anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in ca. 60.000 Artikel gesucht

 PM online: 65.351
 Redakteure registriert: 3.751
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 16.026.878

Bäcker fordern den Stopp der Verpackungsnovelle


Protestaktion gegen Müllverordnung im Kammerbezirk Cottbus

Mit der Sammlung von Unterschriften will das Bäckerhandwerk die geplante fünfte Novellierung der Verpackungsverordnung stoppen. Die neue Regelung soll stärker zwischen privaten und wirtschaftlichen Verbrauchern trennen: Betriebe des Lebensmittelhandwerks müssen danach eine zusätzliche Entsorgungsgebühr für Verpackungsmaterial wie Tüten oder Folien zahlen, oder diese zur eigenen Entsorgung zurücknehmen.

Download der Pressemitteilung im PDF-Format:
www.4iMEDIAdownload.com/PM/HWK/460-3-PM-Verpackungsnovelle-111007.pdf

Werner Klinkmüller, Obermeister der Lausitzer und Spreewälder Bäcker- und Konditoren-Innung, hält diese Verordnung für unzumutbar: „Wir wissen, dass nur wenige der von unseren Betrieben herausgegebenen Verpackungen tatsächlich in der gebührenpflichtigen Tonne des Dualen Systems landen.“ Viel häufiger würden diese Verpackungsmaterialien über den Hausmüll entsorgt. „Die Kosten dafür werden bereits über die Gebühren der Haushalte an die kommunalen Entsorger getragen“, so Klinkmüller. „Um die Kunden an dieser Protestaktion zu beteiligen, liegen in jedem Innungsbetrieb Unterschriftenlisten aus.“

Auch die Handwerkskammer Cottbus (HWK) befürchtet für alle Betriebe des Lebensmittelhandwerks durch die Novellierung weitere Kosten. „Diese würden sich, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Energie- und Rohstoffpreise, auf die Lebensmittelkosten auswirken. Der Verbraucher müsste mehr zahlen“, so Walter Grazzeck, Abteilungsleiter der Unternehmensberatung der HWK.

Die Einführung eines Rücknahmesystems für Papiertüten, Unterlagen und Einschlagpapier für Backwaren bis hin zu Folien und Zwischenlagen bei Fleisch- und Wurstwaren verursachen für den Handwerker zusätzliche Investitionskosten. Diese rentieren sich nicht, da nicht davon auszugehen ist, dass die Verbraucher die Verpackungen in das Geschäft zurückbringen. Stimmen Bundesrat und Bundestag der Novelle zu, müssten sich die Betriebe auch auf zusätzlichen Verwaltungsaufwand einstellen - sie müssen erfassen, wie viele Verpackungen sie über den Verbraucher entsorgen.

Hintergrund:
Das Bundesministerium für Natur, Umwelt und Reaktorsicherheit hat am 19. September auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die fünfte Novelle der Verpackungsverordnung beschlossen. Zur Umsetzung müssen Bundesrat und Bundestag der Novelle noch zustimmen. Im Vordergrund steht die haushaltsnahe Erfassung von Verkaufsverpackungen. So verpflichtet die Verordnung Hersteller und Vertreiber von Verkaufsverpackungen, die bei privaten Endverbrauchern anfallen, zur Teilnahme am dualen System.

Handwerkskammer Cottbus
Altmarkt 17
03046 Cottbus

Ansprechpartner:
Walter Grazzeck

Abteilungsleiter
Unternehmensberatung

Telefon: 0355 7835-156

grazzeckhwk-cottbus.de
www.hwk-cottbus.de


Lausitzer und Spreewälder
Bäcker- und Konditoren-
Innung:

Innungsobermeister
Werner Klinkmüller

Lange Straße 18
15926 Luckau

Telefon: 03544 2079


Versendung erfolgt im Auftrag der HWK Cottbus
durch 4iMEDIA Berlin/Brandenburg (Cottbus)
------------------------------------------------

4iMEDIA Journalistenbüro
Inhaber: Kay A. Schönewerk
Geschäftsstelle Berlin/Brandenburg
Tuchfabrik . Parzellenstraße 10
03046 Cottbus

Quelle: 4iMEDIA Journalistenbüro / pressbot.net

11.10.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 373 X

Top Tags

Handwerkskammer   Bäcker-   Werner   Telefon   Folien   Walter   Unternehmensberatung   Bundestag   dualen   Betriebe   Hintergrund   Bundesrat   Verordnung   Spreewälder   Verbraucher   Verpackungen   Cottbus   Novellierung   BerlinBrandenburg   Protestaktion   Lebensmittelhandwerks   iMEDIA   Lausitzer   Abteilungsleiter   Kosten   Klinkmüller   Verkaufsverpackungen   Grazzeck   Verpackungsverordnung   Novelle