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"Neue Methoden der Munitionsbeseitigung in Nord- und Ostsee"


(pur). Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), die Gesellschagt zur Rettung der Meeressäugetiere (GSM) und die Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD) laden ein zur Fachtagung am 19. Oktober 2007 von 10.00 bis 17.00 Uhr, im Haus des Sports, Winterbeker Weg 49, Kiel.



Nach Schätzungen lagern in deutschen Hoheitsgewässern von Nord- und Ostsee zwischen 400.000 und 1,3 Mio. Tonnen Altmunition. Deren Beseitigung erfolgt traditionell durch Sprengung. Doch hohe Schalldrücke und explosionsbedingte Druckwellen können bei Meeressäugetieren zu schwerwiegenden Verletzungen und Hörschäden führen.

Mittlerweile wurden neue Methoden zur Beseitigung von Arsenalmunition bekannt und teils in der Praxis erprobt, die eine massive Schädigung der Meeresumwelt vermeiden helfen könnten. NABU, GSM und GRD wollen auf dem Symposium die Kenntnisse über neue Methoden der Munitionsaltlastenbeseitigung zusammenfassen, Fachleuten wie der interessierten Öffentlichkeit bekannt machen und über die Bedingungen für deren möglichen Einsatz diskutieren. Die Ergebnisse des Symposiums werden zu einem späteren Zeitpunkt im Internet unter www.NABU-Meeresschutz.de veröffentlicht.



Meeressäugetiere wie Schweinswale erfreuen sich großer Sympathien bei der Bevölkerung. Trotzdem sind Kenntnisstand und Bewusstsein über ihre Gefährdung durch menschliche Aktivitäten gering. Hauptursache für den anhaltenden Rückgang der Schweinswalbestände in Nord- und Ostsee ist vor allem der Beifang in Stellnetzen der Fischerei, aber auch Munitionssprengungen zur Beseitigung von Rüstungsaltlasten im Meer tragen dazu bei.

Quelle: djd / pressetreff.de

12.09.2007 - 17:04 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 325 X

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