esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: US-Bestände treiben Ölpreise
Lüneburg, den 24. April 2008 Ein anderer Tag, das selbe Bild. Die Preise steigen in allen Disziplinen. Rohöl, Gasöl und Benzin konnten auch gestern zulegen. Es werden eine Reihe fundamentaler Gründe genannt, die den streng bullischen Trend verursachen. Kurzfristig kommt der Bestandsabbau in den USA hinzu. Die seriösesten Gründe sind der weiterhin steigende Bedarf Chinas und Indiens sowie die Produktivitätsabnahme vieler alter Quellen, deren Ersatz nicht zügig genug vorangeht. Der gewichtigste Grund ist das hohe Spekulationsinteresse, das Öl auf sich zieht. Dadurch fließt sehr viel Geld in den Markt, Geld das sinnvollen Aktivitäten entzogen wird. Die Spekulation könnte sich durch Stimmungswechsel plötzlich in einen gegenteiligen Effekt wandeln. Damit wäre sie ein gewichtiger Grund für fallende Preise. Die als seriös bezeichneten Gründe haben ein hohes Beharrungsvermögen. Sie scheinen derzeit unveränderbar zu sein. Im Dollar wird tendenziell auf Abwärts spekuliert. Gestern legte die Währung allerdings zu.
DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute), die zuständigen Institutionen für die Beobachtung der öffentlichen US-Öllagerbestände, gaben gestern ein konsistenteres Bild zur wöchentlichen Veränderung als in den Vorwochen. Sowohl die Behörde (DOE) als auch das Institut (API) gaben sinkende Gesamtbestände zu Protokoll. Die Zahlen im Einzelnen:
Rohöl: +2,4 Mio. Barrel (DOE) bzw. +0,8 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: -1,4 Mio. Barrel (DOE) bzw. -1,7 Mio. Barrel (API)
Benzin: -3,2 Mio. Barrel (DOE) bzw. -2,3 Mio. Barrel (API)
In Summe ergibt sich ein Abbau von 2,2 (DOE) bzw. 3,2 (API) Mio. Barrel. Die Importe waren höher als in der Vorwoche und geringer als im Vorjahr. Die Raffinerieverfügbarkeit ist auf 86 Prozent gestiegen. Die Veränderung ist spektakulär positiv. Insgesamt ist die Verfügbarkeit aber weiterhin erschreckend schwach. In diesem Punkt zeigt sich die Wirkung unbefriedigender Geldflüsse beispielhaft.
Ein Investment in Raffinerien würde die Versorgungssicherheit verbessern und zur Stabilisierung der Produktenpreise beitragen. Man kann mit dem gleichen Geld natürlich auch auf steigende Preise spekulieren. Die Aussicht, damit einen noch höheren Gewinn zu erzielen, als mit der Investition in Produktionsanlagen ist hoch. Denn die der Spekulation hinterlegte Ware wird knapp. Ihr Preis wird also steigen. Die Ware wird nicht zuletzt deshalb knapp, weil nicht in ihre Produktion investiert wird. Dieser Zusammenhang gilt nicht nur für Raffinerien. Er gilt für den gesamten Öl- und Energiemarkt. Die ursprünglich gute Idee, Wirtschaft mit einer Börse für Investivkapital zu beflügeln, funktioniert in den alten Industrienationen nicht mehr. Der Geldstrom von den Aktienbörsen zu den Warenbörsen hat immense unproduktive Folgeerscheinungen. Er muss Zwangsläufig zum Erlahmen von Wirtschaft führen.
Anders sieht es in China und Indien aus. Dort wird in Produktionsanlagen investiert. Dort entstehen rasend schnell neue Einrichtungen für den Energiesektor. Dort sind Gesellschaften im Aufbruch. Sie sind doppelt so groß wie die alten Industrienationen. Damit verfügen sie über gewaltige eigene Märkte. Es ist unwahrscheinlich, dass ihre Aufbruchbewegung durch Störungen in der alten Welt gestört werden. Die Wahrscheinlich für einen wirtschaftlichen Einbruch und damit für einen Nachfrageeinbruch bei Öl ist äußerst gering.
Das hört sich nach Niedergang auf der einen und Fortschritt auf der anderen Seite an. Aber auch das trifft die Zukunft nicht. Denn im Gegensatz zu den Zeiten während des Aufbaus der alten Industriegesellschaften herrscht nun Mangel an Rohstoffen. Dieser Mangel kann nicht ohne Bremswirkung bleiben. Die Frage wird sein, wer sich dieses Mangels schneller annimmt. Ohne Zweifel haben die alten Industrienationen hierfür die besseren Voraussetzungen. Ihr Interesse gilt, im Gegensatz zu China und Indien, nicht mehr dem Aufbau einer Industriegesellschaft. Sie können (und müssen) sich dem Umbau dieser Gesellschaften widmen. Wenn sie das mit der gleichen Intensität machten wie die Asiaten beim Aufbau, sollte man am wirtschaftlichen Erfolg keinen Zweifel hegen. Zweifel an der Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft muss man aber haben, wenn mit zu hohen Kosten des Umbaus argumentiert wird und gleichzeitig enorme verfügbare Geldmittel in vollkommen unproduktive Warenmärkte fließen.
Der nun schon länger zu beobachtende Rückgang in den US-Öllagern lässt zwei Interpretationsmöglichkeiten zu. Er könnte die Erwartung einer Wirtschaft im Abwärtstrend mit einem sinkenden Bedarf zum Ausdruck bringen. Er könnte aber auch ein Vorbote eines ökonomisch gesunderen Verbrauchs sein. Als wertvolle Grundlage für die Ölpreisbildung eignet er sich eigentlich nicht.
Heute Morgen geht der Aufwärtstrend der Preise weiter. Die Tonne Gasöl kostet 1.075,00 Dollar. Das Barrel Rohöl wird in New York zu 118,35 Dollar gehandelt.
Unsere Heizölpreise zeigen wenig Veränderung. Ein begrenzter Rückgang wäre fällig. Er ist aktuell aber wenig wahrscheinlich. Kommen wird er früher oder später. Wenn er nach einem weiteren Anstieg kommt, bringt er aber keinen preislichen Nutzen. Die Zeit ist reif, sich mehr um die Einsprung von Öl als um ihren günstigen Einkaufspreis zu kümmern. Ein Einstieg in das Thema ist www.esytrol.com.
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.
Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.
Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.
Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.
Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.
Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.
Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
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Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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25.04.2008 - 16:27 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 163 X