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Der globale Speisezettel ändert sich – Übergewicht wird zum zentralen Problem in ärmeren Entwicklungsländern


Bonn/Köln – Bisher kämpfte die Welternährungsorganisation (FAO) http://www.fao.org vor allem gegen Unterernährung. Jetzt kommt ein völlig neues Problem hinzu: Veränderte Essgewohnheiten überall auf der Welt führen zu immer mehr Fettleibigkeit. So nehme in Brasilien und Mexiko, in Indonesien und Malaysia das Problem der Fettleibigkeit dramatisch zu, schreibt die Welt http://www.welt.de. Insbesondere in den ärmeren Entwicklungsländern litten immer mehr Menschen an Übergewicht – mit gravierenden Folgen, da es an medizinischer Hilfte zum Beispiel bei Diabetes fehlt.

In Russland, der Ukraine, Brasilien und Mexiko gibt es laut Welt immer mehr kaufkräftige Konsumenten: „Indiens Bevölkerung wächst derzeit doppelt so schnell wie die Chinas. Immer mehr junge Menschen zieht es in die Städte. Immer mehr Frauen sind berufstätig. Sie haben immer weniger Zeit, sich um die Ernährung ihrer Familien zu kümmern. Die Speisen müssen schnell und bequem zuzubereiten sein – wie Tiefkühlpizza oder Dosensuppen.“ Die Folge: Die Menschen essen zu viel, zu fett und zu süß.

Doch auch in den „entwickelten“ Industrienationen ist dieses Problem weiterhin akut. In Griechenland, so Welt-Redakteurin Claudia Ehrenstein, sind drei Viertel der Bevölkerung zu dick, in Deutschland immerhin 60 Prozent. „Die Menschen in den westlichen Ländern nehmen wesentlich mehr Kalorien zu sich als ihre Vorfahren. Dabei ist der Anteil körperlicher Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten in all diesen Ländern stark zurückgegangen. Hinzu kommen beruflicher Stress und Zeitknappheit. Nicht nur die schlanke Linie, auch die Gesundheit bleibt bei einer solchen Lebensführung auf der Strecke“, sagt Ulrich Overdiek, Inhaber von Vivamangiare Wellfood http://www.vivamangiare.de in Köln. Sein eigenes Unternehmen geht andere Wege: „Wir wollen unsere Kunden nicht erziehen und belehren, sondern ihnen zeigen, dass man zugleich schnell, lecker und gesund essen kann. Daher sehen wir bei unserem Speisenangebot die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung als wegweisend an.“


Quelle: medienbüro.sohn / pressbot.net

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Firma: medienbüro.sohn
Name: Gunnar Sohn
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WWW: http://www.ne-na.de
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02.10.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 215 X

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