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Salzkammergut Festwochen Gmunden - Start in den Kultursommer 2007


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Gmunden/Salzkammergut/Traunsee/Wien. Nicht nur Nostalgiker beschwören im Salzkammergut gerne die Zeit herauf, als sich vor gut hundert Jahren die Galionsfiguren des österreichischen Kunst- und Geistesleben während der traditionellen Sommerfrische ihre Inspiration holten. Von Altenberg bis Schnitzler, von Brahms bis Schiele, schier endlos ist die Liste der Künstler und Bohemians, die der Kulturlandschaft ihren Stempel aufdrückten.

"Liebe zum Alten, Mut zum Neuen..."

Seit zehn Jahren werden die Geschicke der Salzkammergut Festwochen Gmunden www.festwochen-salzkammergut.at von der Kulturmanagerin Jutta Skokan geführt, seit acht Jahren ist sie Intendantin und hat dem Festival seitdem eine innovative und frische Linie vorgegeben - ein Kultur-Gütesiegel. Jutta Skokan hat sich in dieser Dekade auszeichnungswürdige Verdienste um die 1987 gegründeten Gmundner Festwochen erworben, die sich von einer regionalen kleinen Veranstaltungsreihe zu einem viel beachteten und weit über die Grenzen Oberösterreichs hinaus bekannten Festival entwickelt haben. Sie sind zu einem Mehrspartenfestival geworden, in dessen Programmangeboten nahezu alle Kultursparten von Konzert, Theater, Lesungen bis hin zu Ausstellungen, Film und Performances vertreten sind. In diesem Jahr finden weit über 80 Veranstaltungen von Klassik bis Moderne an den verschiedensten Aufführungsorten und unter Mitwirkung bedeutender österreichischer und internationaler Künstler, darunter Dennis Russell Davies, Michael Nyman, Philipp Glass oder Steve Reich, statt.

"Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich"

Am vergangenen Freitag fiel der Startschuss für die neue Saison und Bundesministerin Dr. Claudia Schmied eröffnete im Gmundner Stadttheater den sommerlichen Reigen. Ministerin Schmied, eine alte Freundin und Weggefährtin, hatte an diesem Abend zudem die ehrenvolle Aufgabe übernommen Jutta Skokan mit der höchsten Auszeichung der Republik zu dekorieren. In seiner Laudatio bezeichnete Drehbuchautor(Hasenjadd) und Regisseur Andreas Gruber, Studiendekan der Hochschule für Fernsehen und Film, München "seine" Jutta: "... als eine umtriebige Seele, die es gewohnt ist zu funktionieren und dabei keine Funktionärin ist...".(gw)

Zur Person:

Jutta Skokan genießt als Kulturmanagerin einen ausgezeichneten Ruf und hat wesentlich zur Positionierung des Salzkammergutes als Kulturregion beigetragen. Ursprünglich Office Managerin in derGeneraldirektion des Landesverlages Linz, Verlagskuratorin und Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit, gründete Skokan 1990 den Kulturverein O2, das Kulturbüro Skokan und das Atelier Skokan in Wels. Skokan lehrt an der HBLA Steyr Kultur- und Kongressmanagement, arbeitet beim Jazzfestival Inntöne, bei Ars Electronica, der Kunstzeitschrift "Kursiv" und "Facetten", dem Literarischen Jahrbuch der Stadt Linz, mit und ist Veranstalterin des jährlichen Symposiums "Oberösterreichische Kulturvermerke" und der "Sprechtage Wels". Jutta Skokan veröffentlichte bisher einen Gedichtband unter dem Titel "Übungen fürs Alleinsein" sowie den Erzählband "Flavia oder Anna" und erhielt verschiedene Literaturpreise, u. a. den Rauriser Förderungspreis.

Pressekontakt:

Festwochenbüro im Foyer des Stadttheaters Gmunden
Frau Fini Schmid
Theatergasse 7
A-4810 Gmunden

Tel. +43(0)7612/70630
Fax +43(0)7612/70638

E-Mail: officefestwochen-gmunden.at
www.festwochen-gmunden.at

"Be a friend"

Der gemeinnützige Kunstverein "Freunde der Festwochen Gmunden" hat sich zum Ziel gesetzt, die anspruchsvollen Kunstprojekte der Salzkammergut Festwochen Gmunden ideel und wirtschaftlich zu unterstützen, die persönlichen Kontakte zwischen KünstlerInnen und besonders interessierten Publikumskreisen zu fördern und Begegnung von Kunst, Musik und Literatur mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu verstärken.

Proponenten: Hans Gratzer, Martin Haselböck, Franz Schuh, Maddalena Crippa, Philip Glass, Maria Joào, Dennis Russel Davies, Heinrich Schiff, Michael Nyman, Martin Schwab, Hermann Beil, Xenia Hausner, Peter Stein, Peter Simonischek.

