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Stiftung Warentest-Tipp: Getränke in Mehrwegflaschen


Je höher die Temperaturen steigen, desto mehr trinken wir. Das können dann schon mal mehr als 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag sein. Der Trend geht zu erfrischenden Mineralwässern, Fruchtschorlen und Fruchtsäften, die aus der Region kommen. Die Mehrzahl der Verbraucher legt dabei immer mehr Wert auf umweltfreundliche Getränkeverpackungen.

Die Stiftung Warentest gibt dazu folgenden Tipp: Ökologisch am besten sind regional abgefüllte Getränke in Mehrwegflaschen (Test Nr. 2, Februar 2008). Um schnell und sicher den Unterschied zwischen Einweg und Mehrweg zu erkennen, haben sich Mineralbrunnenbetriebe, Fruchtsafthersteller und Brauereien eine ganz einfache Lösung ausgedacht: Das Mehrwegzeichen Mehrweg - Für die Umwelt.

Das Mehrwegzeichen garantiert, dass die Flasche zum umweltfreundlichen Mehrwegsystem gehört. Anders als bei Einweg dient das Mehrweg-Pfand dazu, das Wiederbefüllen der Flaschen abzusichern. Die Mehrwegflaschen werden nicht nach einmaligem Gebrauch zerschreddert. Eine Mehrwegflasche aus Glas kann bis zu 50-mal und aus Kunststoff (PET) bis zu 25-mal wiederbefüllt werden.

Laut Deutschem Verpackungsinstitut sind Mehrwegflaschen aus PET hinsichtlich ihres CO2-Ausstoßes am klimafreundlichsten. Die PET-Mehrwegflasche belastet die Umwelt um 50 % weniger mit dem umweltschädlichen CO2 als z.B. die PET-Einwegflasche. Auf dem zweiten Siegertreppchen stehen die Mehrwegflaschen aus Glas. Insbesondere durch das Wiederbefüllen erreichen die Mehrwegflaschen diesen niedrigen CO2-Wert.

Umweltschutzorganisationen wie die Deutsche Umwelthilfe e.V. und NABU, der Naturschutzbund Deutschland e.V., stehen hinter dem Mehrwegzeichen.

Informationen im Internet: http://www.mehrweg.org

23.07.2008 - 18:01 Quelle: pressetext.de | Gelesen: 128 X