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Mit seinem Baum Freundschaft schließen


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(djd/pt). Allerheiligen ohne einen Besuch auf dem Friedhof ist für viele Deutsche undenkbar. Doch die liebevoll geschmückten Gräber, die im Herbstwind flackernden Seelenlichter erinnern nicht nur an die Verstorbenen, sondern auch an die eigene Vergänglichkeit. Ein Anlass, sich intensiver mit dem oft verdrängten Thema Tod und letzter Gang auseinanderzusetzen: etwa mit der Frage, ob man selbst einmal auf einem Gemeindefriedhof liegen möchte.



Ruheplatz inmitten der Natur



Dass es dazu interessante Alternativen gibt, zeigt nicht zuletzt das Beispiel Hansjörg Felmy. Wie der Presse zu entnehmen war, hatte sich der kürzlich verstorbene Film- und Fernsehstar schon vor ca. einem Jahr testamentarisch für eine Baumbestattung entschieden. Allen, die sich ebenfalls von der tröstlichen Vorstellung einer Ruhestatt inmitten natürlich gewachsener Eichen- oder lichter Mischwälder angezogen fühlen, bieten z.B. die 20 Friedwälder auf deutschem Boden ideale Möglichkeiten. Sie ähneln keinem herkömmlichen Friedhof, sondern wirken wie ein normales Stück Natur - und dennoch ist hier fast jeder Baum eine mögliche Grabstätte für eine oder mehrere Personen. Da es inzwischen überall zwischen Küste und Bodensee, Saarland und Brandenburg Friedwälder gibt, ist es einfach, sich "seinen" Baum schon vorab gemeinsam mit der Familie oder Freunden bei einer Waldführung auszuwählen, um dann bei weiteren Besuchen mit ihm Freundschaft zu schließen.



Für den Ernstfall planen



Wie gut das der Seele tut, bestätigt etwa Edda Spieß, der der Gedanke an "unseren Baum" sogar "die Angst vor dem Tod nimmt." Auch wenn es um den Nachlass und andere praktische Details geht, kann die Gewissheit, Vorsorge getroffen zu haben, eine große Beruhigung sein. Unter www.friedwald.de findet man daher nicht nur den nächstgelegenen Wald oder Wissenswertes rund um die Bestattung in der Natur und Trauerfeier, sondern auch Informationen zu Testament und Patientenverfügung. Und damit sich finanziell ebenfalls alles bequem regeln lässt, gibt es jetzt zudem die Möglichkeit, die Kosten für einen Baum im FriedWald im Voraus in Raten zu begleichen.

Quelle: djd / pressetreff.de

22.09.2007 - 9:07 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 231 X

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