esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Trotz guter US-Bestandsdaten
Lüneburg, 06.07.2007 Der Markt ist bullisch. Gegen diese Grundeinstellung halfen gestern keine positiven US-Bestandsdaten. Statt dessen werden Rebellenaktionen in Nigeria, die zunächst ohne Einfluss auf die Versorgung bleiben, als Grund für steigende Notierungen genannt. Mittlerweile befinden sich alle Ölpapiere im Aufwärtstrend. Für Rohöl verlaufen die Trends sehr steil. Mit Ausnahme des in New York gehandelten Texasöls haben alle Werte die Vorjahrespreise überschritten. Der Dollar konnte sich dank guter US-Konjunkturdaten von seiner kürzlich erreichten Tiefe etwas erholen.
Bullische Einflüsse werden den Unruhen in Nigeria, dem Atomstreit mit dem Iran, der US-Raffinerieschwäche sowie den Sorgen vor schweren Hurrikanen im Golf von Mexiko zugeschrieben. Diese Einflüsse sind Dauerbrenner in der Börsendiskussion. Eine neue Qualität bei einem der Einflussfaktoren wurde nicht verzeichnet. Insofern ist die angebotene Begründung für den gestrigen Preisanstieg wenig stichhaltig. Dass der Markt aktuell schwer bullisch ist, wird stillere Motive haben als die Gewehrsalven einiger Rebellen. Nahe liegend ist das robuste Wirtschaftswachstum, das vor allen Dingen in der zweiten Jahreshälfte neue Spitzenwerte der globalen Nachfrage hervorbringen wird. Die IEA (Internationale Energie Agentur) warnt bereits vor möglichen Engpässen.
Die Nachfrage wird nicht sprunghaft steigen. Sie wird allenfalls in der Nachkommastelle nach oben korrigiert. Somit fehlt auch hier die neue Qualität der Lage. Entgegen den aktuellen Kommentaren der großen Ölgesellschaften zeigt die Entdeckung neuer Ölquellen trotz milliardenschwerer Investitionen nur unzureichende Resultate. D.h., dass der kalkulierbaren Nachfragesteigerung eine ebenfalls kalkulierbare Reservemenge noch im Boden befindlichen Öls gegenüber steht. Die Entwicklung dieser Relation befriedigt momentan keineswegs. Sie stagniert. Und das stärkt all jene Kritiker, die eine maximal mögliche Förderung greifbar nahe sehen. Sie liefert den Bullen die stillen aber starken Argumente.
Das prognostizierte Nachfragewachstum wird bis 2025 zu einem Plus von mindestens 35 Prozent führen. Es werden deutlich über 110 Mio. Barrel Rohöl pro Tag benötigt. Seriöse Fachleute sehen das erreichbare Fördermaximum bei ca. 95 Mio. Barrel pro Tag. Hier tut sich eine Lücke auf, die von der Angebotsseite nicht zu decken ist. Die Stellschraube kann nur auf der Nachfrageseite bewegt werden. Solange die Nachfrageseite diese Stellschraube nicht ausreichend wahrnimmt, haben die Bullen im Markt leichtes Spiel. Die Preise werden steigen. Insofern kann die vermeintlich harte Haltung der Kanzlerin beim Energiegipfel am letzten Dienstag gar nicht hoch genug gelobt werden. Die Forderung von mindestens drei Prozent jährlicher Effizienzsteigerung stellt nicht, wie die Energiebosse Glauben machen wollen, eine Gefahr für die zukünftigen Energiepreise dar. Sie ist die einzige Chance, ein unaufhaltsames Ansteigen der Preise zu verhindern.
Die so unbedeutenden Daten von DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) zur Vorratslage in den USA lauten übrigens wie folgt:
Rohöl: +3,1 Mio. Barrel (DOE) bzw. +1,2 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: +1,2 Mio. Barrel (DOE) bzw. +1,7 Mio. Barrel (API)
Benzin: +1,8 Mio. Barrel (DOE) bzw. 0,0 Mio. Barrel (API)
In Summe ergibt sich ein Aufbau von 6,1 (DOE) bzw. 2,9 (API) Mio. Barrel. Die US-Importe sind höher als in der Vorwoche und im Vorjahr. Die Raffinerieverfügbarkeit ist erneut um ein Prozent auf 90 Prozent gestiegen. Das ist nach wie vor schwach. Es ist aber dennoch eine positive Veränderung, die einen Preisrückgang als Reaktion verdient hätte. Eine solche Reaktion hätte auch die Tatsache verdient, dass sich die Gesamtvorräte wieder den Spitzenwerten der letzten fünf Jahre nähern.
Heute Morgen hält sich der Gasölpreis am oberen Ende der gestern erreichten Notierungen. Die Tonne kostet 636,25 $. Es wäre Zeit für eine Gegenreaktion ohne dadurch den mittelfristigen Trend in Frage zu stellen. Der wird vermutlich in den kommenden Wochen bullisch bleiben.
Unsere Heizölpreise steigen im Mittel erneut leicht. Im Süden, wo sie zuletzt weit unter der normalen Relation zum Weltmarkt standen, steigen sie deutlich. Angesichts der bullischen Entwicklung am globalen Markt rechnen wir in den kommenden Wochen mit steigenden Heizölpreisen. Wenn die Nachfrage anzieht, kommt als zusätzlicher Effekt hinzu, dass der Handel die bisher verlorenen Margen zurückholen muss.
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg. Strategisches Ziel des Unternehmens ist die Digitalisierung des Heizölmarktes mit dem Ziel der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung. Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer. Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert. Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken. Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen. Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat das Unternehmen einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände dort laufend einsehen. Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge. Mit dem Internet-Portal www.esytrol.com bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen geben und idealerweise zu einer Senkung des Heizölverbrauchs führen. Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com
Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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08.07.2007 - 8:08 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 288 X
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