esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Preise bremsen Verbrauch
Lüneburg 26. Juni 2007: Die Impulse zur aktuellen Preisentwicklung kommen aus Nigeria, Venezuela, Iran und USA. Die Stichworte sind Streik, Verstaatlichung, Atomstreit, Raffinerieprobleme und Hurrikanängste. Die langfristige Preisentwicklung wird von Angebot und Nachfrage, also von den klassischen Marktkräften bestimmt. Hierzu gehört auch eine Rückwirkung der Preise auf die Nachfrage. Und die ist im vergangenen Jahr in den großen Industrienationen spürbar gesunken. Dies geht aus dem neuen Bericht zum weltweiten Ölmarkt hervor, den die BP jährlich herausgibt. Während die Preissteigerungen momentan moderat ausfallen, betrugen sie zwischen 2002 und 2006 über 100 Prozent. Der Dollar befindet sich aktuell in einem Seitwärtstrend auf der fallenden Flanke. Ähnlich kann man den Zeitraum ab 2005 charakterisieren. Zwischen 2002 und 2004 verlor er dagegen fast 40 Prozent an Wert gegenüber dem Euro.
Die Preise zeigen offensichtlich Wirkung. Der starke Anstieg der letzten Jahre drosselt mittlerweile die Nachfrage. Das wird an der Verbrauchsstatistik der USA besonders deutlich. Im Jahr 2006 war die Nachfrage um 1,3 Prozent geringer als im Vorjahr. Zu rückläufigem Verbrauch kam es immer als Reaktion auf besonders drastische Preissteigerungen. So war es 1974 und nach 1979 als Folge der beiden Ölpreiskrisen. Der Effekt scheint nun erneut aufzutreten. In allen drei Fällen kam es zu Preissteigerungen von mehr als 100 Prozent. Im Gegensatz zu den beiden früheren Krisen, in denen die Preise innerhalb weniger Monate explodierten, erstreckte sich der letzte Anstieg über mehrere Jahre. Experten gehen davon aus, dass der Preissprung nun vorüber ist. In den Planungen werden für die nächsten Jahre Preise knapp unter dem aktuellen Niveau angesetzt. Erfahrungsgemäß sind diese Planungen konservativ. Angesichts des weiterhin robusten Zuwachses in China bleibt den Preisen eine Auftriebskraft erhalten. Auf der Gegenseite stehen Bemühungen um den Ausbau der Ölinfrastruktur und um die Steigerung von Energieeffizienz.
Unter den Ländern, die einen Verbrauchsanteil von mindestens zwei Prozent am Weltbedarf haben, drosselte Japan die Nachfrage mit -3,7 Prozent am stärksten, gefolgt von Kanada mit -1,5 Prozent. Danach folgen die USA, Italien und Großbritannien. Deutschland gehört nicht zu den Minderverbrauchern. Hierzulande stieg die Nachfrage um 0,9 Prozent. Das ist zwar auf den sehr kalten Winter 2005/2006 zurückzuführen. Gleichwohl ist es angesichts des politischen Anspruchs eine schwache Leistung. Geringer als in Deutschland war die steigende Nachfrage übrigens im Boomland Indien. Die Spitze der Verbrauchsteigerung hält China mit einem Plus von 6,7 Prozent, gefolgt von Saudi Arabien (6,2%), Russland (4,2%) und Iran (3,7%).
Dass der Preismechanismus zur Drosselung des Verbrauchs taugt, zeigt sich nicht zuletzt am Unterschied der Preissteigerungen in den USA und in Deutschland. Während die amerikanischen Verbraucher die volle Wucht der Preissteigerung zu spüren bekamen, wurde diese hierzulande durch den Dollarverfall gedämpft.
Aktuell befinden sich die Preise wieder auf dem Weg nach oben. Sie liegen aber noch unter dem Vorjahresniveau. Der Anstieg verläuft zudem wenig aggressiv. Gasöl kostet heute morgen 625,25 $ pro Tonne. Das ist etwas mehr als gestern Früh.
Unsere Heizölpreise bewegen sich seitwärts. Momentan tut sich wenig sowohl am Binnenmarkt als auch am Preis. Es empfiehlt sich, in den kommenden Wochen eher mit leicht anziehenden Preisen zu rechnen. Einen Preisrückgang sollte es erst geben, wenn die Hurrikangefahren im Golf von Mexiko zu Ende gehen. Das wäre ab Ende September der Fall. Voraussetzung ist allerdings, dass bis dahin kein zerstörerischer Sturm aufgetreten ist.
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg. Strategisches Ziel des Unternehmens ist die Digitalisierung des Heizölmarktes mit dem Ziel der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung. Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer. Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert. Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken. Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen. Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat das Unternehmen einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände dort laufend einsehen. Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge. Mit dem Internet-Portal www.esytrol.com bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen geben und idealerweise zu einer Senkung des Heizölverbrauchs führen. Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com
Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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26.06.2007 - 17:18 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 380 X
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