anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in ca. 60.000 Artikel gesucht

 PM online: 64.225
 Redakteure registriert: 3.636
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 14.012.788

Wasser- und Sanitärprobleme mit Trockentoiletten lösen


Berlin, 20.8.08
Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) informiert anlässlich der Weltwasserwoche in Stockholm über sein Projekt zum Bau von 600 Trockentoiletten in Namibia. Die Toiletten verbessern grundlegend die hygienische Situation und werden der zunehmenden Wasserknappheit gerecht.

Jeden Tag sterben weltweit 6000 Kinder an vermeidbaren Durchfallerkrankungen. Sie werden vor allem
durch mangelnden Zugang zu sauberem Wasser und zu Sanitäranlagen verursacht. Beispielsweise hat nur ein Drittel der Bevölkerung in Namibia Zugang zu Toiletten. Das Problem wird durch enormen Wassermangel im trockensten Land in Sub-Sahara Afrika verstärkt. Besonders arme Menschen können die Kosten für teure Wassertoiletten nicht aufbringen. „Durch den Ausbruch von Cholera in den nördlichen Regionen Namibias ist der Bedarf an hygienischen Toiletten in den Dörfern, Städten und ländlichen Haushalten immer wichtiger geworden“, beschreibt Wiebke Volkmann von der namibischen Organisation Clay House Project die Situation in Namibia.

Die Berliner Organisation Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) will gemeinsam mit dem Clay House Project die sanitäre Situation in Namibia verbessern. Bis zum Jahr 2011 werden mit Förderung der Europäischen Union 600 Trockentoiletten in Namibia gebaut. Sie kommen damit über 4 500 Menschen zu Gute. Die Trockentoilette funktioniert gänzlich ohne Wasser und schützt dadurch langfristig die Umwelt.
Die Sonneneinstrahlung erwärmt ein schwarzes Rohr am hinteren Teil der Toilette. Die dadurch entstandene Luftventilation, trocknet die Fäkalien und leitet Gerüche ab. Durch das Austrocknen werden Bakterien abgetötet und damit Krankheiten verhindert. Zudem sind die Kosten für eine Toilette auch für arme Familien bezahlbar. 7000 Liter Wasser jährlich werden durch eine Trockentoilette gespart. Wasser, das die Menschen als Trinkwasser und zum täglichen Leben nutzen können.

„Trockentoiletten sind die optimale Lösung für Namibia. Weil die Toilette gleichzeitig die Umwelt schont, die Verbreitung von Krankheiten verhindert und für arme Menschen erschwinglich ist“, betont Susanne Laudahn, SODI-Projektmanagerin, die Vorzüge der Technologie. Davon konnte sich auch die EU-Botschafterin in Namibia, Dr. Elisabeth Pape, bei einem Projektbesuch im Juli dieses Jahres überzeugen. Das Projekt wird mit knapp 400 000 Euro von der Europäischen Union gefördert, 100 000 Euro an Spenden muss SODI als Eigenanteil einwerben.

Spenden können unter dem Kennwort "Trockentoilette" auf das SODI-Spendenkonto: 10 20 100 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00, getätigt werden.

Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) ist eine Nichtregierungsorganisation, die Selbsthilfeprojekte der Entwicklungszusammenarbeit in Asien, Afrika und Lateinamerika realisiert sowie humanitäre Hilfe in Osteuropa leistet. Seit 1990 hat SODI über 800 Projekte im Wert von 55 Millionen Euro auf vier Kontinenten verwirklicht. Der Verein bekommt seit 1994 das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen verliehen.

Quelle: Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI)
Name: Sylvia Werther
Straße: Grevesmühlener Straße 16
Stadt: - 13059 Berlin
 
Land: Deutschland
 
Telefon: 030 928 60 47
Mobil: 030 928 60 03
 
WWW: http://www.sodi.de
E-Mail:

20.08.2008 - 11:26 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 158 X

Top Tags

Trockentoiletten   Situation   Union   Toiletten   Asien   Umwelt   arme   Organisation   Kosten   Spenden   Solidaritätsdienst-international   Afrika   verbessern   Bakterien   Zugang   Clay   Trockentoilette   Projekt   Project   Ausbruch   verhindert   Europäischen   Krankheiten   Wasser   Toilette   SODI   Euro   House   Namibia   Austrocknen