erst nach langem Widerstand die vier Milliarden Euro der Bundesregierung fuer die Foerderung von Ganztagsschulen angenommen. Und sie hat erst auf starken Druck der Oeffentlichkeit in die Foerderung der Spitzenuniversitaeten mit Bundesmitteln von 1,9 Milliarden Euro eingewilligt. Deutschland hat durch die Blockadepolitik der Union viel Zeit verloren.

Und mit der CDU/CSU wuerden wir auch in Zukunft verlieren, denn das Wahlprogramm der Union enthaelt zur Bildungspolitik so gut wie keine Aussagen. Die zentralen Reformvorhaben der Union sind die Einfuehrung von Studiengebuehren und die Kuerzung der Verguetung fuer Auszubildende. Mit einem solchen Programm die Zukunft gestalten zu wollen ist anmassend.

© 2005 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de



Quelle: SPD / pressrelations.de

09.08.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 272 X