esyoil-Heizöl-News:HEIZÖL: US-Bestandsdaten stoppen Preisrückgang
Lüneburg 26.07.2007 Die Gegenreaktion der Ölpreise ist beendet. Der Aufwärtstrend bleibt bis auf weiteres erhalten. Als Grund für den plötzlichen Stimmungswandel werden enttäuschende Daten aus den US-Tanklagern genannt. Sie reanimierten die bullischen Instinkte der großen Spekulanten. In New York stieg der Rohölpreis innerhalb von 24 Stunden um drei Dollar. Das entspricht gut vier Prozent. Er erreichte in der Nacht seinen Jahreshöchststand. Der Dollar konnte von der Bekanntgabe akzeptabler Preise für Hausverkäufe in den USA profitieren. Die Sorge, dass die Immobilienblase platzt, wurde zerstreut. Ihr geht nur die Luft aus. Die US-Währung setzte zu einer kräftigen Gegenbewegung zum Ausverkaufskurs der letzten Wochen an.
Die Versorgungslage ist gut. Es gibt keine Anzeichen für Lieferprobleme. Der aktuelle Ölpreis passt nicht zu dieser freundlichen Beschreibung der Marktsituation. An den Börsen sind die Blicke in die Zukunft gerichtet. Die Gegenwart spielt nur eine geringe Rolle. In Zukunft wird mehr Öl verlangt, weil die Weltwirtschaft wächst. Ob dieses Öl geliefert werden kann, ist ungewiss. Kurzfristig könnte es Lieferunterbrechungen der Ölströme aus dem Iran, aus Nigeria und aus dem Golf von Mexiko geben. Die Regierung Teherans kämpft um ihr Atomprogramm. Sie zieht damit den Zorn des Westens auf sich. Gegen die Konsequenzen wird sie sich notfalls mit der Ölwaffe zur Wehr setzen. Rebellen in Nigeria kämpfen gegen ausländische Ölgesellschaften, weil sie diese der Ausbeutung bezichtigen. Dabei werden Pipelines und Förderanlagen angegriffen und beschädigt. Temporäre Lieferausfälle sind die Folge. Durch den Golf von Mexiko werden demnächst die jahreszeittypischen Stürme ziehen. Wenn diese zu stark wüten, können ihnen Öl- und Gasanlagen zum Opfer fallen. Langfristig sieht das Marktszenario nicht besser aus. Es bestehen ernstzunehmende Zweifel, dass jemals so viel Öl und Gas gefördert werden kann, wie die Welt für das prognostizierte Wirtschaftswachstum braucht. Aus dem skizzierten Stimmungsbild speist sich der Aufwärtstrend der Energiepreise.
Gestern wurde die als gut empfundene aktuelle Versorgungslage ebenfalls infrage gestellt. Die von DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) herausgegebenen Daten über die US-Bestände gefielen nicht, obwohl diese sowohl positiv als auch besser waren als die vorherigen Schätzungen. Bestandsdaten werden als Durchschnitt über eine Vielzahl von Tanklagern ermittelt. Einigen Tanklagern wird eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Die Lager in Cushings, Oklahoma fallen in diese Kategorie. Cushings ist das Lager, aus dem in New York gehandeltes Öl geliefert wird. DOE gibt an, dass der Rohölbestand in Cushings stärker fiel als in anderen Lagern. Diese Nachricht soll die Börsenstimmung maßgeblich beeinflusst haben. Da ihr fundamentaler Gehalt vergleichsweise unbedeutend ist, kann man nur schließen, dass er auf eine nach wie vor große Bereitschaft zur Preissteigerung trifft. Diese begründet sich aus den oben genannten Umständen. Die Zahlen von DOE und API lauten wie folgt:
Rohöl: -1,1 Mio. Barrel (DOE) bzw. +2,1 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: +1,5 Mio. Barrel (DOE) bzw. +2,4 Mio. Barrel (API)
Benzin: +0,8 Mio. Barrel (DOE) bzw. +1,2 Mio. Barrel (API)
In Summe ergibt sich ein Aufbau von 1,2 (DOE) bzw. 5,7 (API) Mio. Barrel. Die US-Importe sind höher als in der Vorwoche und geringer als im Vorjahr. Die Raffinerieverfügbarkeit ist auf 92 Prozent gestiegen. Mit den nackten Zahlen lässt sich die gestrige Rallye kaum erklären. Zumal die Vorräte höher sind als in den meisten Jahren der jüngeren Vergangenheit. Gegenüber dem Vorjahr sind sie auf gleichem Niveau. Der kritisierte Rohölvorrat steht unwesentlich unter seinem 14-Jahres-Hoch.
Die beschriebene Lage lässt die Hypothese zu, dass der Aufwärtstrend momentan auf dünnem Eis baut. Den kurz- und mittelfristigen Ausschlag über die Preisentwicklung wird vermutlich das US-Wetter bringen. Derzeit ist kein Sturm auf den Radarschirmen zu finden. Heute Morgen ist die Preisbewegung zum Stillstand gekommen. Die Tonne Gasöl kostet 645,75 $.
Unsere Heizölpreise ziehen erwartungsgemäß an. Sie folgen damit dem Weltmarkt. Eine nennenswerte Abwärtsbewegung ist in Kürze kaum zu erwarten. Diese Einschätzung stützt sich sowohl auf die Situation am Welt- als auch am Binnenmarkt. Letzterer bietet besonders im Süden Deutschlands Aufwärtspotential, das durch den Nachfragestau entstanden ist. Das Kaufinteresse ist immer noch gering. Die 3000-Liter-Partie Heizöl kostet aktuell rund fünf Prozent weniger als vor einem Jahr.
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.
Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.
Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.
Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. eizölmarkt. HehhhDort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.
Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.
Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.
Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
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Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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02.08.2007 - 19:14 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 397 X