Sportwetten nicht tierisch ernst nehmen
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(djd/pt). Fußballwetten sind ja meist nur etwas für Fans und Kenner des runden Leders. Im Unterschied zum echten Glücksspiel helfen Kenntnisse und Informationen dabei, die Gewinnchancen zu erhöhen - außer es kommt mal wieder alles anders, als alle gedacht haben. Dann schlägt die Stunde der Risikofreudigen, die gegen die allgemeine Meinung auf den höchstquotierten Außenseiter gesetzt haben. Der kommt bei dieser EM ausgerechnet aus dem Gastgeberland: Österreich liegt mit einer Quote von rund 100 zu 1 weit abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Wer es noch riskanter liebt und vor allem Spaß haben will, kann jetzt online noch spannendere Wetten abschließen, zu denen nicht mal viel Fußballwissen nötig ist (siehe www.intertops.com). Dass sich das Gastgeberland Österreich mit null Toren und null Punkten aus der EM verabschiedet, halten viele für gar nicht mal so unwahrscheinlich: Die Quote lag im April bei sechs zu eins. Dass allerdings der Papst nach einem Finalsieg der Deutschen über Italien lauthals "We Are The Champions" singt, werden nur die Wenigsten glauben: Bei einer satten Quote von über 650 zu eins lohnt es sich aber vielleicht, in einer Privataudienz mal vorzufühlen, wie es um die Rockkompetenz des katholischen Oberhirten steht. Auch dass der deutsche Papst die Schweizergarde feuert, sollte Deutschland im Halbfinale der Schweiz unterliegen, halten bei einer Gewinnquote von 1000 zu eins wohl nur notorische Querköpfe für möglich. Am allerwenigsten trauen die Buchmacher aber dem deutschen Finanzminister: Die Aussetzung aller Steuern für einen Tag, falls Deutschland die Europameisterschaft erringt, wird wohl ein schöner Traum bleiben. Nicht einmal dem österreichischen Wetter können die Wetter trauen: Deutlich weniger (4,5 zu eins) bekommen die Mitspieler, wenn es beim Endspiel in Wien regnet als bei Sonne mit Temperaturen über 35 Grad (zehn zu eins).
Quelle: djd / pressetreff.de
24.04.2008 - 10:07 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 163 X
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