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Für neue Diskussion über NS-Opfer-Denkmale




Es sollte neue Gespräche und Verhandlungen geben

1. September 2005 - Der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Nooke MdB erklärt:

Es hat sich gezeigt, dass die Entscheidung des Bundestages, neben dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas für jede weitere Opfergruppe ein eigenes Denkmal zu schaffen, "nicht sehr klug" (Lammert) war. Es war absehbar, dass die Politik spätestens nach der Fertigstellung des "Stelenfeldes" über Standort, Größe und Widmung eines jeden weiteren Mahnmals entscheiden muss.

Es sollte nun darüber nachgedacht werden, eine überzeugendere Lösung zu finden. Der derzeitige heimliche Wettbewerb zwischen den Opfergruppen um Anerkennung, Geld und Zusagen hat zwangsläufig Verlierer. In Fragen der Erinnerungskultur ist diese Art von Wettbewerb schädlich. Die aktuelle Debatte um die Inschrift auf dem geplanten Mahnmal für die Sinti und Roma/ Zigeuner hat das deutlich gemacht. Wir müssen nicht nur dem Anliegen der Opfergruppen gerecht werden, sondern auch dem Anliegen Deutschlands, der Opfer würdig zu gedenken.

Es sollte neue Gespräche und Verhandlungen geben. In der Frage der Denkmale muss neu gedacht werden.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen BundestagPlatz der Republik 1, 11011 Berlin mailto:fraktioncducsu.de Politik mit Durchklick http://www.cducsu.de



Quelle: CDU/CSU-FRAKTION / pressrelations.de

01.09.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 298 X