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21. August: Turniererfolg in Braunschweig - Sieg in Berlin - Lackovic verletzt - Supercup - SG-Termine




Bundesliga-Cup in Braunschweig: Die SG gewinnt den dritten "Pott" Die SG Flensburg-Handewitt hat es wieder einmal geschafft. Auch beim dritten Vorbereitungs-Turnier, dem Bundesliga-Cup in Braunschweig, entführte der Deutsche Pokalsieger den "Pott". Als Sören Stryger nach dem 31:29 (17:15)-Finalsieg gegen den TBV Lemgo den riesigen Pokal entgegennahm, war der elfte Erfolg im elften Testspiel perfekt. "Wir haben auch in der Vorbereitung das Ziel, möglichst alles zu gewinnen", zeigte sich SG-Trainer Kent-Harry Andersson sehr zufrieden. Und Manager Thorsten Storm ergänzte: "Es ist zwar noch Luft nach oben, aber das Ganze sieht schon sehr sicher aus." Die 60 Minuten gegen den TBV Lemgo verlangten der SG aber noch einmal alles ab. Zwar führte der spätere Turniersieger schnell mit 12:8 (15.), doch die Ostwestfalen konterten. Als sie in der 53. Minute mit 27:25 vorne lagen, drohte die stolze SG-Serie zu reißen. Letztendlich war es Dan Beutler, der beim Stande von 30:29 einen freien Wurf von Florian Kehrmann parierte. Im Gegenstoß markierte Goran Sprem das erlösende, letzte Tor. "Toll, dass wir nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurückgekehrt sind", zog Kent-Harry Andersson den Hut vor seiner Truppe.

Der Auftakt am Samstag verlief leicht und locker. Der französische Vertreter US Creteil wurde mit 24:20 (15:5) in die Schranken verwiesen. Schon nach zehn Minuten – es hieß 8:2 – waren die Würfel gefallen. Nach der Pause stellten die Franzosen ihre Deckung um. Mit einer etwas offensiveren Variante kam ein Bruch ins SG-Spiel, die in allen drei Turnier-Partien im zweiten Durchgang nachließen. "Ich muss noch analysieren, woran das lag", kündigte Kent-Harry Andersson an. Nach dem Schlusspfiff des Samstags-Spiels verweilten die SG-Cracks in der Braunschweiger Volkswagenhalle, um die anderen Partien zu sehen. Danach folgte ein Empfang für alle Teilnehmer im Braunschweiger "PlayOff-Hotel". Ein langer Abend war es aber nicht. Am Sonntag wartete schon um acht Uhr das Frühstuck, um 12 Uhr stand die zweite Gruppen-Begegnung gegen die HSG Nordhorn auf dem Programm. Die SG war gleich aufgeweckt und legte beim 9:5 (11.) eine erste klare Führung vor, die bis zum 20:17 (33.) Bestand hatte.

Fünf "verseuchte" Minuten sorgten allerdings für Nervenkitzel. Plötzlich führte Nordhorn mit 21:20. Marcin Lijewski und Joachim Boldsen, der 23 Sekunden vor dem Abpfiff traf, retteten den 22:21 (15:9)-Erfolg. Einziger wirklicher Wermutstropfen in Braunschweig: Neben Blazenko Lackovic (Knie-Operation) musste auch Johnny Jensen wegen Knie-Problemen pausieren. Michael V. Knudsen ging dafür über die volle Distanz und gehörte einmal mehr zu den Aktivposten im SG-Dress. "Manchmal denke ich, er spielt schon seit Jahren bei uns", staunte Thorsten Storm. Außerdem verdienten sich die beiden Torhüter und die Spielmacher die besten Noten. "Wenn Joachim Boldsen und Glenn Solberg ohne Verletzungen bleiben, haben wir eine sensationelle Mittelachse mit zwei völlig unterschiedlichen Spielertypen", beobachtete Thorsten Storm.

Finale TBV Lemgo – SG Flensburg-Handewitt 29:31 (5:15) Torschützen Lemgo: Stephan (6), Schwarzer (5), Preiß (4), Ramota (3), Zerbe (4), Binder (3), Tempelmeier (2), Kehrmann (2) SG: Holpert (8 Paraden), Beutler (7 Paraden) -  Solberg (2), Nielsen (1), Sprem (5), Christiansen (7/4), Stryger (2), Lijewski (2), Boldsen (6), Kos (2), Knudsen (4)

Vorrunde US Creteil – SG Flensburg-Handewitt 20:24 (5:15) SG: Holpert (13/1 Paraden) -  Solberg, Nielsen (2), Sprem (3), Christiansen (4/1), Stryger (4/1), Lijewski (5), Boldsen, Kos (1), Knudsen (5) HSG Nordhorn – SG Flensburg-Handewitt 21:22 (9:15)

SG: Beutler (9 Paraden) -  Solberg (1), Nielsen, Sprem (1), Christiansen (2/2), Stryger (2), Lijewski (3), Boldsen (6), Kos, Knudsen (7)

Max-Schmeling-Halle: Die SG begeisterte eine Halbzeit Das war ein Handball-Abend, mit dem alle zufrieden waren. Die SG Flensburg-Handewitt bestätigte mit dem 38:23 (23:11) bei den Füchsen Berlin eindeutig ihre Favoritenrolle, während die Gastgeber ihre Premiere in der Max-Schmeling-Halle als gelungen bewerten durften. Immerhin 3577 Zuschauer waren gekommen und entfachten eine schöne Stimmung. Der Deutsche Pokalsieger überließ nichts dem Zufall und stand von Anfang an sehr solide in der Deckung. Jan Holpert stockte schnell seine Paraden-Statistik auf.

