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Für mehr Zivilgesellschaft in der Kultur




Weniger staatliche Subvention

24. August 2005: Aus Anlass der Interpretation der "Wahlprüfsteine" durch den Deutschen Kulturrat erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Nooke MdB:

In der Vergangenheit ist oft der Eindruck entstanden, es gebe so etwas wie eine zentral organisierte politische Gesamtvertretung "der Kultur" in Deutschland.

Irrtum: Die "organisierte Zivilgesellschaft" besteht nicht nur aus wenigen Spitzenverbänden samt Funktionären. Diese leben von staatlicher Subvention, aber gerade das ist nicht Zivilgesellschaft.

Daneben wird das Engagement der vielen hunderttausend ehrenamtlich Aktiven in der Kultur in der Öffentlichkeit oft kaum wahrgenommen. Die vielen Verbände mit ihren sehr unterschiedlichen Kenntnissen und Bedürfnissen müssen sich wieder mehr Gehör verschaffen können - in der Gesellschaft wie in der Politik.

Die Union unterstützt darum alle, die ihr persönliches Engagement - und nicht selten erhebliche finanzielle Mittel - für die Kultur einbringen. Die Union will dazu beitragen, dass mehr Menschen ermutigt und in die Lage versetzt werden, sich zu engagieren und will die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement weiter verbessern.

Wir brauchen mehr Zivilgesellschaft und weniger staatliche Subvention für politische Interessenvertretungen.

Autor(en): Günter Nooke

 

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen BundestagPlatz der Republik 1, 11011 Berlin mailto:fraktioncducsu.de

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Quelle: CDU/CSU-FRAKTION / pressrelations.de

24.08.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 251 X