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Echinacea wirkt - Neueste Forschungsergebnisse in Graz vorgestellt


Weltweit vertrauen Menschen der Heilkraft von Echinacea. Doch immer wieder werden Verbraucher durch Studien verunsichert, die die Wirksamkeit in Frage stellen. Der Kongress der Gesellschaft für Arzneimittelforschung e.V. widmete dem Thema deshalb am 5. September 2007 einen eigenen Workshop, in dem internationale Forscher aktuellste Erkenntnisse vorstellten. Das Fazit: Echinacea wirkt immunstimulierend und antibakteriell. Es hat eine positive Wirkung in der Erkältungsprophylaxe und zeigt praktisch keine Nebenwirkungen.



In den Präsentationen wurde deutlich, dass auch die Form der Herstellung (Presssaft, Produktion aus Frisch- oder Trockenpflanze oder alkoholischer Extrakt aus Frischpflanze) Einfluss auf die Testergebnisse und somit die Wirksamkeit hat. Hier besteht weiterhin Aufklärungsbedarf auf Konsumentenseite, denn Echinacea ist nicht gleich Echinacea.



Wirkmechanismus von Echinacea entschlüsselt: Die Forschung hat Alkylamide als wichtige aktive Inhaltsstoffe von Echinacea identifiziert und ihren Wirkmechanismus entschlüsselt. Die Substanzen docken an den Endocannabinoid-Rezeptor von Immunzellen an und aktivieren so das Immunsystem. Dr. Jürg Gertsch von der ETH Zürich hat diesen Mechanismus vor mehr als zwei Jahren entdeckt und vertieft nun seine Forschungen, die sich auf das Produkt A.Vogel Echinacea-Tropfen konzentrieren. Kein Echinacea-Produkt wurde jemals derart tief gehend wissenschaftlich untersucht. Die hier eingesetzte Mischung von 5 % Wurzel und 95 % Stiel, Blätter und Blüte hat sich in zahlreichen Vergleichstests als wirkungsvoll bestätigt.



Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen: Bislang gab es keine gesicherten Erkenntnisse über die präventive Wirkung von Echinacea. Eine Meta-Analyse aller klinischen in vivo-Studien zur Erforschung von Wirksamkeit, Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen durch Echinacea, liefert ein neues Bild: Personen, die prophylaktisch Echinacea einnehmen, haben während der Erkältungssaison ein mehr als 50 Prozent geringeres Risiko, eine Erkältung zu bekommen als Personen ohne Prophylaxe. Echinacea-Produkte basierend auf alkoholischen Extrakten (wie z. B. A.Vogel Echinacea-Tropfen) zeigten hier bessere Resultate als z. B. Presssäfte. Diese Analyse wurde von Karin Woelkart, Institut Pharmazeutische Wissenschaften an der Karl Franzens-Universität in Graz vorgestellt. Echinacea dürfte somit das einzige Arzneimittel sein, das nachweisbar prophylaktisch bei Erkältungskrankheiten wirkt.



Antibakterielle Wirkung von Echinacea belegt: Immer wieder wurde Echinacea eine antibakterielle Wirkung nachgesagt. Prof. JB Hudson von der British Columbia Universität in Vancouver hat diese Annahme nun großflächig wissenschaftlich untersucht. Dazu wurden Tests mit 6 verschiedenen Echinacea-Extrakten und 15 verschiedenen Bakterienstämmen durchgeführt: Die höchste Wirksamkeit zeigte Echinacea angustifolia in einer Mischung aus Herba (überirdische Teile) und Wurzel, wie sie auch in A.Vogel Echinacea-Tropfen eingesetzt wird. Hier wurde eine hohe Konzentration von Alkylamiden festgestellt. Besonders gegen drei Bakterienstämme, die für die Erkrankung der oberen Atemwege verantwortlich sind, zeigte Echinacea eine gute Wirkung. Es liefert somit einen Zusatznutzen. Ergänzend zur Unterstützung des Immunsystems werden Bakterien in ihrer Ausbreitung gehemmt oder gar abgetötet. Eine solche Mehrfachwirkung besitzt kein synthetisches Produkt.



Keine Nebenwirkungen: Auch bei der Nutzung von pflanzlichen Heilmitteln muss die Frage nach Nebenwirkungen beantwortet werden. Wissenschaftler der School of Pharmacy der University of London untersuchten den Einfluss von Echinacea auf die P450-Enzyme, die im Körper für die Entgiftung verantwortlich sind. Werden diese Enzyme ungünstig stimuliert oder blockiert, zeigen sich negative Auswirkungen im Stoffwechsel. Die Untersuchung belegt, dass Echinacea die relevanten Enzyme nur gering beeinflusst und somit nicht klinisch relevant ist. Werden Echinacea-Produkte den Empfehlungen entsprechend eingenommen, sind keinerlei Nebenwirkungen wegen zu starker P450-Hemmung zu erwarten.



Die Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung e.V. hat sich die Förderung von Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der Arzneipflanzen zur Aufgabe gemacht.



A.Vogel Echinacea-Tropfen werden seit 52 Jahren in der Schweiz nach der Original-Rezeptur des Naturheilkundepioniers Alfred Vogel nach strengen ökologischen Richtlinien hergestellt und in 30 Länder weltweit exportiert. Der Echinacea-Anbau findet ausschließlich im direkten Umfeld des Unternehmens in der Schweiz statt.

( http://www.avogel.de )

06.09.2007 - 9:02 Quelle: pressetext.de | Gelesen: 194 X

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