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Antikörper Natalizumab lässt Patienten wieder hoffen


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(djd/pt) Die Diagnose Multiple Sklerose (MS) ist für Betroffene ein Schock - schlagartig verändert sie ihr Leben. Gleichgewichtsstörungen, Taubheitsgefühle und Sehstörungen: dies ist ein kleiner Einblick in die Symptome der MS, die individuell sehr unterschiedlich und meist schubweise auftreten. MS ist eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems und beginnt vorwiegend im jungen Erwachsenenalter. Schwere Behinderungen können die Folge sein.



Die Psyche leidet mit



Beherrscht vom ständigen Gedanken an den nächsten Schub sowie der Angst vor einem Leben im Rollstuhl, verlieren MS-Betroffene häufig die Hoffnung und ziehen sich zurück. Trotz der Krankheit ein normales Leben führen zu können und nicht ständig an die MS denken zu müssen - das wünschen sich die Patienten.



Hoffnung bei schwerem Verlauf



Nach über 10 Jahren Interferon-Therapie steht nun mit dem monoklonalen Antikörper Natalizumab eine neue Behandlung für Patienten mit hochaktiven Formen der MS zur Verfügung. Natalizumab ist ein Medikament, das anders wirkt als die bisher eingesetzten Arzneimittel: Der Antikörper dockt an die bei MS fehlgesteuerten körpereigenen Immunzellen an und verhindert, dass diese durch die Blut-Hirn-Schranke und damit in das ZNS gelangen. Entzündungen werden verringert oder sogar gestoppt. Natalizumab wird alle vier Wochen als Infusion beim Arzt gegeben. Patienten müssen sich also nicht mehr einmal oder mehrmals pro Woche selbst spritzen. Ein weiterer Vorteil: Die MS-Betroffenen sehen regelmäßig ihren Arzt und werden optimal betreut. Wichtig für Betroffene ist, dass sie mit ihrer Krankheit nicht allein sind. Das MS Service-Center bietet auf seiner Website www.ms-life.de Hintergrundinfos, ein Forum zum Austausch mit anderen Patienten und Services wie die gebührenfreie Infoline: 08000-307730.

Quelle: djd / pressetreff.de

23.07.2007 - 9:11 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 234 X

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