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Der Papst im Niemandsland!


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Der Schriftsteller Arg Odem hat sich mit einem Gedicht Gedanken zum Papstbesuch in Österreich gemacht: Haltet durch, meine österreichischen Freunde, er geht auch wieder!

Der Antichrist

Ein weißes Tuch wirft sich auf´s Land.
Bedeckt das, was schon längst verbrannt.
Trocknet die Wunden, nimmt den Schmerz.
Zieht mit dem Wind land(ah)einwärts.
Entfacht die Feuer an den Kesseln.
Befreit die Köpfe von den Fesseln.
Legt sie in Ketten nur stattdessen.
Und bald beginnt das große Fressen.

Wenn nachts die Glocken nicht mehr schlagen.
Dann wird ein Buch zu Grab getragen.
Die Götzen fallen von den Wänden,
sie können niemanden mehr blenden.
Der Antichrist vom Kreuze steigt.
Er läuft davon, nur Nebel bleibt.
Die Priester fliehen leicht, behende.
Und falten flehentlich die Hände.

Das Tuch wird schmutzig von dem Treiben.
Und Triebe durch die Risse steigen.
Das Tuch ist leicht, der Stoff ist schwer.
Dort ist der Herr und keiner mehr.
Ein Mann lebt unter diesem Tuch.
Er singt und liest aus einem Buch,
dass dieses Tuch kann alle wärmen.
Hört dabei nicht die Glocken lärmen.

Wenn nachts die Glocken nicht mehr schlagen.....

Das Tuch wird schwarz von dem Geschwafel.
Die Teufel tragen ihn zur Tafel.
Er trägt ein Haupt nun wie geschlachtet
und wird von jedermann verachtet.
Nimmt einen Streichholz, zündet es.
Verbrennt vom Tuch und sich den Rest.
Der Mann spürt nun, was er doch ist.
Er ist ein simpler Antichrist.

Besuchen Sie Arg Odem auf seiner Homepage www.arg-odem.de.


Quelle: Arg Odem / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: Arg Odem
Name: Christian Pede
Straße: Süßer Weg 1 a
Stadt: - 23970 Wismar
 
Land: Deutschland
 
Telefon: 01577-1952587
 
WWW: www.arg-odem.de
E-Mail:

08.09.2007 - 19:09 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 217 X