14. August: Turniererfolg in Aalborg - Streit vor Supercup - Online-Shop - SG-Termine
Spar-Nord-Cup: SG gewinnt das zweite Turnier Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der Erfolgsspur. Mit dem siebten Sieg in der siebten Partie beendete der Deutsche Pokalsieger nach dem Hummel-Charity-Cup am letzten Wochenende nun auch den Spar-Nord-Cup als Triumphator. Gegen den Lokalmatadoren AaB Aalborg musste die SG am Ende aber etwas zittern, ehe sie das 33:31 (16:12) nach Hause gerettet hatte. Die 1300 Zuschauer in der gut besuchten Stadionsporthalle hatten ein attraktives Match gesehen, in dem SG-Kreisläufer Michael V. Knudsen mit zehn Treffern herausragte. "Diese Veranstaltung mit den dänischen Teams hat wirklich Spaß gebracht", fasst ein zufriedener Coach Kent-Harry Andersson zusammen. "Wir sind voll gefordert worden." Schon tags zuvor im Halbfinale gegen KIF Kolding musste sich der Bundesligist für den 33:30 (15:16)-Erfolg mächtig strecken.
Kolding lieferte der SG bis nach der Pause einen offenen Schlagabtausch. Dann erreichte die 6:0-Abwehr aber ihre Glanzform und fischte den Dänen einige Bälle weg, die in Gegenstößen mündeten. Mitte der zweiten Hälfte waren die Fronten geklärt. Überdies prägten zwei Trainings-Einheiten an den Vormittagen die "Feuertaufe" in Nordjütland. Auf den Aufgalopp am Samstag hätte Johnny Jensen allerdings gerne verzichtet. Der "Handballgott" rutschte auf dem nassen Boden aus und verdreht sich das Knie. Auch Blazenko Lackovic erlebte das Finale wegen einiger Blessuren nur von der Seitenlinie. Kapitän Sören Stryger schonte sich wegen seiner Fußentzündung sogar beide Spiele. Für ihn hinterließ Igor Kos erste "Duftmarken" auf Rechtsaußen. Das erste Urteil: eine echte Alternative.
Kent-Harry Andersson: "Auch wenn er mit seiner leicht lädierten
Achillessehne noch etwas vorsichtig agierte, löste er seine Aufgabe gut."
Finale AaB Handball - SG Flensburg-Handewitt 31:33 (12:16) Tore Aalborg:
Pedersen (7), Ohm (4), Larsen (4), Tvedten (3), Svensson (3), Lund (2), SkjÖ¦rvold (2), KlitgÖ¥rd (2), Botin (2), Kjeldgaard (1), MÖ¸ller (1) SG: Beutler, Holpert - Solberg (3), Nielsen (3), Sprem, Christiansen (5/4), Lijewski (2), Boldsen (5), Knudsen (10), Kos (5) Halbfinale KIF Kolding – SG Flensburg-Handewitt 30:33 (16:15) SG: Beutler (1.-30.), Holpert (31.-60.) - Solberg (2), Lackovic (1), Nielsen (5), Sprem (2), Jensen (3), Christiansen (6/2), Lijewski (3), Boldsen (3), Knudsen (5), Kos (3)
SG-Shop-News: Am 25. August startet der neue Online-Shop – neue Öffnungszeiten in der Holmpassage Viele Fans der SG Flensburg-Handewitt warten ungeduldig auf die "Eröffnung" des neuen Online-Shops. Leider dauert es mit der "Einweihung" noch ein wenig, da es bei den Lieferzeiten der neuen Produkte einige Verzögerungen gegeben hat. Pünktlich zum Saison-Auftakt am 25. August (Jacob Cement Cup) wird die neue Internet-Präsenz aber stehen. Neue Öffnungszeiten gibt es übrigens für den Fan-Shop in der Holmpassage. Montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr sowie samstags von 9.30 bis 16 Uhr können SG-Anhänger dort alles bekommen, was das Herz begehrt. Beispielsweise auch kleine Taschen-Spielpläne für die Saison 2005/2006. Damit auch wirklich kein SG-Termin vergessen wird. Kleiner Tipp: Vorbeischauen lohnt sich!
Supercup: Ärger vor dem Event in München
Der Supercup in München, der am 30. August vor mindestens 8000 Zuschauern stattfinden wird, sorgt für Unmut. Diesmal allerdings nicht zwischen den beiden großen Rivalen THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt. Für Ärger sorgte in diesem Fall die Vorgehensweise der Handball-Bundesliga (HBL) durch ihren Geschäftsführer Frank Bohmann und die geplante neue Aufteilung der Einnahmen. "Sportlich sind die SG und der THW Kiel Rivalen, wirtschaftlich verfolgen beide Clubs jedoch die gleichen Interessen", so SG-Geschäftsführer Thorsten Storm. Als die HBL den beiden Vereinen mitteilte, was für sie nach dem Supercup übrig bliebe, ging sein Kollege, THW-Manager Uwe Schwenker, am vergangenen Montagabend im Rahmen des Sportbild-Awards in Hamburg auf die Barrikaden und drohte dem HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann mit Boykott. Der Sieger sollte 25000, der Verlierer 10000 Euro bekommen. "Dass Uwe sich aufregt, ist verständlich. Da wäre für seinen THW als wahrscheinlicher Verlierer abzüglich der Reisekosten nicht viel übrig geblieben", witzelte SG-Manager Thorsten Storm, um dann wieder ernst zu werden. "Ich stimme Uwe voll zu.
Und das hat nichts mit Raffsucht zu tun. Letztlich sorgen die beiden Mannschaften auch dafür, dass die Halle voll wird. Sie können aber nicht am Ende der Wertschöpfungskette stehen. Selbst die Münchener Verkehrsbetriebe erhalten mehr als der Verlierer des Spiels abzüglich der Kosten. Mit so einem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein." Eigentlich sollte von diesem Disput nichts an die Öffentlichkeit gelangen, doch nachdem die Münchener Presse davon Wind bekam, musste man ihn publik machen. "Ein Boykott ist für unsere SG allerdings nie ernsthaft eine Lösung gewesen. Unsere Gesellschafter und ich gehen davon aus, dass die HBL nachbessert und es zu einer gerechten Aufteilung der Einnahmen kommt. Insgesamt ist es ein Riesen-Event in München und gut für den Handball. Allerdings können Profiklubs und Topvereine auch im Handball ohne angemessene Einnahmen nicht an solchen Events teilnehmen."
SG-Termine 19. August: SG bei Füchse Berlin 20./21. August: Bundesliga-Cup in Braunschweig 25. August, 19 Uhr: Jacob-Cement-Cup mit Gorenje Velenje und FC Kopenhagen (Campushalle) 30. August, 20 Uhr: Supercup gegen THW Kiel (München) 7. September, 20 Uhr: SG beim TuS N-Lübbecke 10. September, 19.30 Uhr: SG gegen GWD Minden-Hannover (Campushalle)
Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.sg-flensburg-handewitt.de
SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG GeschäftsstelleEckenerstr. 24 D-24939 Flensburg Deutschland / Germany Telefon: +49 461 1609 60 Fax: +49 461 16 09 622 eMail: officesg-flensburg-handewitt.de
Quelle: SG FLENSBURG- HANDEWITT / pressrelations.de
15.08.2005 - 18:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 245 X

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