GRÜNE gegen "Fernsehduell der Frustrierten"
Keinen Sinn und Erkenntniswert für die Wählerinnen und Wähler sieht der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, Tarek Al-Wazir, in einem "Fernsehduell der Frustrierten". CSU-Vorsitzender Stoiber hatte nach seinen Ausfällen gegen ostdeutsche Bürgerinnen und Bürger ein Fernsehduell zwischen ihm und dem Spitzenkandidaten der PDS/ML, Lafontaine, in Gespräch gebracht. Stoiber hatte unter anderem erklärt, "die Frustrierten" im Osten dürften nicht noch einmal bestimmen, wer in Deutschland Kanzler wird.
"Hoffentlich findet sich kein Fernsehsender, der diesen überflüssigen Unsinn in Szene setzt. Am 4. September gibt es das Fernsehduell der Kanzlerkandidaten Schröder und Merkel. Am 8. September steht bereits eine Fernsehdebatte der kleineren Parteien von GRÜNEN, FDP und PDS auf dem Programm. Da können alle Argumente ausgetauscht werden. Wenn Edmund Stoiber als Chef der Regionalpartei CSU jetzt auch zu den kleineren Parteien gezählt werden will, hat bestimmt niemand etwas dagegen, diese Runde um ihn zu erweitern. Eine Auseinandersetzung zwischen einem frustrierten ehemaligen Kanzlerkandidaten der CDU/CSU und einem frustrierten ehemaligen SPD-Vorsitzenden wird nicht dazu beitragen, die Politikverdrossenheit zu vermindern. Deshalb kann gut darauf verzichtet werden. Für diese beiden älteren Herren muss keine Extrawurst gebraten werden", sagt Tarek Al-Wazir.
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENim Hessischen Landtag - Pressesprecherin: Elke CezanneSchlossplatz 1-3 65183 WiesbadenFon: 0611/350597 Fax: 0611/350601Mail: grueneltg.hessen.de Web: http://www.gruene-hessen.de
Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN / pressrelations.de
15.08.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 109 X

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