Rückblick und Geschichte der Festwochen Gmunden - www.festwochen-gmunden.at

Gmunden am Traunsee www.traunsee.at mit seinem nahezu mediterranen Charakter als ein landschaftliches Juwel des Salzkammergutes ist ein ideales Umfeld für ein Kunstfestival. Interessante Spielstätten bieten sich in Gmunden und Umgebung an www.kultururlaub.at. Das Stadttheater, das Land- und Seeschloß Ort, die Villa Toscana und das Kongresshaus in Gmunden, Schloss Ebenzweier und die Pfarrkiche in Altmünster, der Klostersaal und ebenfalls die Pfarrkirche in Traunkirchen sind neben verschiedenen anderen Möglichkeiten beglückende Aufführungsstätte für Aktive und Publikum.

1872 errichtete der aus Salzburg kommende Josef M. Kotzky auf eigene Kosten das Stadttheater. Die Eröffnungsvorstellung fand am 22.6.1872 mit der Operette „Die schöne Galathe“ von Franz von Suppe und der Posse „Umsonst oder Der Herr Vetter aus Regensburg“ von Johann Nestroy statt. Das damalige Saisontheater entsprach im wesentlichen dem, was heute Festspiel oder Festival genannt wird.

Die Idee von den Gmundner Festspielen wurde im Jahr 1987 von den Opernsängern Johannes Jokel und Alfred Werner wieder aktiviert und das Festival am 18.7.1987 mit einer Operngala eröffnet. Das Konzept der Herren Jokel und Werner umfasste bereits das Ziel eines Mehrsparten-Festivals mit klassischer Musik, Theater, bildender Kunst, Film und Jazz.

In den folgenden Jahren gab es mehrere Eigenproduktionen, einen Schnitzler-Zyklus und eine Reihe von Orchester- und Kammermusikabenden auf beachtlichem Niveau.

1993 wurde zur Fortführung der Festspiel-Idee der Gmundner Festspielverein gegründet. Aus diesem heraus ergab sich ab 1994 die neue Geschäftsführung mit Frau Dr. Elke Schuster und der künstlerischen Leitung von Herrn Professor Wilfried Tachezi aus Salzburg. Als Veranstalter fungiert unter dem neuen Namen `Festwochen Gmunden´ die Veranstaltungs- und Festspiel GesmbH. Alleiniger Gesellschafter dieser GesmbH. Ist der Gmundner Festwochenverein. Diesem obliegt die Bestellung der Geschäftsleitung und Intendanz, sowie die Entscheidung über das jeweilige Jahresbudget und das Veranstaltungsprogramm.

1997 übernimmt Frau Jutta Skokan die Geschäftsführung und ab dem Jahr 1999 auch die künstlerische Leitung. Unter ihrer fachkundigen und kreativen Intendanz wird vor allem die Idee des Mehrsparten-Festivals und der Ausdehnung der `Festwochen Gmunden´ auf die Ferienregion Salzkammergut weiter gepflegt und umgesetzt. Ebensee, Bad Ischl, Traunkirchen, Ohlsdorf, Altmünster, Steyrermühl, Oberwang, St. Gilgen, Lindach und Kirchham werden als neue Aufführungsorte miteinbezogen. Die Entwicklung zum Salzkammergut-Festival zeigt das Interesse der neu dazukommenden Kooperationspartner: Mondsee, Wolfsegg und Hallstatt usw.

In den Jahren 1999 bis 2001 wird um Arnold Schönberg ein neuer musikalischer Programmschwerpunkt gepflegt. Ab 1999 sind Theateraufführungen und Lesungen dem 1989 verstorbenen heimischen Literaten Thomas Bernhard gewidmet und als neuer wichtiger Schwerpunkt klar zu erkennen. 2001 kommt es zur Erstaufführung der Lampersberg - Oper „Die Rosen der Einöde“ mit Texten von Thomas Bernhard diese Arbeit wird 2002 mit der Erstaufführung „Die Köpfe“ fortgesetzt. Eigenproduktion 2003: „Servus und es ist alles egal“ Komödie und Tragödie der Autobiographie von Thomas Bernhard. Tanz - Uraufführung 2004: „Extremotions – Love Hurts“ und Eigenproduktion „Ich und Kaminski“ von Daniel Kehlmann.

Die Festwochen Gmunden bieten ihrem Publikum ein opulentes Programm musikalischer Finesse und literarischer Brillanz von Klassik und Romantik über Moderne bis zur Gegenwartskunst. In dieser stilistischen Vielfalt orientiert sich Oberösterreichs größtes Sommer-Festival in guter Tradition an der Verknüpfung von Zeit, Kunst und Ort und widmet sich auch in großer Sorgfalt den Werken der mit der Region verbundenen Künstlerpersönlichkeiten.

