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Bulmahn: "Investition in Ausbildung lohnt sich"




Bundesbildungsministerin fordert weiteres Engagement der Wirtschaft

15.08.2005 - Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat erneut an die gesellschaftliche Verantwortung der Betriebe appelliert. Eine konsequente Nachwuchsförderung biete jungen Menschen nicht nur eine Perspektive für ihre Zukunft, sondern sichere mittel- und langfristig den Erfolg des Unternehmens, sagte Bulmahn am Montag in Berlin. "Die Investition in Ausbildung lohnt sich." Gerade mit Blick auf die demographische Entwicklung gelte es, mit guter Ausbildung und Qualifizierung den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Schon 2015 fehlten ansonsten bundesweit über 3,5 Millionen Fachkräfte. Die Unternehmen hätten ihre Zukunft in der Hand. "Jedes Unternehmen hat die Mitarbeiter, die es selbst verdient."

Die Ministerin wies darauf hin, dass der mit der Wirtschaft vereinbarte Ausbildungspakt vor einer wichtigen Bewährungsprobe stehe. Vergangenes Jahr sei durch gemeinsame Anstrengung eine Trendwende geschafft. "Jetzt ist die Wirtschaft aufgefordert, ihre Verpflichtungen aus dem Pakt auch in 2005 zu erfüllen." Die Bundesregierung selbst habe 2004 die Ausbildungsleistung ihrer Verwaltungen binnen eines Jahres um über 30 Prozent erhöht. "Das hohe Niveau werden wir auch in diesem Jahr halten", sagte Bulmahn.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstütze die berufliche Bildung in vieler Hinsicht. Mit 92 Millionen Euro beteilige sich das BMBF an der Finanzierung von insgesamt 14.000 betriebsnahen Ausbildungsplätzen in Ostdeutschland. Bulmahn verwies auf die konsequente Modernisierungspolitik der Bundesregierung. Seit 1998 wurden mehr als 180 Berufe neu geordnet oder geschaffen. Über die Hälfte der Auszubildenden lerne in einem dieser modernisierten Berufsfelder. Die im April in Kraft getretene Berufsbildungsreform sichere die Zukunftsfähigkeit der dualen Ausbildung und fördere mehr Mobilität und internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Druckversion [PDF - 35,0 kB]

Ausbildungspakt Berufsbildungsreform

BMBF - Bundesministerium für Bildung und ForschungPressereferatHannoversche Straße 28 - 30 D - 10115 Berlin Telefon: (0 18 88) 57 - 50 50Fax: (0 18 88) 57 - 55 51E-Mail: pressebmbf.bund.de URL: http://www.bmbf.de/press/



Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG (BMBF) / pressrelations.de

15.08.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 575 X

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