SG-Trainer Kent-Harry Andersson nutzte die Gelegenheit, um fast allen Akteuren reichlich Einsatzzeit zu gewähren. Lediglich Johnny Jensen pausierte wegen seinem lädierten Knie. Blazenko Lackovic war erst gar nicht mitgefahren, da er in Flensburg sein Reha-Programm absolviert. In der zweiten Halbzeit mischten die Berliner, bei denen Christian Rose sechs Treffer erzielte, besser mit. Nach dem Schlusspfiff gingen die Blicke bei der SG gen Braunschweig zum Bundesliga-Cup. Noch am späten Abend reiste der SG-Tross weiter nach Niedersachsen, um dort ein Hotel zu beziehen. Am morgigen Samstag um 14 Uhr steht die erste Partie gegen US Creteil an.

Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt 23:38 (11:23) SG: Beutler (31.-60.), Holpert (1.-30.) -  Solberg (3), Nielsen (2), Friis (1), Sprem (3), Christiansen (6), Holm (3), Stryger (7), Lijewski (4), Boldsen (2), Kos (4), Knudsen (3)

Blazenko Lackovic: Kniespiegelung – Pause bis zum Bundesliga-Start

In einer 20-minütigen Operation wurde Blazenko Lackovic am heutigen Mittwoch in der Ostseeklinik Damp ein Teil des Außenmeniskus entfernt. Während der Kniespiegelung diagnostizierten Dr. Hannes Horns und SG-Mannschaftsarzt Dr. Hauke Mommsen insgesamt aber intakte Knorpelverhältnisse im Knie. Ein "Comeback" des Halblinken der SG Flensburg-Handewitt beim Bundesliga-Start in Lübbecke (7. September) scheint daher mehr als realistisch zu sein. "Es ist unser Ziel, ihn bis dahin wieder einsatzfähig zu bekommen", erklärt Dr. Hauke Mommsen. Der Eingriff war die Folge einer alten Meniskus-Verletzung, die Blazenko Lackovic vor den Olympischen Zielen 2004 erlitten hatte. Damals hatte der Kroate die Blessur nicht richtig auskurieren können und schloss sich dem SG-Tross mit einem sogenannten "Reizknie" an. Nach Behandlungen durch das Medical Team der SG erreichte der 24-Jährige im Laufe der letzten Serie seine volle Einsatzfähigkeit.

Vor vier Tagen klagte er aber erneut über Probleme im Knie. So entschied sich Dr. Hauke Mommsen zum operativen Eingriff: "Jetzt, vor der Saison, ist es der beste Zeitpunkt." Die Vorbereitung auf das Comeback beginnt für Blazenko Lackovic sofort. Lymphdrainage bei Michael Brink und Krankengymnastik bei Andreas Mau stehen auf dem Programm. Nach rund einer Woche wird der Rückraum-Akteur wieder mit dem Lauf-Training starten. Eine Woche weiter erweitern auch Schnellkraft und Richtungswechsel das Übungs-Repertoire. In den nächsten Partien müssen auf dem Handballfeld aber andere in die Rolle von Blazenko Lackovic schlüpfen. "Unser Kader ist in der Breite gut aufgestellt", erklärt SG-Manager Thorsten Storm. "Nun müssen Kasper Nielsen und Youngster Nichlas Holm in die Bresche springen. Außerdem ist Joachim Boldsen auf dieser Position kampferprobt."

Supercup: Lösung gefunden Der Prämien-Streit im Vorfeld des Supercups in München (30. August, 20 Uhr) ist beigelegt. "Wir haben eine Lösung gefunden, die alle Seiten zufrieden stellt", erklärte Thorsten Storm, Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt, ohne dabei über Geldsummen in der Öffentlichkeit zu reden. "Es hat Kommunikations-Probleme gegeben. Wenn wir von Vorneherein eingebunden worden wären, wären diese nicht entstanden. Man wird aus diesen Fehlern lernen und im nächsten Jahr anders vorgehen." Insgesamt bewertet Thorsten Storm den Supercup, der vielleicht sogar in einer ausverkauften Münchener Olympiahalle stattfindet als es ein tolles Projekt. "Vom Konzept bis zur Umsetzung haben die Agentur Saltico und Frank Bohmann bis zum jetzigen Zeitpunkt eine sehr gute Arbeit geleistet." Keine Frage: Bei der SG freut man sich auf dieses Event.

SG-Termine 25. August, 19 Uhr: Jacob Cement Cup mit Gorenje Velenje und FC Kopenhagen (Campushalle) 30. August, 20 Uhr: Supercup gegen THW Kiel (München) 7. September, 20 Uhr: SG beim TuS N-Lübbecke 10. September, 19.30 Uhr: SG gegen GWD Minden-Hannover (Campushalle) 

Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.sg-flensburg-handewitt.de

SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG GeschäftsstelleEckenerstr. 24 D-24939 Flensburg Deutschland / Germany Telefon: +49 461 1609 60 Fax: +49 461 16 09 622 eMail: officesg-flensburg-handewitt.de



Quelle: SG FLENSBURG- HANDEWITT / pressrelations.de

22.08.2005 - 18:04 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 130 X

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