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Freiburger Infrarot-Kolloquium am Fraunhofer IAF

Bereits zum 38. Mal trafen sich Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik, um ihre neuesten Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Infrarot-Bauelemente zu diskutieren.

Infrarotdetektoren – Unsichtbares sichtbar machen

Die moderne Infrarottechnik geht längst über das Stadium einfacher Nachtsichtgeräte oder Thermokameras zur Überprüfung der Isolierung von Gebäuden hinaus. Gerade bei der Entwicklung von Infrarotkameras, mit denen extrem geringe Temperaturunterschiede erkannt werden, sind deutsche Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen weltweit führend.

Heutige Systeme sind in der Lage, Temperaturunterschiede von wenigen hundertstel Grad aufzulösen und ermöglichen damit neue Anwendungen im Bereich der Medizintechnik, der industriellen Prozesskontrolle sowie der Umweltüberwachung. Moderne Infrarotkameras ermöglichen die Überprüfung von Schweißverbindungen, die Erkennung von Fälschungen oder auch die Untersuchung des CO2-Austausches zwischen Ozean und Atmosphäre, einem bisher ungelösten Problem in der Klimaforschung. Leistungsfähige Infrarotdetektoren erhöhen auch die Sicherheit in der Luftfahrt, da mit ihnen Bedrohungen durch anfliegende Raketen frühzeitig zu erkennen sind.

Infrarotlaser – hochaktuell für die Sicherheit

Im Bereich der Sicherheitstechnik werden nicht nur Detektoren sondern zunehmend auch Infrarotlaser eingesetzt. So eignen sich Infrarotlaser in idealer Weise zur berührungslosen Detektion von Sprengstoffen und für den Nachweis gefährlicher Substanzen. Gerade durch die Entwicklung von leistungsfähigen Halbleiterlasern können kostengünstige Komponenten für den wachsenden Markt der Sicherheitstechnik bereitgestellt werden. Auch in der Medizintechnik und der Materialbearbeitung sind leistungsstarke Infrarotlaser inzwischen stark nachgefragt.

Die Entwicklung von Bauelementen für den infraroten Spektralbereich bleibt auch nach 38 Jahren in Freiburg hochaktuelles Forschungsthema mit einer stetig steigenden Anzahl neuer Anwendungen.

Dr. Klaus Heidler Solar Consulting
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Quelle: oak media GmbH / pressbot.net

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12.03.2008 - 17:20 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 296 X