Mit mehr als 75 Programmpunkten im Jahr 2005, an 20 verschiedenen Orten, 25 Vernetzungen mit Kulturveranstaltern aus dem Salzkammergut, Auftritten national und international bekannter Künstler haben die Festwochen Gmunden ihr Ziel erreicht, sich zu einem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Kunstereignis zu entwickeln.

Gmunden - www.ste-gmunden.at - Erlebnisstadt mit kultureller Vielfalt und romantischer Einkaufskulisse

Wer sagt eigentlich, dass eine Stadt, die für die Habsburger das weiße Gold, das Salz, verwaltete, altbacken sein muss? Wer will behaupten, dass eine Stadt, die eine Jahrhunderte andauernde Keramik-Historie hat und deren Produkte aus den ansässigen Meisterwerkstätten in der ganzen Welt grün entflammen, nicht in die Moderne schreitet?

Wer denkt wirklich, dass eine Stadt, die einst Kurstadt war, jetzt touristisch www.salzkammergut-ferien.at nicht pulsiert? Die Stadt, die so einzigartig am Nordende des Traunsees www.traunsee.at begeistert, bewacht vom Traunstein, vereint viele zauberhafte, aber auch vorteilhafte Attribute: kulturell anspruchsvoll, mediterranes Flair und feinsinnige Lebensphilosophie; Einkaufsstadt für gehobene Ansprüche und romantische Bummelgeister; touristisches Kleinod mit Hang zum entspannten Aktivurlaub für die Seele; bekannte und begehrte Filmkulisse, wo jeder Gast immer auch Star sein darf. Ja, und dann ist da noch das Schloss Ort: Tausendfache Hochzeits-Trauminsel für Anspruchsvolle.

Landesausstellung 2008 - Kaiser, Ketzer, Künstler - www.landesausstellung2008.at

"Kaiser, Ketzer, Künstler - Leute und Gäste im Salzkammergut". Unter diesem Motto kann man die Landesausstellung 2008 verstehen, die in zwölf Gemeinden der Region Salzkammergut stattfinden wird. Während die Besucher der diesjährigen Landesausstellung "Kohle und Dampf" das Hausruckgebiet stürmen(~145.000 Besucher), rüstet sich die Region Salzkammergut schon für ihren großen Auftritt.

Von Gmunden bis Hallstatt, von der ehemaligen Kaiserstadt Bad Ischl bis zum Salz aus dem Heidengebirge. Zwölf Gemeinden werden das Salzkammergut von all seinen attraktiven Seiten präsentieren. Als Wirtschaftsregion ebenso wie als Kulturregion.

Schloss Orth in Gmunden www.ste-gmunden.at wird mit einer Überblicksschau als Mittelpunkt der Landesausstellung 2008 eingerichtet. Von dort aus kann und soll die Region in Stationen bereist werden.

Von Volksfrömmigkeit bis Peter Altenberg - Traunkirchen widmet sich der Volksfrömmigkeit, Ebensee der Zu- und Abwanderung in der Region, Sankt Wolfgang den Künstlerschicksalen in der Region, Obertraun der Gletscherentwicklung und Hallstatt als Weltkulturerbeort natürlich der Hallstattkultur.

Das Papiermachermuseum in Laakirchen wird eine Ausstellung über die industrielle Entwicklung des Salzkammerguts einrichten, Ohlsdorf wird Thomas Bernhard huldigen, und die Kaiserstadt Bad Ischl wird sich als Treffpunkt der Prominenz einst und jetzt vorstellen. Während andere Bundesländer wie Burgenland, Vorarlberg oder Salzburg die Landesausstellungen wegen Erfolglosigkeit eingestellt haben, boomen sie im Land ob der Enns.

"Das zeitgemäße Konzept machts", meint Landeshauptmann und Kulturreferent Josef Pühringer www.ooevp.at: "Weil wir Prinzipien eingeführt haben. Erstens, nur alle zwei Jahre und zweitens, nur alle zehn Jahre etwa in der selben Region, und weil jede Ausstellung anders ist." Und schließlich hat das attraktive Besucherangebot der Landesausstellungen auch einen nachhaltigen Effekt für die jeweilige Region. Bei der Landesschau "Das Salzkammergut" 2008 etwa werden in den zwölf Gemeinden rund 12,3 Millionen Euro - aus dem Kulturbudget und dem Tourismusbudget des Landes - investiert.

Quelle: Matchmaker PR / pressbot.net

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Straße: Rustonstrasse 6/10
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Telefon: +43 699 1 302 74 08
 
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16.07.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 292 X

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