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esyoil-Heizöl-News: Enttäuschte Erwartung


Lüneburg 28.06.2007 Die Preise für Gasöl und Heizöl schossen gestern Nachmittag in die Höhe. Sie wurden von enttäuschten Erwartungen zur Entwicklung der US-Bestände getrieben. Diese wurden einen Tag zuvor mit Vorschusslorbeeren bedacht. Das sorgte für fallende Kurse. Der Preisrückgang wurde umgehend annulliert. Verkaufpositionen wurden glatt gestellt. Damit folgen die Kurse des Brennstoffs wieder dem im Mai begonnenen Aufwärtstrend. Eher neutral wird dagegen die Situation für Rohöl und Benzin beurteilt. Die Preise legten zu. Die Trends weisen seitwärts. Gleiches gilt für den Dollar. Dem Devisenmarkt fehlen derzeit Impulse.

Die Gesamtsituation in den US-Vorratslagern ist nach wie vor gut. Allerdings gibt es eine Schwäche bei Heizöl und Benzin. Diese spiegelt den schlechten Zustand der Raffinerien wieder. Sie sind nicht in der Lage, ausreichend Rohöl zu verarbeiten. Daher sind die Rohöllager prall gefüllt. Dass es an Raffineriekapazität mangelt ist prinzipiell kein Beinbruch. Die USA sind in der Lage, ihren Bedarf über Importe zu decken. Zu Versorgungskrisen wird es kaum kommen. Die erhöhte Nachfrage am Weltmarkt und die Engpasslage an den US-Raffinerien bieten Spekulanten aber einen handfesten Grund, die Preise in die Höhe zu treiben. Während des Frühjahrs galt dies für Benzin mit den bekannten Folgen. Nun zeigt sich, dass die Versorgung ungefährdet ist. Die Benzinpreise stagnieren. Spekulanten weichen zum Gas- und Heizöl aus. Man spielt heute mit der Phantasie möglicher Engpässe im Winter. Über Monate wird niemand nachweisen können und müssen, ob es tatsächlich eng um die Versorgung bestellt sein wird. Das ist eine hervorragende Voraussetzung für Spekulation. Am Ende, wenn die Fakten in Form des Winterwetters vorliegen, brechen die wahrscheinlich hoch gelaufenen Kurse möglicherweise wieder zusammen.

Die gestern von DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) veröffentlichten Daten zur Vorratslage lauten wie folgt:

Rohöl: +1,6 Mio. Barrel (DOE) bzw. +2,4 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: -2,3 Mio. Barrel (DOE) bzw. -1,7 Mio. Barrel (API)
Benzin: -0,7 Mio. Barrel (DOE) bzw. -5,3 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Abbau von 1,4 (DOE) bzw. 4,6 (API) Mio. Barrel. Es gibt zwar erneut einen großen Unterschied in der Benzinbuchhaltung. Der sorgt aber immerhin dafür, dass sich die absoluten Zahlen der beiden Institutionen deutlich angenähert haben. Das DOE weist einen Gesamtvorrat von 674 Mio. Barrel aus. Das API nennt diese Zahl ebenfalls. Dieser Vorrat reicht für 33 Tage. In Deutschland gilt die gesetzliche Verpflichtung, Öl für mindestens 90 Tage zu bevorraten.

Die US-Importe sind höher als in der Vorwoche und ungefähr auf gleichem Niveau wie im Vorjahr. Die Raffinerieverfügbarkeit ist um ein Prozent auf 89 Prozent gestiegen. Das ist nach wie vor schlecht. Dennoch sorgte der Umstand für ein gewisses Frohlocken. Das wurde insbesondere an den kaum gestiegenen Benzinpreisen deutlich.

Die Lage am Ölmarkt kann momentan als ausgeglichen beschrieben werden. Bullische und bärische Fakten stehen in Waage. Charttechnisch sieht es mindestens für Heizöl eher nach moderat steigenden Preisen aus. Es gibt weiterhin den spekulativen Drang zum Aufwärtstrend.

Heute Morgen geht der Gasölpreis auf dem Niveau von gestern Abend an den Start. Die Tonne kostet 623 $.

Unsere Heizölpreise nehmen den schwachen Rückgang des Vortags zurück. Insgesamt halten sie den Seitwärtstrend. Die Binnennachfrage ist immer noch extrem gering. Verbraucher scheinen auf tiefere Preise zu warten. Mit Marktüberlegungen lässt sich diese Hoffnung kaum begründen. Das Gegenteil ist der Fall. Am Weltmarkt liegt ein Aufwärtstrend vor. Im Binnenmarkt sind die Margen kaputt. Das wird z.B. an einer kompletten Umkehrung der Normalität deutlich. Derzeit gibt es ein Nord-Süd-Gefälle der Preise. In der Hochpreisregion München ist Heizöl z.Z. am billigsten. Sobald die Nachfrage anzieht, werden die Margen steigen. Dann wird der Handel bestrebt sein, die Verluste des ersten Halbjahres durch höhere Preise auszugleichen. Mindestens im Süden der Republik wird Heizöl allein auf Grund dieses Umstands um rund 10 Prozent teurer werden.


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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg. Strategisches Ziel des Unternehmens ist die Digitalisierung des Heizölmarktes mit dem Ziel der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung. Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer. Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert. Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken. Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen. Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat das Unternehmen einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände dort laufend einsehen. Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge. Mit dem Internet-Portal www.esytrol.com bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen geben und idealerweise zu einer Senkung des Heizölverbrauchs führen. Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com

Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net

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03.07.2007 - 19:45 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 616 X