anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in ca. 60.000 Artikel gesucht

 PM online: 65.347
 Redakteure registriert: 3.750
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 16.023.722

Volkskrankheit Depression: hohe Dunkelziffer


(djd/pt). Rund 15 Prozent der Frauen und acht Prozent der Männer durchleben laut Bundesgesundheitssurvey 2004 innerhalb eines Jahres eine depressive Phase. Mit knapp neun Prozent sind psychische Störungen mittlerweile sogar der vierthäufigste Grund für eine Krankschreibung, errechnete der BKK Bundesverband. Dabei ist gerade bei der Depression die Dunkelziffer hoch - den rund vier Millionen Patienten, bei denen eine Depression diagnostiziert wurde, steht laut Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Dunkelziffer von nochmals vier Millionen Betroffenen gegenüber.



Erste Hilfe wird in der Anonymität leichter angenommen



Viele Menschen trauen sich trotz aller gesundheitlichen Aufklärung nicht, ihren Hausarzt, einen Psychologen oder Psychiater aufzusuchen, wenn sie Hilfe brauchen. Anonyme und unkomplizierte Hilfe erleichtert es den Betroffenen, sich zu öffnen und mit ihren Problemen auseinanderzusetzen. Qualifizierte Beratung und Unterstützung finden sie dabei ab dem 1. Oktober im Internet unter www.meinpsychiater.de. Betroffene, aber auch Angehörige können dort ihre Anliegen schildern und bekommen nach spätestens 24 Stunden Antworten von ausgewählten Psychiatern und Psychologen. Das Portal kann und soll nicht die Behandlung durch den Arzt oder Psychiater ersetzen. "Wir zeigen den Patienten Lösungswege auf und nennen ihnen erste Anlaufstellen", sagt Dr. Ralf Fischbach, Vorstandsvorsitzender der Qualimedic.com AG, die seit 1999 Erfahrung mit Internetportalen für medizinische Beratung hat. "Das Online-Portal ist nur eine Ergänzung zum Praxisbesuch oder gibt überhaupt erst den Anstoß dazu", so Fischbach.



Die Stigmatisierung durchbrechen



Am Arbeitsplatz, aber sogar in der Familie fühlen Menschen mit psychischen Störungen sich oft stigmatisiert. Häufig schämen sie sich für ihr vermeintliches Versagen und geraten so leicht in einen Teufelskreis aus Selbstvorwürfen und Abkapselung. Diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist ein wichtiges Ziel von www.meinpsychiater.de. Der Zugang zum Portal kostet fünfzehn Euro pro Quartal. Die reine Schutzgebühr trägt nicht die Kosten für das Portal, es wird vielmehr aus den Gewinnen des Betreibers Qualimedic mitfinanziert, denn ablenkende Bannerwerbung hält der Betreiber an dieser Stelle nicht für angebracht. Um die Ratsuchenden zu schützen, ist eine Registrierung für jeden Nutzer erforderlich. Dadurch wird auch eine missbräuchliche Nutzung der Sprechstunden wirkungsvoll unterbunden. Patienten, die dringende Hilfe brauchen, finden auf der Website auch Notfall-Telefonnummern und Adressen von Anlaufstellen in ihrer Region.

Quelle: djd / pressetreff.de

20.10.2007 - 9:05 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 151 X

Top Tags

Antworten   Aufklärung   Anliegen   Anstoß   Adressen   durchbrechen   Anonymität   Fischbach   Patienten   Angehörige   Abkapselung   Arbeitsplatz   Psychologen   Behandlung   Portal   Bannerwerbung   Arzt   Depression   Beratung   Anlaufstellen   Prozent   meinpsychiater   Qualimedic   Psychiater   Betroffenen   Anonyme   Millionen   Dunkelziffer   laut   Störungen