anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in ca. 60.000 Artikel gesucht

 PM online: 65.347
 Redakteure registriert: 3.750
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 16.024.916

Selbsttest hilft Frühgeburten zu verhindern


vergrößern

Eine Früherkennung bakterieller Vaginosen kann Frühgeburten verhindern: ein neu entwickelter Test, den jede Frau selbst vornehmen kann, könnte die steigende Zahl der Fehlgeburten in Österreich deutlich senken. Durch einfache Messung des ph-Wertes ist jetzt die zuverlässige Erkennung einer gestörten Vaginalflora und die frühzeitige Erkennung daraus resultierender Krankheiten möglich. Der „pH-Balance“-Test ist ab sofort in den Apotheken rezeptfrei erhältlich.
„Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, die von Jahr zu Jahr steigende Zahl der Frühgeburten in Österreich zu reduzieren! Von 1992 bis 2002 gab es eine Steigerung von über 52 Prozent bei den so genannten sehr kleinen Frühgeburten, das sind Neugeborene unter 1000 Gramm!“
Univ.-Prof. Dr. Hanns Helmer von der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde am AKH Wien warnt eindringlich vor dieser bedenklichen Entwicklung. Sieben Prozent aller Neugeborenen in Österreich sind Frühgeburten und wiegen weniger als 2.500 Gramm. Zu früh geborene Babys haben eine höhere Sterblichkeitsrate, sind krankheitsanfälliger und oft behindert. Gleichzeitig ist die Zahl der Geburten seit den 60er Jahren konstant rückläufig. Zur Zeit meldet die Statistik Austria nur noch etwa 77.000 Geburten im Jahr.
„Die medizinische Erfahrung zeigt, dass die häufigste Ursache für Frühgeburten die vaginalen Infektionen sind, und hier vor allem die bakteriellen Vaginosen. Sie können unbemerkt aufsteigen, zur Infektionen des Fetus, zu vorzeitigen Wehen und letztendlich zum Blasensprung führen. In vielen Fällen werden solche Infektionen durch eine geschwächte Immunabwehr möglich“ kommentiert der auf Frühgeburten spezialisierte Gynäkologe Univ.-Prof. Dr. Christian Egarter die Gefährlichkeit von Scheideninfektionen in der Schwangerschaft.
Einfacher Selbsttest aus der Apotheke
Gegen diese schleichende Gefahr in der Schwangerschaft gibt es jetzt eine wirksame Hilfe: Frauen können ab sofort selbst zur Sicherheit ihres heranwachsenden Babys beitragen, indem sie regelmäßig den pH-Wert in der Scheide mit einem einfachen Test kontrollieren. Erstmals ist damit eine standardisierte Selbstmessung in einer genau definierten Tiefe möglich, d.h. nicht zu nah an der Harnröhre, nicht zu nah an der Zervix. Den neuen Test „pH-Balance“ gibt es ab sofort in Österreich und Deutschland in jeder Apotheke.
Da Abstriche nur bis zur 16. Schwangerschaftswoche gemacht werden, kann es in den restlichen 16 Wochen der Schwangerschaft durch Scheiden-Infektionen zu kritischen Situationen kommen, die nicht rechtzeitig erkannt werden. Hier liegt es in der Eigenverantwortung werdender Mütter, regelmäßig prophylaktisch den PH-Wert in der Scheide zu überprüfen.
Dazu Professor Egarter: „Die neue Kontrollmethode kann ich mir gut als Frühmarker für Entzündungen vorstellen. Optimal wären 2 bis 3 Tests pro Woche. Liegt der PH-Wert mehrmals über 4,5 oder zeigen sich entsprechende Symptome, sollte sofort der behandelnde Gynäkologe aufgesucht werden, der dann weitere Untersuchungen vornimmt. Diese Screeningmethode ist sicherlich auch für Frauen mit einer chronisch rezidivierenden Kolpitis interessant, weil dadurch in vielen Fällen auf den von Schwangeren gefürchteten Einsatz von Antibiotika verzichtet werden kann. Grundsätzlich sind alle Präventionsmaßnahmen, die eine Früherkennung bakterieller Vaginosen erlauben, von besonderer Bedeutung und daher zu begrüßen!“
Wie entstehen vaginale Infektionen?
Häufigste Ursachen sind u. a. Hormonschwankungen, Immunschwäche, Diabetes, falsche oder übertriebene Intimhygiene, stark gechlortes Wasser oder Schwimmbäder mit höheren Wassertemperaturen (z. B. Thermalwasser), in denen sich Keime besonders gut entwickeln können. Außerdem Zustand nach Operationen, Stress, psychische Probleme, kariöse Zähne, einseitige Ernährung (zuviel Zucker und Weißmehl), Alkoholmissbrauch und Rauchen.

