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BfS bietet Beteiligung an der Diskussion der "Leitlinien Strahlenschutz" an




16. Juni 2005 - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) möchte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit stärker auf die gesundheitlichen Wirkungen von Strahlung richten. Die Strahlenschutzbehörde des Bundes hat in den letzten Monaten mit den "Leitlinien Strahlenschutz" Positionen zu 18 grundsätzlichen Fragen erarbeitet, in denen es die Grundlagen des Strahlenschutzes sowie die zukünftigen Herausforderungen darlegt.



Bevor diese Leitlinien als Handlungsmaxime für die nationalen und internationalen Diskussionen im Strahlenschutz für die nächsten Jahre zu Grunde gelegt werden, sollen die darin vertretenen Ansichten und Konzepte öffentlich zur Diskussion gestellt werden. Neben den Grundlagen des Strahlenschutzes, Rechtfertigung, Dosisbegrenzung und Optimierung, wird auch auf Einzelfragen und spezielle Anwendungsgebiete eingegangen. Behandelt werden "Dauerbrenner" wie Radon, Freigabe radioaktiver Stoffe oder medizinischer Strahlenschutz ebenso wie Dosis- und Dosisleistungs-Effektivitätsfaktor und der Einfluss des Gewebe-Wichtungsfaktors auf das Brustkrebsrisiko. Der Schutz von Natur und Umwelt vor ionisierender sowie auch nichtionisierender Strahlung ist ebenso Thema wie über den reinen Strahlenschutz hinausgehende Fragestellungen wie risikobasierte Bewertungsverfahren und Vorsorge.

Das BfS stellt die Leitlinien in der Zeit vom 16. Juni bis 08. September auf der BfS-Homepage ( www.bfs.de ) ein. Kommentare zu den Leitlinien können während dieser Zeit an das BfS unter leitlinienbfs.de gerichtet werden. Ihr Engagement ist uns Verpflichtung, Ihre Meinungen, Bedenken und Kritik zu berücksichtigen.



Bundesamt für StrahlenschutzPostfach 10014938201 SalzgitterTel. 01888/333-1130Fax. 01888/333-1150email: infobfs.de

16.06.2005 - 22:41 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 336 X