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esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Spekulanten irritieren Ölmarkt



Lüneburg 09.08.2007 Trotz eindeutig bullischer US-Bestandsdaten hielten die Preise gestern weitgehend das Niveau des Vortags. Der Kursrutsch vom Montag sorgt immer noch für Nervosität unter den Marktteilnehmern. Fundamental hat sich nichts geändert. Kurzfristig ist die Versorgungslage gut. Langfristig bestehen Zweifel, dass der Bedarf angemessen gedeckt werden kann. Die Verunsicherung über die US-Wirtschaft ist groß. Eine erhoffte Zinssenkung blieb aus. Der Dollar hält sich nahe seinem Rekordtief zum Euro.

DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) legten erneut rückläufige Bestandszahlen vor. Sie sind in ihrer Aussage einigermaßen konsistent. Üblicherweise reagieren Marktteilnehmer in solch einem Fall erwartungsgemäß. Gestern hieße das, die Preise steigen zu lassen. Das geschah nicht. Man entwickelte vielmehr ein Argument, dass bärisch interpretierbar wäre. Sinngemäß hieß das, die rückläufigen Bestände zeigten, dass der US-Bedarf sinke. Diese wechselhafte Argumentation spricht für die Beliebigkeit der kurzfristigen Preisentwicklung. Eine ernsthafte Zukunftserwartung lässt sich daraus nicht ableiten. Die Zahlen selbst lauten wie folgt:

Rohöl: -4,1 Mio. Barrel (DOE) bzw. -3,6 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: +1,0 Mio. Barrel (DOE) bzw. +1,4 Mio. Barrel (API)
Benzin: -1,7 Mio. Barrel (DOE) bzw. -5,4 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Abbau von 4,8 (DOE) bzw. 7,6 (API) Mio. Barrel. Die US-Importe sind höher als vor einem Jahr und etwas geringer als in der Vorwoche. Gleiches gilt für die Produktenproduktion. Die relativ hohe Raffinerieverfügbarkeit der Vorwoche konnte nicht gehalten werden. Sie sank deutlich auf 91 Prozent. Normalerweise hätte dieser Umstand für zusätzlichen Preisauftrieb gesorgt.

Der Blick auf die langfristige Entwicklung der Vorräte gibt der Preisentwicklung eine gewisse Plausibilität. Die Gesamtbestände sind auf Vorjahresniveau und besser als in den vorausgegangenen acht Jahren.

Die bullischen Impulse werden derzeit vollständig ausgeblendet. Sie kommen in erster Linie aus den Sorgen über die bevorstehende Hurrikansaison in den USA, von der OPEC, die eine Mengenanhebung ablehnt, vom wachsenden weltweiten Bedarf und von Zweifeln an einer ausreichenden Verfügbarkeit der Reserven. Die negative Haltung der OPEC zur Anhebung der Liefermengen lässt sich mit der guten kurzfristigen Versorgungslage angemessen begründen. Sie hebt aber die Zweifel an der grundsätzlichen Fähigkeit zu einer nennenswerten Anhebung. Die OPEC-Staaten sind sehr bemüht, ihre Reserven zu erhöhen. Sie steigerten die Zahl der Bohranlagen im vergangenen Jahr um elf Prozent. Beachtenswerte Erfolge wurden bisher nicht gemeldet.

Um eine Idee für die Preisbildung der nächsten Wochen zu entwickeln, bieten sich zwei unterschiedliche Sichtweisen an. 1.) Der Preisrückgang resultiert aus der Tatsache, dass der Markt aktuell gut versorgt ist, und aus den sinkenden Hurrikansorgen. Letztere werden durch entsprechende Prognosen unterstützt. Somit wäre eine ähnliche, aber vorgezogene Preisentwicklung wie im Vorjahr zu erwarten. Das spräche für einen bereits eingeleiteten Abwärtstrend. 2.) Der Aufwärtstrend der Preise leitet sich in erster Linie aus einer langfristigen Sicht ab. Hierfür gibt es gewichtige bullische Argumente. Kurzfristig wurde die Preisentwicklung als überhitzt eingestuft. Eine schlagartige Preisanpassung war die Folge. Der Aufwärtstrend wurde konsolidiert und nimmt nun wieder Fahrt auf.

Heute Morgen gibt es keine Hilfe, sich auf eine der beiden Sichtweisen einzustellen. Der Gasölpreis ist fast unverändert zu gestern Abend. Die Tonne kostet 617,50 $.

Unsere Heizölpreise halten das Niveau. Es ist fast zehn Prozent niedriger als vor einem Jahr. Damit hat es sich unerwartet deutlich zu Gunsten der Verbraucher gebessert. Das ist ein Kaufargument. Die Chancen auf einen weiteren Preisabschlag beurteilen wir 50/50. Der Binnenmarkt zieht mittlerweile an. Preistreibende Potentiale wurden dadurch bisher kaum realisiert.



Pressekontakt:
Dr. Klaus Bergmann
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 76
Fax +49 (0) 41 31 - 60 39 79
E-Mail: presseesyoil.com

esyoil GmbH
Imkerstieg 1
D-21339 Lüneburg
www.esyoil.com


Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.

Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.

Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.

Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. eizölmarkt. HehhhDort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.

Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.

Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.

Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.

Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com.



Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net

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09.08.2007 - 11:10 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 396 X