Selbsttest als Prävention

Präventionsmaßnahmen, die eine Früherkennung der relativ häufigen bakteriellen Scheidenentzündungen erlauben, sind von besonderer Bedeutung. Dabei verdrängen Anaerobier und Gardnerella vaginalis die in der Vaginalflora normalerweise vorherrschenden Milchsäurebakterien und verschieben den pH-Wert der Vagina in den basischen Bereich. Deshalb kann mittels vaginaler pH-Messung in den meisten Fällen indirekt eine Infektion erkannt werden. In Österreich und Deutschland ist mit pH-Balance jetzt ein Produkt in die Apotheken gekommen, mit dem der niedergelassenen Arzt und die werdende Mutter schnell, einfach, sicher und hygienisch den vaginalen pH messen kann. Die Kosten pro Test (zwischen 66 Cent – 1,40 EURO) spielen kaum eine Rolle. Im Hintergrund steht übrigens ein enormer volkswirtschaftlicher Schaden, den Frühgeburten an direkten Kosten und indirekten Folgekosten verursachen. Es gibt Studien über die Höhe der Kosten von Frühgeburten mit einem Geburtsgewicht von unter 1.000 Gramm: sie betragen im Laufe ihres ganzen Lebens schätzungsweise EUR 766.000 und resultieren aus den steigenden Pflegekosten bei körperlich oder geistig Behinderten Menschen. Grundsätzlich erwachsen aus vaginalen Infektionen immer bedeutende Kosten für Antibiotika, Schmerzmittel, Cremes aller Art, Operationen und schließlich die Hemmung vorzeitiger Wehen mit wochenlangen Krankenhausaufenthalten.
K.I.S.S.-Studie beweist:
20% der Frühgeburten erfolgen wegen vaginaler Infektionen!
Eine prospektiv randomisierte Kontrollstudie von Univ.-Prof. Dr. Herbert Kiss, Universitätsklinik für Frauenheilkunde im AKH Wien, hat gezeigt, dass ein einfaches Infektionsscreening für asymptomatische vaginale Infektionen in der Schwangerenvorsorge und eine allfällige Standardbehandlung die Frühgeburtenrate hochsignifikant, nämlich um zirka die Hälfte, senkt. 4.429 schwangere Frauen wurden von 25 verschiedenen niedergelassenen FrauenärztInnen in die Studie eingebracht. Bei etwas mehr als 20% aller untersuchten Frauen konnte eine asymptomatische vaginale Infektion nachgewiesen werden, wobei kein Unterschied zwischen Studien- und Kontrollgruppe bestand. Prof. Kiss: „Somit sind jegliche Bemühungen, die Frühgeburtenrate zu reduzieren, absolut gerechtfertigt.“

pH-Wert – was ist das?

Jeder weiß, Essig und Zitronensaft sind sauer und Seifenlauge und Löschkalk sind basisch. Man misst den Grad an „sauer“ oder „basisch“, in dem man den pH-Wert (pH 1 bis 14) bestimmt. Reines Wasser hat den pH-Wert von 7.0 und ist damit neutral, also weder sauer noch basisch. Ein physiologischer und damit normaler vaginaler pH-Wert (pH 3.8 bis 4.5) ist wichtig für das körpereigene vaginale Schutzsystem und den Erhalt einer gesunden Vaginalflora.
Eine Erhöhung des vaginalen pH-Wertes auf Werte über 4.5 verringert nicht nur die Lebensqualität der betroffenen Frauen, sondern stellt auch ein erhebliches gesundheitliches Risiko dar und vergrößert die Gefahr einer Frühgeburt.

Der Test

pH-Balance® ist ein patentiertes Medizinprodukt und in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Der ca. 8 cm große Vaginalapplikator besteht aus einer runden Griffzone und einem tubusförmigen, ca. 5 cm langen Einführstutzen, auf dessen Vorderteil ein pH-Messstreifen integriert ist. Die runde Griffzone dient zum sicheren Anfassen des Vaginalapplikators. Der Vaginalapplikator wird ca. 1 bis 3 cm tief in die Scheide eingeführt und mit der pH-Messzone sanft gegen die hintere Vaginalwand gedrückt. Dabei wird die pH-Messzone mit Vaginalsekret befeuchtet. Anschließend wird der pH-Wert abgelesen.

:::Presse-Kontakt:::
HHPR Heinz Heisters Public Relations
A-3434 Tulbing bei Wien, PF 17
TEL 02272 / 82676 ::: FAX 02272 / 82676-13
gesundheitundmedizinaon.at

:::Fachliche Fragen zu ph-Balance:::
Dr. Peter Schneck
Dr. Schneck Diagnostika
9900 Lienz , Tristacher Str. 42c
Tel. 04852 / 70534
Fax 4852 / 65517
infoschneckdiagnostika.at
http://www.schneckdiagnostika.at

:::Zitierte Mediziner:::
Univ.-Prof. Dr. Christian Egarter
Stv. Leiter der Klin. Abt. für Geburtshilfe und Gynäkologie, Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien am AKH
Präsident der Ö. Kommission der ESIDOG (European Society for Infectious Diseases in Obstetrics and Gynaecology)
1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
Tel. 01 / 40400 –2804 Fax 01 / 40 400–2861
christian.egartermeduniwien.ac.at

Univ.-Prof. Dr. Hanns Helmer
OA an der Univ. Klinik für Frauenheilkunde
Medizinische Universität Wien / AKH
1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
Tel: +431 40400 2938
Fax: +431 40400 2861
1090 Wien , Währinger Gürtel 18-20
Tel. 01 / 40400–2851 Fax: 01 / 40400–2861
hanns.helmermeduniwien.ac.at


Quelle: HHPR - Heinz Heisters Public Relations / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: HHPR - Heinz Heisters Public Relations
Name: Heinz Heisters
Straße: Postfach 17
Stadt: - A-3434 Tulbing bei Wien
 
 
Telefon: ++43/2272/82676
Mobil: ++43/2272/82676-13
 
E-Mail:

25.08.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 451 X

Top Tags

Infektionen   Vaginalflora   Gürtel   Wien   Frauenheilkunde   hanns   ph-Balance   pH-Wert   Österreich   Früherkennung   Egarter   Test   Univ   Frauen   Zahl   Währinger   Apotheke   sauer   vaginalen   christian   Scheide   Schwangerschaft   Kosten   -Prof   vaginale   Gramm   Fällen   Frühgeburten   basisch   Vaginosen