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ödp: Kommt der Transrapid zu spät? Steigende Kerosinpreise werden Flugverkehr drastisch reduzieren


München, 29.09.2007

Einen neuen Aspekt in die Diskussion um den Transrapid zum Münchner Flughafen bringt die ödp ein: „Lohnt sich der Bau der Trasse überhaupt noch?“, fragt Johannes Grössl, stellvertretender Stadtvorstand der Münchner ödp. „Die Öl-Reserven gehen zur Neige und deshalb wird auch Kerosin in wenigen Jahren sehr teuer werden – die Konsumenten werden zuerst Luxus wie Flugreisen streichen, um sich zumindest Grundbedarfsgüter leisten zu können. Gleiches gilt natürlich für den Staat, der künftig mit den hohen Kosten von Energie- und Rohstoffkrisen kalkulieren muss.“

Insofern legt Stoiber zu seinem Abschied den Bürgern, insbesondere der Region zwischen München und dem Flughafen, ein sündteures Kuckucksei ins Nest. Die Ökodemokraten sind sich sicher, dass auch dieses Mammutprojekt – wie alle Großprojekte, die die Staatsregierung bisher angezettelt hat – in einer Kostenexplosion enden wird. Die Finanzierungssumme, auf die sich Profiteure und Parteifreunde geeinigt haben – 1,85 Milliarden Euro – „ist genauso brauchbar wie eine Wettervorhersage für das Jahr 2010“, so Grössl - basiert sie doch auf einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2002 in der mit Preisstand 2000 gerechnet wurde.

„Bei einem Mindestmaß an Ehrlichkeit müssten Stoiber und Konsorten einräumen, dass eine 7 Jahre alte Kostenschätzung reine Makulatur ist. Allein die Stahlpreise, um nur ein Beispiel anzuführen, sind in den letzten 5 Jahren um fast 100 Prozent gestiegen“, führt Grössl weiter aus. „Die befürchteten Kostensteigerungen von 500 Millionen bis zu 1 Milliarde sind folglich absolut realistisch.“
Vor diesem Hintergrund von einer gesicherten Finanzierung zu sprechen, wie dies Stoiber, Huber und Mehdorn praktizieren, sei ein bewusste Irreführung der Steuerzahler. Dass bei der illusionären Finanzierung auch EU-Gelder in Höhe von 50 Millonen Euro einbezogen werden, welche noch nicht zugesichert sind, fiele dabei kaum noch ins Gewicht.
Darüber, wer für die enormen Mehrkosten aufkommen müsse, verliere Stoiber wohlweislich kein Wort: die Steuerzahler, die diesen Wahnsinn auf Stelzen mehrheitlich ablehnten.

Die ödp fordert deshalb die sofortige Einstellung sämtlicher Aktivitäten in Sachen Transrapid. Die sinnlose Verschwendung von weiteren Steuergeldern für die Münchner Transrapidstrecke müsse endlich beendet werden. Die Ökodemokraten unterstützen vollinhaltlich die Ankündigung des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude, alle rechtlichen Möglichkeiten zur Verhinderung der Münchner Transrapidstrecke auszuschöpfen.

Herbert Brunner
Pressebeauftragter

Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
Stadtverband München
Fon 089/452 474 15 × Fax 089/550 699 86
E-Mail presseoedp-muenchen.de
www.oedp-muenchen.de

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Do., 11. Okt. 2007, 19.30 Uhr
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Do., 25. Okt. 2007, 19.30 Uhr
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Do., 08. Nov. 2007, 19.30 Uhr
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Do., 22. Nov. 2007, 19.30 Uhr
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Do., 13. Dez. 2007, 19.30 Uhr
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Referent: Frithjof Finkbeiner, Global Marshall Plan Initiative

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Quelle: ödp München / pressbot.net

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Straße: Briennerstr. 46
Stadt: - 80333 München
 
 
Telefon: 089/45 24 74 15
Fax: 089/55 06 99 86
 
WWW: www.oedp-muenchen.de
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29.09.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 695 X

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