esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Industrie steht auf Effizienzbremse
Lüneburg 10.07.2007 Kurzfristig scheint sich eine Beruhigung des Aufwärtstrends einzustellen. Diese wäre nach dem kräftigen Anstieg der letzten Tage fällig. Der bullischen Gesamtlage wird sie kein Ende setzen. Die brummende Weltwirtschaft, eine erneut anziehende Nachfragesteigerung und das Wissen um die Endlichkeit sämtlicher fossiler Ressourcen geben die langfristige Richtung der Preise vor. Kurz- und mittelfristig sorgen Terror- und Hurrikanängste sowie Raffinerieknappheiten für Bewegung aber auch die Einsicht, dass die aktuelle Versorgung den Bedarf angemessen decken kann. Der Dollar hat sich nahe seinem Jahrestief, das auch annähernd das Tief des Jahrtausends darstellt, festgesetzt. Derzeit scheint er nicht weiter fallen zu können.
Der Ölmarkt steht im besonderen Interesse großer Spekulanten. Ihr Engagement erreichte in letzter Zeit neue Rekordwerte. Es ist rund 50 Prozent höher als vor einem Jahr. Und es ist streng bullisch. Der Überhang an Kontrakten auf steigende Rohölpreise hat die Spitzenwerte der letzten Jahre übertroffen. An der Börse werden die Mittel dieser Anlegergruppe als „intelligentes Geld“ bezeichnet. In der Wortwahl kommen sowohl Wissen als auch Macht der Protagonisten zum Ausdruck. Sie setzen Zeichen für die allgemeine Entwicklung.
Darüber, dass der Energiehunger der Welt grenzwertig ist, herrscht annähernd Meinungsgleichheit. Wie man diesem übertriebenen Hunger begegnen soll, wird sehr kontrovers diskutiert. Zudem werden Versorgungssicherheit und Klimaschutz zumindest von Industrievertretern gerne als konkurrierende Themen beschrieben. Dies wurde hierzulande auf dem dritten Energiegipfel bei der Bundeskanzlerin erneut deutlich. Während die etablierte Energiewirtschaft vehement gegen ehrgeizige Effizienzziele und damit gegen die Senkung des Verbrauchs zu Felde zog, wurde eben diese Effizienz von Politik und Wissenschaft als Ziel hochgehalten. Die Industrie will einen strategischen Rahmen für eine sichere Angebotspolitik beschrieben wissen und argumentiert mit ihrer Verpflichtung für Versorgungssicherheit zu angemessenen Preisen. Die Bundesregierung setzt den Schwerpunkt hingegen nicht auf die Sicherung des Nachschubs sondern auf die Vermeidung des Verbrauchs. Diese Ausrichtung ist angesichts eines globalen Kampfes um die Ressourcen allemal intelligenter. Die Sicherung des Nachschubs wird zunehmend eine machtpolitische und damit eine militärische Frage sein. Diese entspricht nicht dem Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland. Die Effizienzkarte allein beschreibt selbstverständlich noch keine runde Energiepolitik. Sie ist aber wesentlicher Bestandteil einer solchen Politik.
Dass die Zukunftsfrage der Energieversorgung in erster Linie eine Effizienzfrage ist, zeigt auch die Entwicklung auf dem mit sehr viel Wohlwollen betrachteten Bioenergiemarkt. Dort, wo dieser Markt mit dem Lebensmittelmarkt konkurriert - das betrifft seinen größten Teil -, sorgt er bereits heute für steigende Preise. Ließe man der Bioenergie aus Feldfrüchten unkontrollierten Lauf, würde sie verheerende Folgen hervorrufen. Die Kluft zwischen Arm und Reich würde noch tiefer werden, weil die Preise für Grundnahrungsmittel explodierten. So wie heute die Öl-, Gas- und Strompreise explodieren.
Die Einspar- oder Effizienzforderung von jährlich drei Prozent mit dem Ziel, bis 2020 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß zu verursachen, ist weitsichtig. Hinsichtlich der Einsparung ist sie mit Blick auf das technisch Mögliche nicht einmal sehr anspruchsvoll. Zu anspruchsvoll ist sie allenfalls für die arrivierte Industrie. Wir dürfen gespannt sein, wie die Anreizprogramme der Bundesregierung aussehen werden, mit denen sie Verbraucher, die sie als wichtigste Zielgruppe bei der Durchsetzung der Effizienzziele identifiziert hat, auf den neuen Weg führen will. Dieser neue Weg wird kaum für niedrigere Energiepreise sorgen können. Die Preise werden solange steigen, wie die weltweite Nachfrage steigt. Er wird aber zu geringeren Energiekosten führen, weil der Verbrauch drastisch sinken wird.
Heute Morgen sind die Gasölpreise etwas niedriger als gestern Abend. Die Tonne kostet 640,50 $. Ein deutliches Zeichen für rückläufige Preise ist das noch nicht.
Unsere Heizölpreise zogen zuletzt leicht an. Sie dürften sich nun wieder annähernd seitwärts entwickeln. Die Preise haben deutliches Aufwärtspotential. Das kommt aktuell zum größten Teil aus den Verwerfungen des Binnenmarkts als Folge der extrem geringen Nachfrage. Die Margen sind in weiten Teilen der Republik immer noch sehr niedrig.
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg. Strategisches Ziel des Unternehmens ist die Digitalisierung des Heizölmarktes mit dem Ziel der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung. Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer. Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert. Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken. Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen. Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat das Unternehmen einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände dort laufend einsehen. Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge. Mit dem Internet-Portal www.esytrol.com bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen geben und idealerweise zu einer Senkung des Heizölverbrauchs führen. Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com
Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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12.07.2007 - 17:46 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 554 X