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Auf dem Weg zur christlichen Heilkunst


Informationstreffen zum Christlichen Gesundheitskongress in Kassel



(Kassel) „Gib uns Kraft, dass wir heilen und vom Heil sagen können“, betete Pfarrer Leonhäuser, Geschäftsführer des Diakonissenhauses (Kassel) nach einem kurzen Einblick in das Leitbild des Diakonissen-Krankenhauses bei seiner Begrüßung von 50 Gästen aus Kirchengemeinden und christlichen Institutionen am 27. August im Kasseler Diakonie-Gesundheitszentrum. Dort informierten die Veranstalter des Christlichen Gesundheitskongresses über die Vorbereitungen zum ersten derartigen Kongress in Deutschland. Es werden vom 27. bis 29. März 2008 1.500 Teilnehmer erwartet.

Dr. Georg Schiffner (Hamburg), der Vorsitzende des Verbandes Christen im Gesundheitswesen, warb für den Kongress: „Menschenbild und Weltbild beeinflussen die Medizin“. Dagegen versuchen „deutsche Mediziner oft, die Medizin losgelöst vom Weltbild zu beschreiben“, kritisierte der Geriater und Palliativmediziner. Auf 400 Betten komme in Deutschland lediglich eine evangelische Seelsorgestelle. Das zeigt, wie wichtig die seelsorgerliche Kompetenz der übrigen Mitarbeiter im Gesundheitswesen ist. Diese soll durch den Christlichen Gesundheitskongress gefördert werden. Schiffner verwies auf einen Forschungsboom. In immer mehr Studien werde untersucht, wie Glaube und Gesundheit zusammenhängen. „Aktives Glaubensleben vergrößert die Chancen, gesund zu bleiben und lebensbedrohliche Krankheit wie Krebs und Herzkrankheiten zu vermeiden“ zitierte Schiffner einen der Hauptreferenten des Kongresses, Professor Dr. Dale A. Matthews (USA).

Auf der Suche nach christlicher Spiritualität herrscht unter Mitarbeitern auch in christlichen Einrichtungen oft eine große Sprachlosigkeit. „Christen müssen mutiger werden, den christlichen Impuls in die medizinische Praxis einzubringen“. Schiffner nannte als Formen christlicher Spiritualität beispielsweise die Integration des christlichen Menschenbildes in die Krankengeschichte. Besondere Formen des Gebets und der Abendmahlsfeier bietet der christliche Glaube ebenso, wie die Tradition christlicher Sterbebegleitung und Trauerarbeit.

Kabarettistische Beiträge von dem Liedermacher und Buchautor Arno Backhaus (Calden/Kassel) sorgten für einen heiteren Grundton im altehrwürdigen Saal des Diakonissenhauses. „Man glaubt alles, nur nicht an Jesus“ war eine seiner Thesen. Esoterik, Medien und Wissenschaftler finden gläubiges Vertrauen, während Jesus Christus als Mitte des christlichen Glaubens nur Misstrauen entgegengebracht wird.

Das umfangreiche Programm des Gesundheitskongresses bietet einen Vorkongress sowie über 50 Seminare und Plenarveranstaltungen an und kann bei der Geschäftsstelle des Kongresses bezogen werden (Christlicher Gesundheitskongress, Speersort 10, 20095 Hamburg, e-Mail: infochristlicher-gesundheitskongress.de).

Zum Trägerkreis gehören Vertreterinnen und Vertreter der Diakonie, der Caritas und zahlreiche Gruppen von Christen, die in der Medizin, Pflege und Therapie oder der Kirche für neue Wege in den Gesundheitsdiensten eintreten. Mehr Informationen: www.Christlicher-Gesundheitskongress.de.

Kassel, 28. August 2007/Frank Fornaçon






Quelle: Fornacon-Medien/Verlag Frank Fornacon / pressbot.net

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28.08.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 180 X

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