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Leckage-Ortungsverfahren für CO-Rohrleitungen und Pipelines – Sicherheit für die Umwelt und den Menschen


Ein Großteil der Rohstoffe für die chemische Industrie – zum Beispiel Öl, Erdgas und andere Gase wie Kohlenmonoxid – wird in Deutschland durch Rohrleitungen und Pipelines transportiert. Diese Rohrleitungen finden sich zum einen in Industrie- und Chemieparks, zum anderen führen sie quer durch die gesamte Bundesrepublik. Um die Sicherheit von Mensch und Umwelt zu gewährleisten, werden verschiedene Leckage-Ortungsverfahren eingesetzt. Mit ihnen lassen sich austretende Gase oder Flüssigkeiten zuverlässig und schnell erfassen.

Verfahren der Leck-Erkennung und -Ortung in *Rohrleitungen und Pipelines

Es gibt mehrere, voneinander unabhängige Verfahren der Leck-Erkennung und -Ortung. Sie bauen auf physikalischen Größen wie Druck, Nenndurchfluss und Druckgradienten auf. Zum Teil werden verschiedene Leck-Erkennungs- und Leck-Ortungsverfahren miteinander kombiniert, um die Messergebnisse abzugleichen und Fehlalarme zu vermeiden.

*Druckfallverfahren – erfasst Druckabfälle in der Rohrleitung, die durch Leckagen verursacht werden
*Mengenänderungsverfahren – misst die Veränderung der Durchflussmenge in der Pipeline
*Mengenvergleichsverfahren – vergleicht die Eingangs- und Ausgangsmengen in der Rohrleitung
*Druckgradientenverfahren – misst die Änderung des Druckgradienten in der Pipeline
*Druckstoßerfassung – ermittelt Druckstöße in der Rohrleitung, die durch Leckagen hervorgerufen werden
*Druckdifferenzverfahren – vergleicht den Ruhedruck von Pipelineabschnitten
*Sensoren-basierte Verfahren – erfassen die Schallwellen des ausströmenden Mediums


Einsatzbeispiele von sensoren-basierten Leck-Erkennungs- und -Ortungssystemen (LEOS) für Rohrleitungen

British Petroleum setzt seit Herbst 2007 LEOS Systeme zur Leckageüberwachung von 3,1 Meilen oberirdischer Pipelines im Fördergebiet Alaska Greater Prudhoe Bay ein.

Zur Überwachung der geplanten CO-Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen wird die Bayer AG ebenfalls Leck-Erkennungs- und -Ortungssysteme einsetzen. Hier kommen neben mengen- und druck-basierten Techniken zur Erkennung von austretendem Kohlenmonoxid auch höchst empfindliche Laser-Gassensoren zum Einsatz.

Leck-Erkennungs- und -Ortungssysteme werden bei unterirdischen und oberirdischen Pipelines, Flussquerungen, Offshore, in der Arktis, an Flughäfen und bei Tanklagern und Gasspeichern genutzt. Durch ihren hohen technischen Entwicklungsstand schützen sie wirksam Mensch und Umwelt.

Quelle: bmk/pressebüro / pressbot.net

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30.09.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 941 X

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