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Allianz Sachgruppe Deutschland im 1. Halbjahr 2005




Schaden- und Unfallversicherung weiter im Aufwind - 6,3 Milliarden Euro Umsatz – Assistance-Produkte stark gefragt – Weniger Schäden – Versicherungstechnisches Ergebnis erneut verbessert

Allianz Versicherungs-AG, München, 18. August 2005 - Ein gutes Neugeschäft, rückläufige Storni, weniger Schäden und reduzierte interne Kosten kennzeichneten im 1. Halbjahr 2005 das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft der inländischen Allianz Gesellschaften (Allianz Sachgruppe Deutschland/SGD). "Wir haben in den ersten sechs Monaten eine nochmalige Verbesserung des versicherungstechnischen Ergebnisses um 84 Millionen auf 430 Millionen Euro erreicht", betont Reiner Hagemann, Chef der Allianz SGD und Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG.

Umsatz

Die Allianz Sachgruppe Deutschland verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2005 einen Bruttoumsatz von 6,3 Milliarden Euro. Er lag um 1,7 Prozent unter dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (6,4 Milliarden Euro). Der Bestand an Versicherungsverträgen ging um 0,5 Prozent auf 40,8 Millionen zurück, nach einem Minus von noch 2,4 Prozent im 1. Halbjahr 2004. "Die Anzahl der bei uns versicherten Kraftfahrzeuge nahm allerdings wieder um 0,9 Prozent zu, nachdem unser im Herbst 2004 eingeführter neuer Auto-Tarif zu mehr Neuabschlüssen geführt hat", so Reiner Hagemann.

Dresdner Bank und Dienstleistungsversicherungen

Die Dresdner Bank vermittelte der Allianz in den ersten sechs Monaten des Jahres nahezu 51.000 Schaden- und Unfallversicherungsverträge. Das ist ein Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert.

Als sehr erfreulich wertet der Vorstandsvorsitzende der Allianz Versicherungs-AG auch das große Interesse der Verbraucher an den neuen Dienstleistungsversicherungen seines Hauses. Seitdem die Allianz Mitte 2004 den Haus- und Wohnungsschutzbrief und die Unfallversicherung 60 Aktiv eingeführt hat, konnten nahezu 300.000 dieser neuen Versicherungsprodukte mit Assistance-Komponenten verkauft werden, mehr als 103.000 davon im 1. Halbjahr 2005. "Im Schadenfall erlebt der Kunde unsere Kompetenz als echter Problemlöser", erklärt Reiner Hagemann, "weil wir nicht nur Kosten übernehmen, sondern für den Kunden auch die im Notfall erforderlichen Hilfen und Dienstleistungen organisieren."

Schäden und versicherungstechnisches Ergebnis - Der Allianz SGD wurden in den ersten sechs Monaten 2005 insgesamt 1,8 (1,9) Millionen Schäden gemeldet. Der Bruttoschadenaufwand lag mit 2,8 Milliarden Euro um 2,4 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Dies ist insbesondere auf eine günstige Entwicklung im Bereich der Elementarschäden zurückzuführen. Für Großschäden waren 291 (265) Millionen Euro aufzuwenden. Die Bruttoschadenquote sank um 0,3 Prozent-Punkte auf 55,9 Prozent.

Das versicherungstechnische Ergebnis erhöhte sich gegenüber dem des entsprechenden Vorjahreszeitraumes deutlich auf 430 (346) Millionen Euro.

Mitarbeiter und Vermittler - Im Vergleich zum Jahresende 2004 ging bei der Allianz SGD die Zahl der Beschäftigten um 3,5 Prozent oder 1072 auf 29.128 zurück. Die hauptberufliche Vertriebskapazität reduzierte sich auf 16.542 (16.832) Vermittler. Zu ihr zählen 10.180 (10.252) General- und Hauptvertreter sowie 6362 (6580) angestellte Verkäufer in Allianz Agenturen, in Filialen der Dresdner Bank und in Genossenschaftsbanken sowie die Bezirksinspektoren der Allianz.

Ergebnis und Ausblick - Das Ergebnis aus Kapitalanlagen, deren Buchwert sich auf 21,5 (21,1) Milliarden Euro erhöhte, lag mit 343 (966) Millionen Euro erwartungsgemäß deutlich unter dem Vergleichswert, der im 1. Halbjahr 2004 von einmaligen Sondereffekten beeinflusst war. Entsprechend erreichten auch das nichtversicherungstechnische Ergebnis mit 310 (940) Millionen Euro und das Gesamtergebnis vor Steuern mit 740 (1286) Millionen Euro nicht die Größenordnung der ersten sechs Monate im Jahr 2004. "Dennoch ist dies ein hervorragendes Halbjahresergebnis" erklärt Reiner Hagemann.

"Wenn es zu keinen großen Elementarschäden mehr kommt, erwarte ich für das Gesamtjahr 2005 eine kombinierte Schaden-Kosten-Quote etwa auf dem Niveau des Jahres 2004." Sie betrug damals 88,5 Prozent und war die bisher niedrigste und damit beste in der Geschichte der Allianz SGD. Auch das versicherungstechnische Ergebnis würde dann den Rekordwert des Jahres 2004 noch übertreffen.

Das Gesamtergebnis dürfte nach Einschätzung Hagemanns in etwa der - um die Sondereffekte im Kapitalanlageergebnis bereinigten - Größenordnung des Vorjahres entsprechen. Die Allianz Sachgruppe Deutschland rechnet 2005 mit einem leichten Rückgang der Beitragseinnahmen. Dies entspricht auch der Einschätzung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für den deutschen Versicherungsmarkt insgesamt.

Zu der von der Allianz Versicherungs-AG geführten Sachgruppe Deutschland gehören u. a. die Frankfurter Versicherungs-AG und die Bayerische Versicherungsbank AG.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.

 

Allianz AGFon: +49 89 3800-0Fax: +49 89 3800-3425 E-Mail senden



Quelle: ALLIANZ / pressrelations.de

18.08.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 86 X

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