Den Durchfall stoppen, bevor er gefährlich wird
(rgz). Durchfall ist bei Kleinkindern eine der häufigsten Erkrankungen. So wird das Zahnen oft von Blähungen und dünnflüssigen Stühlen begleitet und bei manchen Erkältungen kann auch das zarte Verdauungssystem leicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem stecken Krabbelkinder alles in den Mund, was sie in ihre kleinen Finger kriegen. Dabei gelangen allerlei Bakterien und Keime in den Organismus, auch solche, die er über die Verdauung wieder ausscheidet. Dies ist übrigens ein wichtiger Prozess zur Stärkung des kindlichen Immunsystems. Solche Verdauungsstörungen vergehen meist schnell wieder von selbst. Bei hartnäckigen Durchfällen ist allerdings Vorsicht geboten. Hier könnten gefährliche Rotaviren dahinter stecken.
Durchfall kann bei kleinen Kindern schnell gefährlich werden
Besonders in der Übergangszeit zum Winter treten virale Darmerkrankungen gehäuft auf. In der trockenen Heizungsluft können die Erreger sich leichter verbreiten, außerdem ist das Immunsystem der meisten Menschen zu dieser Jahreszeit geschwächt. Für Erwachsene eher lästig, können Durchfälle für Säuglinge und Kleinkinder jedoch gefährliche Ausmaße annehmen. Hält der Durchfall länger als sechs Stunden an, sollte schnellstens der Arzt aufgesucht werden. Bei zu hohem Flüssigkeitsverlust kann es leicht zu einem bedrohlichen Austrocknen des Organismus kommen - das Kind müsste stationär behandelt werden.
Den Durchfall rechtzeitig stoppen
Doch so weit muss es nicht kommen: Mit dem neuartigen Wirkstoff Racecadotril (Tiorfan) steht eine wirksame Therapie gegen leichten bis schweren Durchfall für Kinder und Säuglinge nach dem 3. Monat zur Verfügung. Die Wirkung tritt bereits nach 30 Minuten ein und schon wenige Stunden nach der Einnahme haben sich die Symptome deutlich gebessert oder sind sogar verschwunden. Außerdem kommt es bei dem Präparat im Gegensatz zu anderen Durchfallmitteln nur selten zu einer Verstopfung, so dass die Erreger mit dem Stuhl ausgeschieden werden können. Das Pulver wird von den kleinen Patienten gerne eingenommen, da es angenehm nach Aprikose schmeckt. Es kann dem Kind auf einem Löffel mit etwas Brei oder Apfelmus gegeben oder mit einer geringen Menge Flüssigkeit zum Trinken angeboten werden.
Quelle: djd / pressetreff.de
20.10.2007 - 9:05 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 203 X

RSS Feed