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Presse-Info "Roter Hahn": Die Nacht der brennenden Herzen


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Mit Einheimischen auf die nächtlichen Berge beim Herz-Jesu-Fest

Am 1. Juni ist in Südtirol das Alpenglühen wörtlich zu nehmen. Zum Herz-Jesu-Fest funkeln Gipfel und Berge zur Dämmerung im Licht riesiger Herzen und Kreuze. Viele „Roter-Hahn“-Bauernhöfe sind allein aufgrund ihrer Lage ideale Aussichts-Logen für das Schauspiel. Noch näher dran allerdings sind Hof-Gäste, die zusammen mit dem Gastgeber und anderen Einheimischen aufsteigen an den Ort des leuchtenden Geschehens.
Foto: Herz-Jesu-Feuer am Ifinger-Massiv bei Meran; Bildnachweis Othmar Seehauser, SMG

Bergtouren in der Dunkelheit sind mit Vorsicht zu genießen. Zum Herz-Jesu-Fest ist es hingegen ein Erlebnis, mit ortskundigen Einheimischen in die Gipfelregionen aufzusteigen. Gäste am Wegleithof im Ultental beispielsweise können mit ihrem Gastgeber und anderen Einheimischen die 2434 Meter hohe Laugenspitze besteigen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden dann unterhalb des Gipfels Dutzende von Fackeln entzündet. Die Sicht hinunter ins Tal und auf das Bergpanorama mit all den anderen Herz-Jesu-Feuern ist atemberaubend.

Der Ursprung des frommen Lichtspektakels reicht bis in die Zeit Napoleons zurück und ist ein Gelübde, das die Tiroler seitdem immer wieder erneuern. Als 1796 die Truppen Napoleons auf das Land zumarschierten, machte der Abt von Stams den Vorschlag, sich um göttlichen Beistand zu bemühen. Man gelobte, überall das Fest des heiligen Herzens zu begehen, falls die Gefahr abgewendet werden würde. Was auch geschah. Nach der siegreichen Schlacht am Bergisel erinnerte später der Freiheitskämpfer Andreas Hofer 1809 an das Gelöbnis mit einem großen Fest. Aus dem Festtag wurde ein Feiertag, den die Nord- und Südtiroler seitdem am zweiten Sonntag nach Fronleichnam begehen. Nach dem Hochamt ziehen Prozessionen durch die Orte und das „Böllern“ – das traditionelle Schießen – kündet vom Ereignis. In der Dämmerung leuchten dann die Gipfel.

Darum lässt die Tradition sich auch ohne Bergsteigen genießen. Besonders schön ist es auch, wenn direkt am Hof ein Feuer entzündet wird, wie zum Beispiel beim Ganoi-Hof im Villnösstal. Gemeinsam wird auf die umliegenden Lichter geschaut und der Abend klingt besinnlich aus. Hoch oben am Berg ist die Herz-Jesu-Nacht dagegen noch lange nicht vorbei, schließlich steht ja noch der Abstieg bevor!

Unter der Marke „Roter Hahn“ vereint der Südtiroler Bauernbund 1300 authentisch geführte Höfe in allen Teilen des Landes. Mit den Produktlinien „Urlaub auf dem Bauernhof“ (mit gleichnamigem Katalog), „Bäuerliche Schankbetriebe“ (Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker“) und „Qualitätsprodukte vom Bauern“ (Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern“) weisen die Südtiroler den Weg für den Reisetrend der Zukunft: „Roter Hahn“ steht für Qualität und unverfälschtes Reise-Erlebnis. Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol – Brauchtum, Natur und Leben hautnah. Alle „Roter Hahn“-Höfe werden auf www.roterhahn.it und im Katalog „Urlaub auf dem Bauernhof“ beschrieben.

Weitere Auskünfte:
"Roter Hahn“ – Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol
Südtiroler Bauernbund
K.-M.-Gamper-Straße 5
I-39100 Bozen
Fon +39 0471 99 93 25
Fax +39 0471 99 93 76
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Quelle: Angelika Hermann-Meier PR / pressbot.net

02.04.2008 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 157 X