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BVMW-Präsident Ohoven gegen weitere Finanzspritzen aus Steuergeldern – Insolvenz der IKB könnte ordnungspolitisches Signal sein


Bonn/Berlin - Gegen weitere Finanzspritzen aus Steuergeldern zur Rettung der IKB http://www.ikb.de hat sich der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de, Mario Ohoven, ausgesprochen. „Es darf nicht sein, dass die Sanierung der IKB zu Lasten der KfW und damit letztlich auf Kosten aller Betriebe und Bürger erfolgt."

Mehr als acht Milliarden Euro zur Deckung der Verluste müssten genug sein, betonte der Mittelstandspräsident anlässlich der IKB-Hauptversammlung. Für ihn stelle sich die Frage, ob eine geordnete Insolvenz unter dem Strich nicht die kostengünstigere Variante für den Steuerzahler wäre. „Damit würde der Finanzstandort Deutschland zugleich ein ordnungspolitisch richtiges Signal geben", so Ohoven.

Als Lehre aus der aktuellen Krise müsse die Bundesregierung die Bankenaufsicht von Grund auf reformieren und verschärfen, forderte Ohoven. So gehörten in die Aufsichtsräte der Kreditinstitute ausschließlich Finanzexperten. „Wenn der Aufsichtsrat der IKB heute jede Mitverantwortung für das Desaster von sich weist, zeigt das den akuten Handlungsbedarf."


Quelle: medienbüro.sohn / pressbot.net

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28.03.2008 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 261 X