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Energiepass macht Wärmepumpentechnik interessant


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(djd/pt). Ab Mitte des nächsten Jahres wird es auch für Besitzer von Altbauten ernst: Auch für sie wird dann der Energiepass im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) Pflicht. Für Gebäude, die bis 1965 gebaut wurden, gilt die Pflicht bereits ab dem 1. Juli 2008, neuere Gebäude haben noch eine "Schonfrist" bis zum 1.1.2009 (Infos gibt die Deutsche Energieagentur unter www.dena.de). Wer beim Energiepass schlecht abschneidet, verschwendet nicht nur unnötig teure Energie, sondern muss auch mit einem sinkenden Wert seiner Immobilie beim Kauf oder der Vermietung rechnen.



Große Energiesparpotenziale in privaten Haushalten



Neben der Fassade sowie Fenstern und Türen sind es vor allem veraltete Heizkessel, die das Geld buchstäblich aus dem Schornstein jagen. Tatsächlich planen nach einer Studie der TU Berlin 15,1 Prozent der Hausbesitzer den Einbau eines Heizkessels, viele denken parallel über eine Heizungsmodernisierung und eine Erneuerung der Warmwasserbereitung nach. Gänzlich ohne Brennstoffe kommt die mittlerweile ausgereifte und zuverlässige Wärmepumpentechnik aus. Alleine 80.000 Installationen hat etwa der Hersteller Ochsner (www.ochsner.de) in den letzten 30 Jahren realisiert. Er weist darauf hin, dass der Einbau einer Wärmepumpe im Altbau heute auch ohne Erdarbeiten erfolgen kann, denn neben Boden und Grundwasser lässt sich aus der Luft auch bei Minusgraden genügend Energie gewinnen, um Vorlauftemperaturen von 65 Grad zu erreichen. Ein angenehmer Nebeneffekt der Technik ist es, dass sie im Sommer durch eine Umkehrung ihres Funktionsprinzips auch zur Kühlung benutzt werden kann, ohne dass eine zusätzliche Klimaanlage fällig wird. Auch der Raum für Öltank oder zur Lagerung von Pellets kann eingespart werden und sinnvoller als Vorratsraum oder Hobbykeller genutzt werden.



Jetzt Förderungen nutzen



Im Rahmen der Klimaschutzmaßnahmen fördern Bund und Länder, zum Teil auch Gemeinden, private Investitionen in eine Verbesserung der Energiebilanz. Dazu stellen sie zinsbegünstigte Kredite sowie direkte Förderungen zum Beispiel über die KFW Förderbank bereit.

Quelle: djd / pressetreff.de

20.10.2007 - 9:05 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 586 X

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