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Sichere Versorgung durch regionale Milchbauern


Gesunde Milchprodukte bereichern den Speisezettel


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(djd/pt). Rund 28 Millionen Tonnen Milch erzeugen die deutschen Bauern jedes Jahr. Rein statistisch betrachtet entfallen so auf jeden Deutschen rund 340 Liter des gesunden Grundnahrungsmittels. Neben Kalzium, besonders wichtig für Aufbau und Erhalt der Knochen, enthält das "weiße Gold" Mineralstoffe, hochwertiges Eiweiß und Milchfette sowie Milchzucker und viele Vitamine. Neben Trinkmilch werden vor allem Sauermilchprodukte immer beliebter.



Vielfalt mit Milch



Ob Joghurt, Kefir oder Buttermilch, Quark, Schichtkäse oder die verschiedensten Frischkäsesorten - ohne Frischmilchprodukte wäre die Speisekarte vom Hauptgang bis zum Nachtisch, beim Frühstück und den Zwischenmahlzeiten deutlich ärmer. Dass sie jederzeit und in hoher Qualität verfügbar sind, dafür sorgen die einheimischen Milchviehhalter. Viele der Betriebe in Deutschland und Europa kämpfen aber um ihre Existenz und deshalb um einen fairen Preis für ihre Arbeit. Der muss nach Ansicht des Vorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter, Romuald Schaber, dauerhaft bei mindestens 43 Cent je Liter für den Erzeuger liegen. "Bei der Preisentwicklung der vergangenen Jahre stehen viele Betriebe bereits kurz vor dem Aus", meint Schaber und weist darauf hin, dass unter einer steigenden Importabhängigkeit Qualität und Versorgungssicherheit leiden können.



Sichere Versorgung zu fairen Preisen



Am Verbraucher liegt es nicht, wenn die Milchpreise im Keller sind. Dieser ist laut einer aktuellen Emnid-Umfrage bereit, für die Milch tiefer in die Tasche zu greifen. Elf bis 20 Cent mehr würden 32 Prozent der Befragten je Liter zahlen, 25 Prozent finden sogar mehr als 20 Cent angemessen, und 28 Prozent würden immerhin bis zu zehn Cent mehr hinnehmen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Mehrpreis auch bei den Bauern ankommt. Weil die Situation in den meisten europäischen Ländern ähnlich ist, haben regionale und nationale Organisationen sich im European Milk Board (EMB) zusammengeschlossen und machen europaweit mit der Kuh "Faironika" und der Aktion "Die faire Milch" auf ihre Anliegen aufmerksam.

Quelle: djd / pressetreff.de

21.06.2008 - 10:02 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 87 X